Home / Veranstaltung / FFM Filmfest München Finale

FFM Filmfest München Finale

Klicken um die Karte anzuzeigen
Wann:
2. Juli 2017 ganztägig
2017-07-02T00:00:00+00:00
2017-07-03T00:00:00+00:00
Wo:
Gasteig
Am Gasteig
81667 München
Deutschland
Preis:
Nur auf Einladung!

Das 34. FILMFEST MÜNCHEN (kurz FFM) zeigt wieder über 200 Filmpremieren aus 62 Ländern. 

„Zeigen was man liebt“ heißt ein Film über die Münchner Gruppe, die sich in den Sechzigerjahren im Schwabinger Bungalow traf. Dieser Titel kann exemplarisch stehen für das, worum es eigentlich immer beim Filmedrehen geht. Filme zu drehen über Dinge, die einen wirklich bewegen – radikal, mutig, anarchisch. Wer nicht für seine Geschichten brennt, sollte keine Filme machen. Und so zeigt das FILMFEST MÜNCHEN dieses Jahr ein vielfältiges Programm – allen Filmen gemeinsam ist die spürbare Leidenschaft ihrer Macher.

„Die Filme in diesem Jahr haben eine große emotionale Wucht. Und die können sie am besten im Kino entfalten“, sagt Festivalleiterin Diana Iljine.  „Angesichts einer fast schon explosionsartig zunehmenden Verfügbarkeit von Bewegtbildern im Digitalen ist es uns als Festival ein großes Anliegen, das Kino als relevanten Raum erlebbar zu machen und zu stärken – als Raum der Begegnung. Hier kann man dem Unbekannten begegnen und sich dem Neuen stellen: Wir brennen für unsere Filme und für das Kino!“

FFM Opening Film

Eröffnet wird das FILMFEST MÜNCHEN mit dem Film ‚Toni Erdmann‘, welcher auch für den Oscar nominiert war. 19 Weltpremieren und ein weiteres Special aus der Reihe Neues Deutsches Kino lassen den deutschen Film aufleben.

Das 35. FILMFEST MÜNCHEN widmet dem deutschen Regisseur Reinhard Hauff eine Hommage. Gezeigt werden 13 Werke, die von 1968 bis 1989 entstanden sind. Reinhard Hauff ist der vielleicht unbekannteste bekannte deutsche Regisseur. In den Siebzigerjahren war er Teil des kreativen Kreises, der den Neuen Deutschen Film begründete: Er gründete mit Volker Schlöndorff und Eberhard Junkersdorf die Produktionsfirma Bioskop-Film. Gemeinsam schufen sie neue Perspektiven für ein politisches und sozial relevantes Kino.

13 Werke von Regisseur Reinhard Hauff

‚Reinhard Hauff war ein Seismograf seiner Zeit. Und dabei radikal solidarisch mit den Menschen, die an den Rand der Gesellschaft gedrängt wurden‘, sagt Festivalleiterin Diana Iljine. 1939 in Marburg geboren, kam der Sohn eines Juristen für sein Germanistikstudium nach München und landete recht schnell beim Fernsehen. Für die Bavaria Atelier GmbH machte Hauff in den Sechzigerjahren zunächst klassische Unterhaltungsformate. Er galt als „große Hoffnung“ für das deutsche Fernsehen, wie es sein TV-Mentor, der Show-Regisseur Michael Pfleghar, einst formulierte. Unterhaltung und Humor bleiben bei Hauff stets ein wichtiger Bestandteil seiner Arbeit. Auf die Frage, was ihm wichtiger sei, Message oder Entertainment, sagte er einmal: „Natürlich Entertainment. Sonst kann ich den Leuten ja gleich einen Zettel hinschieben, auf dem steht ‚ich bin der Meinung, dass…‘.“

Hauff wollte aber immer zum Film. Er fing an, Sozialreportagen fürs Fernsehen zu adaptieren. Außerdem arbeitete er mit bedeutenden Autoren wie Martin Sperr, Burkhard Driest, Martin Walser, Franz-Josef Degenhardt, Peter Schneider, Volker Ludwig, Christel Buschmann, Stefan Aust. Schließlich wurde er zu einem der wichtigsten Regisseure seiner Zeit, der zwischen 1968 und 1989 sein wandlungsreiches und immer kritisch engagiertes Ouvre vorlegte, das bis heute jede Menge Aktualität transportiert.

LESETIPP

Arbeitsmarkt: Welche Rolle spielt die Personalentwicklung?

Interview mit Helena Bommersheim als führende Personalexpertin und geschäftsführende Gesellschafterin von Bommersheim Consulting in München

Wempe lud zur Old School Hip Hop Party für die legendäre Royal Oak

Kalender Zum Kalender hinzufügen Zum Timely-Kalender hinzufügen Zu Google hinzufügen Zu Outlook hinzufügen Zum Apple-Kalender ...

Advertisement