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Shootingstar der Kunstszene: Felix Rehfeld in München

Nach dem erfolgreichen Galerie-Opening im November 2012 zeigt die ‚De Martino Gallery‘ jetzt Werke des norddeutschen und in München lebenden Künstlers Felix Rehfeld. In seine Farb- und Weltlandschaften kann man bis 26. Januar 2013 in den Galerieräumen in der Theresienstraße 56b eintauchen! Rehfeld gilt als neuer Shootingstar der Kunstszene, vernetzt er gekonnt die beiden Medien ‚Fotografie und Malerei‘ in seinen Kunstwerken!

Mit seiner Ausstellung ‚FARB LAND BILD‘ hat Felix Rehfeld atemberaubende Farb- und Weltlandschaften erschaffen.

Felix Rehfelds Farblandschaften, Farbberge, Meere aus Farbe, Welt- und Bildlandschaften thematisieren stets auch die Relation von Wirklichkeit und dem Bild von Wirklichkeit, sind bildnerische Reflexionen. Sie führen dem Betrachter vor Augen, dass die Behauptung einer objektiven Realitätsexistenz im heutigen Medienzeitalter zum Paradox geworden ist und scheinen somit indirekt die Erkenntnis Salvador Dalis zu bestätigen: ‚Eines Tages wird man offiziell zugeben müssen, dass das, was wir Wirklichkeit getauft haben, eine noch größere Illusion ist, als die Welt des Traumes.‘

Ausgangs und Endpunkt seiner Malerei ist die Verbildlichung von Farbe: Der Farbausdruck, der Farbaufdruck, der Farbauftrag werden in seinen Werken zum Sujet, die Farbe konstituiert die Ikonographie und die Komposition der Darstellung. Felix Rehfeld schließt im vermeintlichen Primat der Farbe die Form mit ein: Der jahrhundertealte Kampf um die Vorherrschaft von Kolorit oder Linie als Bildagens scheint sich in den Farbformen seiner Malerei zu versöhnen. Gleichberechtigt agieren beide, eine Dualität etablierend, die sich im Arbeitsprozess des Künstlers wiederholt.

In der Bildfindung vernetzt der Künstler zwei Medien: Fotografie und Malerei. Am Anfang seiner Komposition steht die Malerei, entsprechend skulptiert er zunächst Farbreliefs des Darzustellenden aus reiner Materie. Pastos ist der Farbauftrag der ersten Anlage, spontan und skizzenhaft in der Wirkung, die Basis des nun einsetzenden Transformationsprozesses bildend. Denn im Anschluss wird dieses Modell fotografisch inszeniert: Durch Instrumentalisierung von Licht und Schatten schneidet Rehfeld aus der Vorlage eine Version möglicher Seinszustände heraus, der die Polymorphie von Farbe zu Tage treten lässt. Die fotografische Abbildung des selektierten Ausschnittes überträgt Felix Rehfeld schließlich auf die großformatige Leinwand und verbildlicht so das Abbild in dem Medium, in dem es seinen Ausgang nahm: in Malerei. Mit der Übersetzung des Abbildes auf die Leinwand stellt das Endergebnis somit eine Widerspiegelung der Widerspiegelung dar, die Realität nur simuliert.

De Martino Gallery, Theresienstraße 56 b (zweiter Hof), 80799 München

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