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Bench Shop München: Bruno Sälzer lud zum Showroom-Opening

Er war jahrelang der Boss bei Hugo Boss und verhalf Escada zu neuem Glanz: Bruno Sälzer. Bei beiden Marken war er der Garant für Erfolg – und auch für coole Feste, nicht nur an der Isar, sondern rund um den Globus. Seit dem 1. Dezember ist er nun der Boss des britischen Lifestyle-Labels ‚Bench‘ – und feierte seinen Einstand nun mit einer lässigen Party.

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Bench-CEO Bruno Sälzer mit Grammy-Gewinnerin Jess Glynne. Fotocredit: API / Jessica Kassner for Bench

Anlass: die offizielle Eröffnung des neuen ‚Bench‘- Showrooms in München, genauer gesagt im Firmenpark ‚Neue Balan‘ in der Balanstrasse 73. Neben Manchester, wo das vor 25 Jahren gegründete Kult-Streetwear-Label seine Wurzeln hat, ist München nämlich jetzt der zweite Firmensitz des Unternehmens. Die 3.000 Quadratmeter große Location mit Fabrikhallen-Charme war – im Gegensatz zu den Cocktail-Events auf der Edelmeile Maximilianstrasse – an diesem Abend eine Botox-freie Zone. Die 800köpfige Partygemeinde, darunter viele Blogger und wichtige Modeleute, war durch die Bank jung und alles andere als aufgetakelt. Chanel-Handtaschen und All-over-Pailletten-Outfits waren Mangelware, der ungeschriebene Dresscode des Abends lautete: Jeans, Shirt und Lederjacke und vor allem Kapuzenjacken, nämlich die Bench-typischen ‚Hoodies‚. Anstatt einer sonst bei derartigen Fashion-Events üblichen Modenschau war dieses Mal musikalisch etwas geboten: die britische Chart-Stürmerin Jess Glynne trat auf. Auch hier hatte Bruno Sälzer mal wieder den richtigen Riecher gehabt: die 25-Jährige, die mit ihrem Ohrwurm ‚Rather be‘ für den Sommerhit des letzten Jahres sorgte, thront mit ihrer neuen Single ‚Hold my Hand‘, die in Deutschland am 1. Mai auf den Markt kommt, schon seit Wochen auf Platz 1 der britischen Charts. ‚Wir haben gerade mit Jess Glynne die Herbst-/Winterkampagne geshootet‘, erzählte Bruno Sälzer stolz. ‚Sie ist das neue Gesicht unserer Marke.‘

Warum eine Britin als Testimonial  – und keine Deutsche? ‚Die guten Trends in der Musik kommen nun einmal eher aus London und nicht aus Bayern‘, so Sälzer. Warum wurde ausgerechnet München als Bench-Standort gewählt. Weil er in München lebt? ‚Schon ein bisschen auch deswegen‘, gab er zu. ‚Aber auch weil der deutsche Markt groß und wichtig ist und man auch außerhalb Großbritanniens vieles machen kann.‘ Was hat ihn besonders an seinem neuen Job gereizt? ‚Dass es ein Segment für junge Mode ist. Das Internet revolutioniert sie Mode. Und wir können mit Bench ganz vorne dabei sein‘, sagt er. ‚Die 20 bis 30 Jährigen sind unsere Kernzielgruppe. Aber auch bei den 15- bis 20-Jährigen sind wir stark. Vom Look her ist es wie gesagt eher eine junge Marke. Das heißt aber nicht, das nicht auch eine 40- oder 50-Jährige unsere Sachen tragen kann‘. Er selbst trug lässig in Jeans, Hemd und Sakko im Military-Style: ‚Die Jeans ist von Bench, das Sakko ein Prototyp von Bench, das Hemd noch von Hugo Boss‘, erzählte er. Von Hugo Boss und wie Escada zu Bench – vermisst er das Luxus-Segment nicht ein bisschen? ‚So riesig ist der Unterschied ja gar nicht‘, so Sälzer. ‚Alle drei Unternehmen haben mit Stoffen zu tun. Und bei Boss Orange haben wir damals auch eine sehr junge Zielgruppe angesprochen. Ein Kleid ist natürlich das Sinnlichste was man überhaupt machen kann, aber es ist eben traditioneller. Das hier jetzt ist viel cooler. Wir haben 20 neue Leute ins Team geholt, und haben neben einem neuen Team auch eine neue Struktur. Bench galt bislang immer eher als Männermarke. Wir wollen die Marke jetzt weiblicher machen‘, meinte er.

Viele weibliche VIPs zählen bereits zur Fan-Gemeinde: It-Girl Bonnie Strange zum Beispiel, die auch schon ein Outfit des Labels ausführte: ‚Ich liebe Streetwear‘, erzählte sie. ‚Am Wohlsten fühle ich mich in Hoodies und in Jogginghosen. Im Abendkleid komme ich mir immer ein bisschen wie eine Drag Queen vor‘, lachte sie. ‚Und mit High Heels bin ich immer gleich einen Kopf größer als die Anderen. Ich war ohnehin in München, drehe hier gerade für ‚taff‘. Hier zu sein ist doch viel besser als im Hotelzimmer zu sitzen‘, lachte die Berlinerin.

Schauspielerin Aylin Tezel war eigens aus Berlin gekommen: ‚Meine erste Fleecejacke – ich war damals 14, oder 15 Jahre alt – war von Bench‘, erinnerte sie sich. ‘Die Sachen sind bequem und trotzdem cool.‘ Genau das Richtige für sie: ‘Ich mag es in Sachen Mode eher lässig und mich auf keinen Fall verkleidet fühlen.‘

‚Mode ist wichtig. Eine enge Hose oder ein kratziger Rolli können einem durchaus den Tag vermiesen‘, so Pop-Sängerin Leslie Clio (bringt am 17. April ihr neues Album ‚Eureka‘) auf den Markt. ‚Allerdings bin ich ein Ultrashoppingmuffel.‘

Caterer Uli Dahlmann und sein Team servierten Drinks und Fingerfood wie Krabben mit Avocado und Penne Bolognese. Mit dabei: Sälzer-Ehefrau Jessica Sälzer (in ‚Bench‘), Skateboard-Ass Tom Cat, u.v.m..

Andrea Vodermayr

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