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Top 5 Industriedesign Hot-Spots

In München stehen viele Gebäude: ‚Design liegt im Auge des Betrachters und somit in seinem eigenen Interesse‘. Welche es wert sind, stehen zu bleiben und näher hinzusehen: unsere Top 5 Industriedesign-Hotspots.

Die BMW-Welt stiehlt seit dem 17.Oktober 2007 dem Olympiapark mit dem außergewöhnlichen Stadion-Dach die Show. Neben dem futuristischen Design beeindruckt das Gebäude ebenso mit seiner Größe und seinen dynamischen Flächen. Doch bevor die BMW-Welt erbaut wurde, gab es erstmal lange Zeit keine Vorschläge zum Aussehen. 275 Architekten hatten ihre Vorschläge eingereicht und per Auswahlverfahren wurden zwei Entwürfe entgegengenommen. Der geschwungene Doppelkegel – genereller Blickfang des Gebäudes – wirkt mächtig und lässt alle anderen Flächen ineinander übergehen, sodass ein schöner Übergang entsteht. Doch das Design allein reicht nicht, denn das Stahlgerüst hat auch seine Funktion. Das Gebäude wird anhand von Solarenergie klimatisiert, denn die Sonneneinstrahlung, welche durch die Glasfassade des Gebäudes gelangt, ist verantwortlich für die Beheizung und Belüftung des Inneren. Die New York Times bezeichnet jedenfalls die BMW Welt als ‚fancy‘ und ‚glittering‘.

BMW Welt, Am Olympiapark 2, 80809 München, 089 125016001

Versteckt in einem kleinen Hinterhof eines ganz normalen Bürogebäudes steht die ‚endlose Treppe‘. Seit 2004 ist diese Treppe das Designobjekt der internationalen Wirtschaftsprüfungsgesellschaft im Stadtteil Schwanthalerhöhe. Der Künstler Olafur Eliasson hat schon für Highlights in der Metropole New York gesorgt (temporären Wasserfälle unter Brooklyn-Bridge) und für KPMG hat er seine Art von Kunst nach München gebracht. Die Treppe vermittelt einen endlosen Kreislauf von auf und ab und ist die einzige Treppe auf der Welt, auf welcher beim Auf-  bzw. Absteigen nicht die Richtung gewechselt werden muss.

KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Ganghoferstraße 29, 80339 München

Im Inneren die Kunst und von Außen ein großartiges Design. Das Gebäude versucht mit einer Farbvielfalt auf sich aufmerksam zu machen und das gelingt auch, denn im Kunstareal der Münchner Innenstadt zwischen Maxvorstadt und Uni-Viertel muss man Auffallen, damit die Besucher in Scharen strömen. Museum Brandhorst ist der Name dieses von der Architektur her schlichten und trotzdem auffallenden Gebäudes. Die Fassade besitzt Elemente aus dem hellen, mittleren und dunklen Farbspektren und vereint sich letztendlich zu drei verschieden wirkenden Farbfeldern. Somit entsteht aus vielen angereihten und bunten Holzstücken eine für das Auge wirkende Fläche. Theresienstraße 35, 80333 München, 089 238052286

Nicht viele U-Bahnhöfe haben es bis jetzt geschafft, einen so kalten und alltäglichen Raum mit Wärme zu füllen. Durch das Lichtkonzept von Ingo Maurer und der Architektur von Auer+Weber ist der Bahnhof seit 1998 ein Dauer-Hingucker. Die Decke soll durch die etwas tristere Farbe kühl wirken, damit sich unter den großen runden Lampen geborgen und wohl fühlt. Die U-Bahnstation Westfriedhof war jedenfalls der Anfang einer neuen Generation von U-Bahnhöfen. Heutzutage schaffen es eine ganze Handvoll aus dem kühlen Aussehen mit hellen Farben einen neuen beliebten Hotspot zu schaffen. U-Bahnhof Westfriedhof München.

Schon lange wird die Produktionshalle der ‚Bayerischen Maschinenwerke Fritz Neumeyer KG‘ nicht mehr für die Industrie genutzt, sondern als Eventlocation. Mit viel Gemütlichkeit und dem gewissen Etwas bringt der Veranstalter Wolfgang Nöth etwas ganz Neues ans Tageslicht. Die ‚Münchner Schickeria‘ steht anscheinend doch nicht nur auf Glanz & Glamour, sondern ebenso auf ausgefallenes Neues im ’schmutzigen‘ Werkstatt-Ambiente. Das liebevoll eingerichtet Innere, wie Kronleuchter an der Decke oder reichlich angenehme Sitzmöglichkeiten, verbunden mit dem ‚Abgenutzten‘ wird auch von vielen internationalen Künstlern gern gesehen, welche gerne dort auftreten. Neben den Konzerten kann die alte Fabrikhalle auch für Events gebucht werden. Kesselhaus München, Lilienthalallee 37, 80939 München