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CNN Journalistenpreis wurde in München gefeiert

Seit fünf Jahren gibt es den CNN Journalistenpreis als einzigen europäischem Preis für Journalisten von CNN, welcher am 28. Januar 2010 wieder in München vergeben wurde. Prämiert werden herausragende Print-, Hörfunk-, TV-, Online- und Fotobeiträge, die sich mit internationalen Themen befassen. Der Nachrichtensender CNN vergibt auch journalistische Preise in Afrika, Asien und Lateinamerika sowie mehrere Stipendienprogramme für junge Journalisten in den USA. Aus 350 journalistischen Beiträgen wurden fünf Gewinner aus fünf Kategorien prämiert, welche in München ihre Preise erhielten.

Journalist of the year wurde Rebecca Gudisch vom WDR

Titel: Kindersklaven, WDR, Red. die story

Rebecca Gudisch (Jahrgang 1979) studierte von 1999 bis 2006 in Dortmund Journalistik, Politik und Foto-Design. Sie arbeitete als freie Autorin für die Dürener Zeitung und die Süddeutsche Zeitung. Während des Studiums volontierte sie beim Westdeutschen Rundfunk in Köln. Seit 2002 arbeitet sie als freie Autorin und Reporterin im Bild für den WDR und die ARD vor allem für die Redaktionen die story, Hier & Heute, Markt, Plusminus, Menschen hautnah. Schwerpunktmäßig befasst sie sich mit Themen rund um die Arbeitswelt. Als Reporterin war Rebecca Gudisch an der Umsetzung mehrerer junger Formate für den WDR und die ARD beteiligt (z.B. „die tester“ und „Echtzeit“). In den Jahren 2006 und 2007 recherchierte sie alleine vier Mal in Indien zum Thema Kinderarbeit und Menschenrechte, unter anderem in abgelegenen Dörfern. Gleichzietig ist die die Gewinnerin der Katgeorie TV.

Kategorie Print ging an Mathias Irle, brand eins

Titel: Die Treppe der Willigen, brand eins.

Mathias Irle (Jahrgang 1976) begann nach seinem Abitur das Studium der Psychologie an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster und an der Universidad Autonoma de Barcelona. Danach folgte ein Volontariat an der Journalistenschule des Axel Springer Verlags, Hamburg. Im Anschluss schrieb Irle als Kolumnist für das Stil-Ressort der Welt am Sonntag. Heute ist er fester Autor beim Wirtschaftsmagazin „Brand Eins“, schreibt als Sachbuchautor für den „Rowohlt Verlag“ und als regelmäßiger Autor für Neon, Süddeutsche Zeitung Magazin, FAZ und Die Zeit. Außerdem befindet sich Irle in der Ausbildung zum Psychotherapeuten.

Kategorie Online ging an Hasnain Kazin, Spiegel online

Titel: Angriff auf Mumbai, Protokoll eines mörderischen Feldzugs, Spiegel online.

Hasnain Kazim wurde 1974 als Sohn indisch-pakistanischer Einwanderer im niedersächsischen Oldenburg geboren und wuchs in dem Dorf Hollern-Twielenfleth im Alten Land, vor den Toren Hamburgs, sowie in Karatschi, Pakistan, auf. Nach dem Abitur entschied er sich für den Journalistenberuf, schlug aber zunächst eine Laufbahn als Marineoffizier ein, studierte Politikwissenschaft und schrieb nebenbei für das Stader Tageblatt. Nach dem Studium volontierte er bei der Heilbronner Stimme, arbeitete dort anschließend als Politikredakteur und schrieb für die Nachrichtenagentur dpa aus Neu-Delhi, Indien. Ab 2006 war er Redakteur von SPIEGEL ONLINE, seit Juli 2009 ist er Südasienkorrespondent von SPIEGEL ONLINE und SPIEGEL und lebt in Islamabad, Pakistan. Im September 2009 veröffentlichte er im Deutschen Taschenbuch Verlag das autobiografische Buch „Grünkohl und Curry“, das die Geschichte seiner Familie von Indien über Pakistan nach Deutschland erzählt.

Kategorie Radio ging an Anna Kuhn-Osius, Deutsche Welle

Titel: Oh Amerika, Deutsche Welle, Eldoradio.

Die Diplom-Journalistin arbeitet als politische Redakteurin und Reporterin bei der Deutschen Welle und beim Westdeutschen Rundfunk. Sie hat beim WDR volontiert und studierte Journalistik und Politik in Dortmund, Washington D.C. und New York. In den USA forschte sie 2008 ein halbes Jahr lang zum Wahlkampf des US-Präsidenten Obama. Seitdem ist sie immer wieder als Reporterin in der Welt unterwegs …

Kategorie TV Aktuell ging an Carsten Behrendt, ZDF

Titel: Ein Mann jagt sein Geld, ZDF heute-Journal, Drehscheibe Deutschland, Hallo Deutschland.

Carsten Behrendt arbeitet in Berlin beim ZDF. Als Reporter und Videojournalist berichtet er als Inlandskorrespondent für die Nachrichten und Magazine des Senders. Regelmäßig ist er als Ein-Mann-Team für aktuelle Einsätze und längere Reportagen auch im Ausland unterwegs, in diesem Jahr für eine Dokumentation über die Milleniumsziele der Vereinten Nationen und eine Reportageserie zur Bundestagswahl im heute-Journal. Carsten Behrendt hat Gesellschafts- und Wirtschaftskommunikation an der Universität der Künste Berlin studiert und anschließend die Henri-Nannen-Journalistenschule in Hamburg besucht. Neben seiner Reportertätigkeit unterrichtet er Fernseh- und Videojournalismus. Carsten Behrendt ist verheiratet und hat zwei Kinder.

Interviews mit den Preisträgern und die eingereichten journalistischen Arbeiten findet man unter www.cnnjournalistaward.com


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