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Viva Argentina: Die besten Reise-Tipps für Südamerika 2012

Das zweitgrößte Land Südamerikas lockt mit  atemberaubender Natur, netten Menschen mit viel Lebensfreude, einem modernen Buenos Aires mit attraktiven Shopping-Paradiesen, traumhaften Naturplätzen für Golfer und attraktiven Preisen – für EURO-päer.

Traumhafte Landschaften, Shopping-Metropolen wie Buenos Airos, perfekte Golfplätze, exklusive Weine und Polozucht - das Land hat viele Facetten.

Reiselustige suchen immer wieder Abwechselung und Alternativen. Ab nach  Argentinien. Okay, man muss gute 12 ½  Stunden Flug ‚überstehen‘ (wie etwa nach Südafrika), aber es lockt ein altes Urlaubs-Paradies mit neuem Flair. Argentinien ist seit über eineinhalb Jahrzehnten nicht nur politisch ruhiger und sicherer, sondern auch dem modernen Tourismus aufgeschlossener. Urlauber schwärmen vom günstigen Welchselkurs. Selbst hochwertige Begehrlichkeiten wie edle Lederwaren, exklusive Schuhe oder elegante Kleidungsstücke sind für EURO-päer echte Schnäppchen. Beispiele: eine weiße, argentinische Denim-Hose gibt es schon für 35 Euro, eines der weltberühmten argentinischen Saft-Steaks als 500-Gramm-Mega-Portion schon ab etwa acht Euro. Ab in die Pampas…!

City-Sightseeing:

Buenos Aires, die 14-Millionen-Metropole:  Mondän und melanchonisch einerseits, kultig und kosmopolitisch anderseits. Aber überall faszinierend. Nicht nur im ehemaligem Armenviertel, dem morbiden, aber romantischen Stadtteil ‚Boca‚ mit seinen Straßen-Tangotänzern, dem Kopfsteinpflaster und den urigen Lokalen. Sehr  touristisch, aber ein Muss für den Besucher.

Kontrastprogramm wenig weiter im neuesten In-Stadtteil Puerto Madero: Hier lockt  – wie im Zentrum – das chice, moderne Leben direkt am alten, komplett runderneuerten Hafen – mit umgebauten Lagerhäusern, edlen Boutiquen und hervorragenden Restaurants (z.B.’Bice‘ mit 1a- Fisch-und Pasta-Gerichten & Weinen). In Puerto Madero lebt die Herrlichkeit der Stadt und die Lebenseinstellung der Argentinier, deren Gemüter offensichtlich die ewige Sonne ‚geküsst‘ hat. Argentinier sind (zu Recht) stolz – und stilvoll. Menschen, die ihr schönes Land geprägt hat.

Wer geht schon gerne auf Friedhöfe? Aber ein Besuch auf dem einmaligen ‚Cementario de la Recoleta‚ lohnt schon deshalb, weil das Grab der legendären Evita Peron im Vergleich zu den hunderten, anderen Edel(-Stein)-Gruften geradezu bescheiden wirkt. Ein Friedhof wie ein Museum.

Wieder im (Touristen-)Trend: Ein Tango-Abend mit Dinner. Die angenehmste Theater-Atmosphäre fanden wir im ‚Piazolla Tango‘ direkt an der Einkaufs-Mega-Meile ‚Florida‘, Hausnummer 165: Das Dinner wird hier aber auf jeden Fall von der Schönheit der Tänzer(innen) getoppt…

HOTEL-TIPPS  2012:

Eine 1a-Herberge mit feinen Suiten: Der neu eröffnete ‚Club Frances‚. Direktor-Eigner Guillermo H.Stegmann, ein weiser Mann mit viel Unternehmergeist: ‚Unser ganzes Land ist endlich aus den Startlöchern heraus gekommen und auf gutem Wege. Leider hinkt die Politik noch hinterher. Aber kein Wunder: Wir hatten ja bisher nur Rechtsanwälte als Staatoberhäupter … Und Präsidentin Cristina de Kirchner  hält noch nicht, was  sie erst im Oktober-Wahlkampf versprochen hat.‘ Kommt einem irgendwie bekannt vor …

Im nahen Stadtteil San Telmo entdeckt – ein neues Edel-Hotel, in dem nicht nur viele Sport-Promis schon gerne ein-und ausgehen: André Agassi mit Steffi Graf, deren hübsche Dauerkontrahentin Gabriela Sabatini (wohnt nur zehn Minuten entfernt in einer Stadtwohnung), Carlos Reutemann (der Ex-Formel 1-Fahrer verpasste, Präsident zu werden), etc. etc.  Das Relaix Chateaux-Hotel ‚Algodon‚ besitzt 999 km entfernt in der herrlichen Wein-Provinz Mendoza auch ein eigenes Weingut inkl. Polo, Golf und Tennis. Hierher fliegt man 90 Minuten zum Relaxen, wohnt in Cottage-Suiten und lässt sich’s gut gehen …

Designer-Hotel für wenig(er) Geld: Das Moreno im Zentrum (www.morenobuenosaires.com), von hier kann man bequem zu Fuß ‚Downtown‘ erobern , z.. die chice Kauf-Oase ‚Pacifico‘, in der neben Top-Kleidung auch die landesüblichen Leder-und Silberwaren zu haben sind. Über den Daumen gepeilt sind selbst Edel-Designer 1/3 günstiger als bei uns – eine ‚La Martina‘-Jeans kostet aber auch hier ca. 90 Euro. Doch die berühmten hellen Chino-Hosen bekommt man/frau schon für etwa die Hälfte.

Argentinien lockt mit traumhaften Golfplätzen. Im Bild: Clubhaus des Golf & Country Club 'Arelauquen'

Golfers (new) Paradise…

Fans der kleinen weißen Kugel finden hier Grüns und Fairways in atemberaubender Natur. Etwa 30 Minuten außerhalb von Buenos Aires bieten sich zwei herrliche Plätze an: Olivos Golf Club, ein idyllischer ‚Park-Platz‘. Flach, breit, fair, und super gepflegt. Noch typischer wegen seiner Unmenge an dem hohen ‚Pampa-Gras‘ und dem Fachwerk-Clubhaus ist der Buenos Aires Golf Club‚. Ein Erlebnis!

Und zwei Stunden per Flug nach Westen locken schöne Plätze im Paradies Patagonien: Absolut empfehlenswert das Urlaubsparadies ‚Bariloche‘. Vor allem im Golf-Resort ‚Llao Llao‘ fällt einem der Spruch ein: Gott muss ein Golfer sein! Die Berg-und See-Kulisse fasziniert wie Best-of-Bayern …  Golfen auf diesem 18-Loch-Parcours rund um den Nahuel Huapi-See ist wie ein Geschenk!

Nur ca.15 Autominuten entfernt lockt im Golf & Country Club  ‚Arelauquen nicht nur ein idyllischer Platz, sondern auch das Zentrum der argentinischen Polopferde-Zucht. Beides lohnt sich … Zwei Autostunden nordwärts an der chilenische Grenze, nahe dem verträumten Städtchen San Martin de los Andes lockt ein 5-Sterne-Golf&Wellness-Hotel mit sehr anspruchsvollem Jack-Nicklaus-Platz: Chapelco. Wer Loch 4 Par spielt, ist ein Golf-Gott …

Erlebnis Mendoza…

Man erkennt aber das wahre Argentinien erst so richtig auf dem Lande Die Provinz Mendoza 1000 km westlich von Buenos Aires (hier ist halt alles viel größer, Argentinien ist dreimal so ‚lang‘ wie Deutschland) lohnt schon wegen der Fahrt auf den berühmten Route 40 und Route 7 in die Anden bis hin zur chilenischen Grenze – immer mit Blick auf den 6962 m hohen Aconcagua. Einmalig: Das ‚Monumento Natural  Puente del Incas‚  – ein ehemaliges Thermalbad überdeckt mit rot-gelbem Schwefelgestein. Hier soll einst der Sohn eins Inca-Herrschers geheilt worden sein…  Durch die Mineralien der Quellen versteinert alles, was man hineinhält. Rotgelbe, ‚erstarrte‘ Schuhe z.B. sind hier ein Mitbringesel… Und am Himmel sieht man manchmal den größten Vogel der Welt, den Condor (bis  zu 3 m Spannweite).

Hollands Auto-Millionär Mijdeet Pon hat in Argentinien sein eigenes Weingut.

Nahe Mendoza entsteht im Gualtellary-Tal gerade das weltweit größte Wein, Golf & Polo-Areal – mit Blick auf den Tupungato-Vulkan und dem 6300 m hohen ‚Del Plata‘. Besitzer: Der belgische Milliardär Hubert Gosse. Überhaupt: Viele Ausländer investieren in Argentinien. Vor allem in Wein:

Von Bodega zu Bodega: Wetten, dass…?

… argentinischer Wein bald zu den Bestsellern auch in Europa gehört? Ein Wunder wäre es nicht, lassen doch die Höhenlage und der steinige Boden besonders hier in Mendoza (aber auch nördlicher in Salta) wertvolle Reben wachsen. Die Weingüter sprießen aus dem Boden … 1200 sind es schon. Erkannt hat das auch die reiche österreichische Familie Svarovski, die hier das riesige Weingut ‚Norton‘ führt. Witzig: Das Gäste-Programm ‚winemaker for a day‘. Man ‚panscht‘ sich seinen eigenen Wein zusammen. Grandios: Das Kellergewölbe.

Auch Hollands Auto-Millionär Mijdeet Pon, früher nur mit Ferraris, Porsche und Lamborghinis beschäftigt, führt hier in Uco Valley ein Weingut: Die Bodega ‚Salentein‘ wirkt auch wie ein Edel-Auto, hier steht sogar ein Klavierflügel im Keller der Weinfässer (Foto). Nur vom Feinsten! Mr.Pons ist übrigens schon 83 – vier Erben pauken schon alles über Wein …

Sympatisch: Die Bodega ‚Tapiz‘ mit kleinen, netten Appartments– in dieser Gegend südlich der Hauptstadt Mendoza wurde dank super Klimas die Sorte ‚Malbec‘ geboren. Herrlich: Der weiße ‚Torrentes‘.

Last but not least: Die Bodega Lagarde, 1983 das erste Weingut, das Wein von Masse zu Klasse kultivierte (www.lagarde.com.ar). Sebastián Baboza , einer jener Jung-Manager, die derzeit das ganze Land aufzumöbeln scheinen, ist sich sicher: „Wenn wir Argentinier den Geschäftssinn der Chilenen gehabt hätten, wäre unser Wein jetzt schon in Europa bekannter. Die haben ihren Wein schon früh exportiert, wir Argentinier haben ihn selbst getrunken …“

Sind die deshalb alle so gut drauf?

von Conny Konzack

Info Argentinien: Rivero Golf & Reisen, Tel.: +49 6051 4747337 bzw. www.argentinien-tours.com

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