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Aston Martin One-77: Boxenstop in München

Am 23. Januar 2012 Punkt 12 feierte Aston Martin eine besondere Premiere: Der Supersportwagen One-77 machte für ein paar Stunden Station in der Landeshauptstadt. 2009 wurde der Sportwagen auf dem Genfer Automobilsalon vorgestellt und noch im gleichen Jahr heimste sich das schnellste Serienmodell des englischen Sportwagenhersteller den Design-Award beim Concorso d’Eleganza am Comer See ein. 

Auf 77 Stück limitiert, 760 PS, 130 cm flach und 1,7 Millionen Euro teuer: Der Aston Martin One-77 ist mit Abstand der rasanteste Sportwagen, welcher von den Engländern gebaut wurde!

Für eine Probefahrt steht er leider nicht zur Verfügung, aber wer die Motoren vom DBS oder DB 9 kennt – diese dienen als Basis-Motor auch für den One-77 – kann erahnen, was in ihm steckt. Eine Höchstgeschwindigkeit von 354,86 km/h schaffte er auf der italienischen Rennstrecke von Nardo. Beeindruckend auch seine Fertigstellung: Herkömmliche Aston Martins sind in ca. 200 Stunden fertig, für diesen Supersportwagen braucht man ca. 2.700 Stunden. 

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‚Der One-77 ist ein echter Supersportler‘, meint Wolfgang Oswald, Geschäftsleiter von Aston Martin München. ‚Er zeigt, was der britische Hersteller Aston Martin heute beim Design, in technischer Hinsicht und bei der Handarbeit zu leisten imstande ist. Das ist ultimatives Automobilhandwerk. Ich bin stolz, dass der Wagen jetzt nach München gekommen ist.‘

Das Chassis des ‚One 77‘ ist ein Kohlefaser-Monocoque, der in Verbindung mit 3.500 Karbonteilen die Grundstruktur des Sportwagens bildet. Das Ergebnis ist ein extrem steifes und leichtes Fahrzeug, das nach Fertigstellung insgesamt nur 1.630 kg auf die Waage bringt. Das Interieur ist eine Mischung aus der Karbonoberfläche des Chassis, das bewusst nicht komplett verkleidet wurde, Aluminium und Leder. Zehn Lederhäute werden pro Fahrzeug verarbeitet, von Hand in über 100 Einzelteile zugeschnitten, um dann in liebevoller Handarbeit für Sitze, Armaturen und andere Details im Fahrzeug vernäht zu werden.

Auch die Karosserie des One-77 ist etwas Besonderes: das verwendete Aluminium, welches nur von Hand gedengelt wird, um die organisch fließenden Formen annehmen zu können, machen den Aston Martin One-77 so einzigartig machen. Der gesamte hintere Teil der Karosserie etwa besteht aus einem einzigen Aluminiumteil. Die Seitenspiegel wurden aus der Tür herausgearbeitet, und die Karosserieform insgesamt verfügt über negative und positive Flächen – alles Eigenschaften, die nur in Handarbeit entstehen können.

Der One-77 wirkt zugleich aggressiv und unheimlich elegant. Er ist ein Kunstwerk für sich', sagt Wolfgang Oswald.

 

 

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