Home / Veranstaltung / FFM Filmfest München

FFM Filmfest München

Klicken um die Karte anzuzeigen
Wann:
23. Juni 2017 – 2. Juli 2017 ganztägig
2017-06-23T00:00:00+00:00
2017-07-03T00:00:00+00:00
Wo:
Gasteig
Am Gasteig
81667 München
Deutschland
Preis:
Nur auf Einladung!

Das 34. FILMFEST MÜNCHEN (kurz FFM) zeigt 207 Filmpremieren aus 62 Ländern. Es wird gestritten, geliebt, gemordet und gesungen!

„Zeigen was man liebt“ heißt ein Film über die Münchner Gruppe, die sich in den Sechzigerjahren im Schwabinger Bungalow traf. Dieser Titel kann exemplarisch stehen für das, worum es eigentlich immer geht: Filme zu drehen über Dinge, die einen wirklich bewegen – radikal, mutig, anarchisch. Wer nicht für seine Geschichten brennt, sollte keine Filme machen. Und so zeigt das FILMFEST MÜNCHEN dieses Jahr ein vielfältiges Programm – allen Filmen gemeinsam ist die spürbare Leidenschaft ihrer Macher.

„Die Filme in diesem Jahr haben eine große emotionale Wucht. Und die können sie am besten im Kino entfalten“, sagt Festivalleiterin Diana Iljine.  „Angesichts einer fast schon explosionsartig zunehmenden Verfügbarkeit von Bewegtbildern im Digitalen ist es uns als Festival ein großes Anliegen, das Kino als relevanten Raum erlebbar zu machen und zu stärken – als Raum der Begegnung. Hier kann man dem Unbekannten begegnen und sich dem Neuen stellen: Wir brennen für unsere Filme und für das Kino!“

FFM Opening Film

Eröffnet wird das FILMFEST MÜNCHEN mit „Toni Erdmann“ von Maren Ade, der international für Aufsehen sorgt und beweist, wie viel Potential im deutschen Filmschaffen steckt. Das gilt es auch zu entdecken in den 19 Weltpremieren und einem weiteren Special der Reihe Neues Deutsches Kino, wo dieses Jahr so viel geküsst und geschlagen wird, wie schon lange nicht mehr im deutschen Film.

Aber auch die Protagonisten in den Geschichten, die uns von Filmemachern aus aller Welt erzählt werden, leben alles andere als ein laues Leben. Leidenschaftlich wird um Beziehungen gekämpft, um die Familie, oder gegen sie. Menschen machen sich auf die Suche nach Heimat, nach Liebe, nach Wahrheit…

Natürlich spielt Sex dabei eine Rolle, wie in „Bang Gang (Une histoire d’amour moderne)“ (Int. Independents), dem intensiven Porträt einer hedonistischen Jugend oder in „El placer es mío“ (Int. Independents), einer weiblichen und emanzipierten Reflexion auf Sex und auf Sex-zentrierte Beziehungen. Und auch wenn sich der junge Vize-Admiral in „Satisfaction 1720“ (Spotlight) im Stil eines heutigen Rock-Stars durch die Betten Dänemarks und Norddeutschlands schläft, dann ist das zwar ein Historienfilm, aber dabei überbordend, sexy und wild. Gleich fünf Beziehungsgeschichten erzählt die Regisseurin Anna Melikyan in „About Love“ (Int. Independents) – das ist visuell umwerfendes russisches Kino.

Allzu oft schlägt Leidenschaft aber in Gewalt um: Gewalt, die beispielsweise in „Volt“ (Neues Deutsches Kino) vollkommen eskaliert, wie auch in „Dog Eat Dog“ (Spotlight), dem Paul Schrader alles zu sein erlaubte, nur nicht langweilig. Töten als Leidenschaft? „Psycho Raman“ (Spotlight) ist ein dunkler, brutaler Krimi, in dem ein Serienkiller in Mumbai sein Unwesen treibt.

Blut fließt auch bei einem gewalttätigen Initiationsritus im diesjährigen Abschlussfilm „Captain Fantastic“ und man fragt sich, ob der Vater, der seine Kinder fernab jeder Zivilisation mit großer Leidenschaft aber so ganz anders und nonkonformistisch erzieht, ihnen damit tatsächlich einen Gefallen tut. Viggo Mortensen spielt ihn aber so hinreißend, dass man sich von seinem Idealismus gerne anstecken lässt.

 

 

LESETIPP

Tierpark Hellabrunn: Exklusiver Eisbären Tag zur Rettung der ‚polar bears‘

Einen kompletten Tag widmet der Tierpark Hellabrunn den Eisbären, denn die größten Landraubtiere der Welt sind in Gefahr. Alles über den Eisbären-Montag (27.2.) im Münchner Tierpark.

Maison Jardin Wempe: Grand Opening im ehemaligen Münzgarten der Maximilianarkaden

Für einige Uhrenmarken gibt es eigene Salons, zudem eine gläserne Uhrenwerkstatt, zwei Bars, ein Kaminzimmer und viele Sitzgelegenheiten. Die Gastgeber Kim-Eva Wempe und Dietmar Schülein (seit Anbeginn, also 28 Jahren der GF von Wempe in der Maximilianstrasse) waren sichtlich stolz auf Wempes größten Flagshipstore.