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Top 5 Sehenswürdigkeiten

Egal ob man nur einen Tag in München ist oder hier lebt: Diese fünf Sehenswürdigkeiten sollte man kennen. Ob Münchner Kindl oder Zugereister – jeder sollte wissen, wo diese fünf Highlights Münchens zu finden sind!

Der Max-Joseph Platz direkt vor der Residenz wurde nach nach König Max I. Joseph benannt, welcher 1806 der 1. König Bayerns war. Für die Residenz schaute sich Architekt Klenze bei den Florenzer Palästen Pitti und Rucellai um. Fotocopyright: Bayerische Schlösserverwaltung

Residenz München

Im Herzen von München direkt am Odeonsplatz ist der perfekte Platz für ein königliches Statement: die Residenz, einst Sitz von König Ludwig und fast aller Wittelsbacher. Der prunkvolle Schloss-Komplex, welcher heute vom Museum bis zu den geschichtsträchtigen Nibelungensälen viel bayerische Geschichte beherbergt, ist von Haus aus ein architektonisches Meisterwerk. Die Architektur unterschiedlicher Epochen sind hier vereint: Renaissance, Barock, Rokoko und Klassizismus. Im Krieg wurde alles komplett zerstört und bis 1980 brauchte man über 35 Jahre für den originalgetreuen Wiederaufbau. Die Residenz besteht aus drei Hauptkomplexen und sechs Innenhöfen. Ob Vestibül, die Ahnengalerien, Porzellankabinett oder Antiquarium – hier muß man sich einen Nachmittag einplanen! Im Brunnernhof der Residenz finden im Sommer viele Open-Air-Konzerte statt. In der Residenz befindet sich auch das bedeutendste Rokokotheater Deutschlands, das Cuvilliéstheater.

Residenz, Max-Joseph-Platz, 80539 München, Tel. +49 89 290671, Öffnungszeiten: Tgl. 9 bis 18, Do bis 20 Uhr. Eintritt: ab 3,50 bis 7 €

Im Hintergund kann man die Türme der Theatinerkirche am Odeonsplatz direkt vor der Feldherrnhalle (fälschlicherweise oft Feldherrenhalle genannt) sehen. Die Pinakothek der Moderne ist zu Fuß ca. 900 Meter vom Odeonsplatz entfernt, vom Marienplatz ca. 1,8 Km. Foto: Sybille Forster

Pinakothek der Moderne

In einer einzigartigen Konstellation, sind vier voneinander unabhängige Museen unter einem Dach vereint, welche auch die verschiedenen Bereiche der Kunst abdecken. Die Sammlung Moderne Kunst, die neue Sammlung – The International Design Museum Munich, das Architekturmuseum der technischen Universität München, sowie die Staatliche Graphische Sammlung. Mit einer Ausstellungsfläche von über 12.000 qm zählt das Gebäude mit einer gläsernen überkuppelten Rotunde selbst zu einem Kunstwerk.

Pinakothek der Moderne, Barer Straße 40, 80333 München, Tel. +49 89 23805360, Öffnungszeiten: Tgl. 10 – 18 Uhr, Do bis 20 Uhr, Montags geschlossen, Eintritt: 10€, Sonntagsspecial: Eintritt 1€. Februar bis ca. September 2013 wird die Pinakothek umgebaut und es gibt ein temporäres Museum, genannt SCHAUSTELLE

2003 begann man mit dem Bau der neuen Wahrzeichens München, welcher sich durch den steigenden Preis von Stahl immer wieder nach hinten verschob. Über fünf Jahre dauerte die Fertigstellung. Foto: BMW

BMW Welt

2007 eröffnete der imposante Glasbau direkt am Petuelring zwischen BMW Firmenzentrale und Olympiapark. Ob Star-Architekt, Cuisine-Koch oder Auto­­mo­bil­konzern – alle bewundern Münchens Glanz­objekt, denn wer hier herein spaziert, muss seine fünf Sinne aktivieren und er­lebt Automobile in einer völlig neuen Dimension. Das weltweit einzigartige Erlebniszentrum kommt bei Münchnern und Touristen so gut an, dass man mit 2 Millionen Besuchern jährlich die Rekordzahlen von Schloss Neuschwanstein längst übetroffen hat. Auch die Besucherzahlen des Hofbräuhauses wurden im Sommer 2012 geknackt. Das tägliche Veranstaltungsprogramm mit Konzerten, sowie spannende Wechselausstellungen zum Beispiel zur Geschichte der Marke machen die BMW Welt so ‚unique‘. Ab Oktober 2012 kann man im neuen Käfer-Bistro, in der Bikers Lodge und im Restaurant Bavarie in der BMW Welt auch schlemmen! Lesen Sie auch: Auto-Erlebnis-Tempel BMW und ab November 2012: Die neue Markenwelt in der BMW Welt mit Mini, Rolls-Royce und Husqvarna Motorcycles

BMW Welt am Olympiapark 1, 80809 München, Tel. +49 89 125016001, Öffnungszeiten täglich von 9 – 18 Uhr, Eintritt frei

Aquarelle von Heinrich Kley (1863-1945 in München), welcher die Frauenkirche in allen Facetten zeichnete.

Frauenkirche

Was die Sehenswürdigkeiten Münchens betrifft ist die Domkirche zu Unserer Lieben Frau auf jeden Fall das meist gezeichnete, fotografierte oder gemalte Motiv von allen beliebtesten touristischen Orten der Landeshauptstadt. Geschichte und Sagen inklusive. Betritt man nämlich den Dom, fällt sofort ein Fußabdruck auf. War wirklich der Teufel hier ein- und ausgegangen? Zwei bayerische Sagen bestätigen sein Erscheinen und deshalb wird der Abdruck auch Teufelstritt genannt. Die Frauenkirche mit ihren zwei Zwiebeltürmen, gilt als das Wahrzeichen Münchens seit ihrem Bau im 15. Jahrhundert. Sie liegt sehr zentral am Frauenplatz 12 und ist von daher schon fast ein ‚Muss‘ für jeden der noch nicht dort gewesen ist. Um München von oben betrachten zu können, empfiehlt sich ein Blick aus den beiden Süd- und Nordtürmen, von April bis Oktober geöffnet. Als Gedenkstätte für Kaiser Ludwig erinnert ein ‚leeres‘ Grabmal aus schwarzem Kalkstein in der Kirchenhalle. Der Kaiser selbst wurden in der Krypta unter dem Dom beigesetzt. Hier liegen auch die Gräber weiterer bedeutender Fürsten wie Kaiser Ludwig IV. der Bayer, Herzog Wilhelm IV. von Bayern und Marie Therese von Österreich-Este, welche von 1913 bis 1918 die letzte Königin von Bayern war.

Domkirche zu Unserer Lieben Frau, Frauenplatz 12, 80331 München, Tel. +49 89 2900820, Mo-Sa 10-17 Uhr, Domführungen finden Dienstags, Donnerstags und Sonntags um 14 Uhr statt.

Seit 2004 steht das Gebäude im Altmünchner-Bürgerhaus-Stil als Kopie in Las Vegas. Doch täglich ca. 35.000 Besucher und über 10.000 Liter-Bier schafft nur das Original am Platzl. Foto: exklusiv-muenchen.de

 HOFBRÄUHAUS MÜNCHEN

In München steht ein Hofbräuhaus: Eins, zwei, g’suffa … eigentlich ist das ganze Jahr über Oktoberfest im Hofbräuhaus und es gehört zur bekanntesten Sehenswürdigkeit Münchens, welche durch ein Importboykott Herzog Wilhelm V entstand, um hier das Bier für den Hof zu brauen. 1644 zog das Hofbräuhaus vom Alten Hof zum Platzl um und erst 1830 eröffnete das Gasthaus, welches so erfolgreich wurde, daß die Brauerei für das Wirtshaus ausziehen musste. Rund 100 Stammtische finden hier jede Woche statt, welche alle durch eine Stammtischtafel zu erkennen sind. Der echte Hofbräu-Stammgast trinkt aus seinem eigenen Maßkrug und mietet sich ein Maßkrugfach (ähnlich wie bei einem Bankschließfach) für 3 € Miete pro Jahr.

3-Euro-Jahresmiete kostet solch ein Bierkrug-Schließfach. Foto: exklusiv-muenchen.de

Im 2. Weltkrieg wurde auch das Hofbräuhaus wie fast alle Münchner Gebäude in der Innenstadt völlig zerstört und erst zur 800-Jahrfeier Münchens im Jahre 1958 konnte der Original-Festsaals wieder eröffnet werden. 2005 wurde das ‚Bräustüberl‘ im Hofbräuhaus umgebaut und renoviert. Bei der ZDF-Sendung ‚Unsere Besten – Lieblingsorte Deutschlands‚ schnitt das Hofbräuhaus mit Platz 7 als erfolgreichster bayerischer Ort ab. Natürlich geht auch die Münchner Prominenz hier ein und aus, doch wir wollen nur einen nennen, weil er die Speisekarte perfekt beschreibt: FC Bayern-Aufsichtsratsvorsitzender Uli Hoeneß schwärmte übers Hofbräuhaus am Platzl: ‚Was ich sehr gerne esse, einen guten Schweinsbraten mit einer schönen Kruste und einem Semmelknödel mit einer schönen Soße, Krautsalat dazu, oder einen Leberkäs, frisch gemacht, mit Kartoffelgurkensalat, immer die frische Breze dazu‘! Leider hat er das Bier vergessen!

Hofbräuhaus, Platzl 9, 80331 München, Tel. +49 89 290136100