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Trüffelsaison 2014: Diese sechs Fakten sollte man wissen!

Die Trüffel-Saison ist gerade in vollem Gange und so stehen bei vielen Fans Edelpilz-Suchtouren, Gourmet-Menüs und Kochkurse auf dem Programm. Gar nicht so leicht zu finden diese Trüffel….Hier die wichtigsten Fakten, ein paar davon kennen Sie bestimmt noch nicht! Im Haidhausener Restaurant ‚Hosteria Fratelli‚ hat zum Beispiel die Trüffelsaison längst begonnen!

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Hier kreieren die ‚Hosteria Fratelli‘-Köche ein Trüffelsüppchen. Fotocredit: Leonie Meltzer

Geruchsneutral?

Der schwarze Trüffel, wie beispielsweise der Perigord aus Frankreich hat sehr viel Geschmack und weit weniger Duft als der weiße Trüffel. Auch bei starker Erhitzung gibt dieser Tartuffi seinen Geschmack an die anderen Speisen des Gerichts weiter und eignet sich damit auch vorzüglich zum Mitkochen, ganz im Gegensatz dazu steht der weiße Trüffel, wie zum Beispiel der Melansporum aus Umbrien in Italien, dessen Geruch sich beim mitkochen verflüchtigt. Er wird deshalb meistens nur auf die fertige Speise dazugehobelt.

Tierisch-Gut, diese Tartuffi!

Die besten Trüffeljäger sind Hunde, wie der Lagotto Romagnolo oder ein Boarder Colli. Lange wurden aber Schweine zur Trüffelsuche eingesetzt! Der Duft des Pilzes ähnelt nämlich dem Sexualduftstoff des Ebers und zieht damit die weiblichen Schweine magisch an. Diese fangen dann instinktiv an die leckeren Edelpilze zu suchen. Aber Vorsicht! Die Schweine haben die Trüffel zum Fressen gerne und sind nicht so leicht zu bändigen!

Die Sache mit der Haltbarkeit.

Im Tiefkühlregal nicht mehr so lecker? Der Französische Sternekoch Jean Michel Turin weiß es besser: Er meint, man solle lieber zuschlagen, wenn die Köstlichkeiten im Tiefkühlregal lägen und dazu auch noch billiger seien als in der Hochsaison. Bei richtiger Zubereitung können die Leckereien genauso gut schmecken wie im Restaurant! Schwarze Trüffel bleiben jedoch länger frisch als weiße.

Trüffel-Fund:

1999 wurde von Giancarlo Zigante bei Buje, in der kroatischen Region Istrien die größte bekannte Tartuffi gefunden. Das weiße Prachtstück wog 1,31 kg aber anstatt sie zu verkaufen, entschied sich die Familie Zigante lieber ein Abendessen für 100 Leute zu organisieren.

Aphrodisierend oder dämonisch?

In der Antike wurde der Trüffel als Köstlichkeit und Aphrodisiakum angesehen und wurde der Liebesgöttin Venus geweiht. Im Islam gilt sie sogar als Heilmittel. Im christlichen Hochmittelalter jedoch, wurde sie wahrscheinlich wegen ihres unterirdischen Vorkommens als dämonisch bezeichnet und im späten Mittelalter sogar als Verkörperung der Sünde verboten.

Teuer- Aber warum eigentlich?

Ein Kilogramm weiße Trüffel kosten bis zu 9.000 €, in Japan sogar bis zu 15.000 €. Der Grund für diesen hohen Preis sind Größe und Form. Da die Trüffel erst 10-15 Jahre heranwachsen bis sie geerntet werden können und sie dann ja auch erstmal gefunden werden müssen, sind sie so teuer. Bei einer Tartuffi-Versteigerung für einen guten Zweck in Piemont ersteigerte ein Käufer aus Hongkong drei Trüffel von 1,5 Kg zu einem Preis von 125.000 Euro. Holla! Aber rentieren tut`s sich wirklich, denn die Trüffel sind wahre Köstlichkeiten.

Text: Leonie Meltzer

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