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Polo-Sport zum Beschnuppern: Der Münchner Flughafen räumt mit den gängigsten Klischees dieses Weltklassesports auf

Polo Sport zum Anfassen? Marketing-Gag sagen die einen, Alexander Schwarz von Baltic Polo Events weiß es besser, immerhin ist er seit über 20 Jahren national und international im Polosport aktiv und finde es schade, daß die meisten Deutschen Vorurteile gegen Polo hegen. In Kooperation mit dem Flughafen München werden vom 23. bis 25. April 2010 auf der überdachten Freifläche zwischen Terminal 1 und 2 über 70 Pferde mit insgesamt 12 Polospielern den Flughafen zur Polo Formel Eins machen und zeigen, daß Polo ein Sport für alle ist. Der Eintritt ist an allen drei Spieltagen frei, der Autoparkplatz ist kostenlos und rund um die Polo Arena gibt es jede Menge Attraktionen. Exklusiv München hat am Flughafen drei Polo-Bekenner getroffen, welche bereits in den logistischen Vorbereitungen für das außergewöhnliche Event stecken: Michael Otremba (Flughafen München), Joe Reinhardt (Unternehmer, Polospieler) und Alexander Schwarz (Baltic Polo Events).

Der Polosport muss wie der Golfsport mit den drei Vorurteilen kämpfen: elitär, zu teuer, kein richtiger Sport! Was sagen Sie dazu?

Alexander Schwarz von Baltic Polo: Ich kann Ihnen für alle drei Argumente sofort ein Gegenargument liefern. 1859 wurde in Großbritannien zwar der erste Poloclub gegründet, den Sport haben die Engländer aber aus Indien mitgebracht. In Tibet auf den Hochebenen spielen heute noch Einheimische Polo. Also, was ist hier elitär? Außerdem zählen Polopferde zu den robustesten Pferden überhaupt, welche 20 Jahre den Sport ausüben können und ein eigenes Pferd (sollte nicht so jung sein) kann man sich bereits ab 5.000 € kaufen. Die Mitgliedschaft im Dt. Poloverband liegt weit unter einer Golf-Jahresmitgliedschaft und der Stick und der Polo-Ball kosten nicht mehr als 200 €. Ich kenne Sportarten, welche teurer sind. Beim Polosport selbst trainiert man die eigene Balance, man muß Kondition mitbringen und die Reflexe sind sehr wichtig. Natürlich sind die Pferde die eigentlichen Spitzensportler. 2007 gab es in Deutschland ca. 300 aktive Polo-Spieler und dadurch ist der Sport generell nicht so populär, obwohl er es verdient hätte.

Was macht den Polo-Sport überhaupt so einzigartig?

Alexander Schwarz von Baltic Polo: Er gehört zur schnellsten Mannschaftssportart, verursacht keinen Lärm und ist einwandfrei ökologisch im Vergleich zur Formel Eins.

Joe Reinhardt: Ich bin Unternehmer und habe jetzt nicht so viel Zeit und bin trotzdem Polospieler geworden. Dazu muß man sagen, daß ich erst vor zwei Jahren im Alter von 45 Jahren mit dem Polo angefangen habe. Es ist ein faszinierender Sport, welchen ich nicht mehr missen möchte. Man trainiert oft im Trockentraining mit Stick und Ball, bevor man auf das Pferd steigt. Deshalb haben wir auch während des Polo-Events eine Areal, wo die Kinder mit Stick und Ball erste Polo-Versuche starten können.

Wann macht es Sinn, mit dem Polosport zu beginnen?

Alexander Schwarz: Ab 9 oder 10 Jahren bzw. sollten Eltern das Risiko nicht unterschätzen, daß man auch vom Pferd fallen kann. Man sollte sich einen Club suchen oder bei Joe Reinhardt im Hotel Regentpark in Hallbergmoos mal einen 3tägigen Polo-Kurs belegen. Nach dem Beschnuppern weiß man sehr schnell, ob der Sport etwas für den Sprößlich ist. Unser Deutsche Meister im Polo ist zum Beispiel ein 17jähriger Junge, welcher es durchaus mit den argentinischen Profis aufnehmen kann.

Es werden beim 1. Airport-Polo auch drei argentinische Poloprofis mitspielen – haben die anderen Teams da eine Chance?

Alexander Schwarz: In Argentinien werden die meisten Polopferde aus Kreuzungen zwischen Criollos und den südamerikanischen Ranchpferden gezüchtet, welche wiederum von Englischen Vollblütern hervorgegangen sind. Dadurch gibt es prozentual auch mehr Polospieler, weil in Argentinien Polo ein Volkssport ist. Wir haben die drei Argentinier drei unterschiedlichen Teams zugeteilt und wenn sie gegeneinander antreten, kennen sie sich auch nicht. Dies wird das Spiel noch interessanter machen.

Wann fangen die einzelnen Polospiele an?

Alexander Schwarz: Die Eventfläche ist täglich ab 12 Uhr bis ca. 19 Uhr geöffnet und täglich finden drei spannende und professionell moderierte Polospiele statt, welche am Sonntag in einem spannenden Finale münden. 13:30 Uhr ist für das erste Polo-Spiel geplant, allerdings müssen wir über 70 Pferde in Zaum halten und es könnte zu Verzögerungen kommen. Deshalb gibt es jede Menge Attraktionen. Für jüngere Pferdefans gibt es ‚Pferde zum Anfassen‘ an der sogenannten Pony Line. Joe hat das Kinder-Trocken-Training mit Stick und Ball bereits angesprochen und in unmittelbarer Nähe zum Spielfeld steht ein Nintendo Pavillon, wo man das aktuelle Nintendo DSiXL Spiel ausprobieren kann.

Was sind die wichtigsten Programmpunkte?

Die Spiele finden täglich zwischen 13.30 Uhr und 17.30 Uhr statt, am Sonntag, 25. April 2010, sind die Finale-Spiele von 11.30 Uhr bis 15.30 Uhr eingeplant.

Am 24. April 2010, ab 17.30 Uhr, Versteigerung des Kunstwerks von Anton Fuchs zu Gunsten der Marianne Strauß Stiftung.

25. April, gegen 13 Uhr, etwa 20-minütige Modenschau des Münchner Labels ‚Ophelia Blaimer‘, welche auf die bevorstehende Waldfest-Saison ihre neuesten Dirndl und Accessoires präsentiert.

MEHR INFORMATIONEN ZUM AIRPORT-POLO, DIE MÖGLICHKEIT VON HOSPITALITY-TICKETS UND DIE AUFSTELLUNG DER POLO-TEAMS GIBT ES HIER!


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