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Christina Stürmer rockt die Kitzbüheler Alpenrallye

Kitzbühel = VIPbühel! Nicht nur in den Wintermonaten, auch im Mai ist das Nobel-Alpendörfchen ‚Place to Be‘ für die Stars. Nämlich dann, wenn rund um den Wilden Kaiser die ‚Kitzbüheler Alpenrallye‘ über die Bühne geht. Bei der 28. Ausgabe des PS-Spektakels (bis zum 30. Mai) gingen 188 auf Hochglanz polierte ‚Oldies‘ auf große Fahrt. Hauptsponsor Volkswagen hatte wie in den Vorjahren die meisten automobilen Schmuckstücke und auch die meisten ‚zweibeinigen‘ Stars ins Rennen geschickt. Auch dieses Mal waren wieder zahlreiche Prominente aus Wirtschaft, Sport und Showgeschäft am Start.

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Christiane Stürmer ist zum ersten Mal bei der Rallye dabei. Fotocredit: BrauerPhotos, Goran Nitschke

Im Blitzlicht stand vor allem die österreichische Chart-Stürmerin Christina Stürmer. Sie gab ihr Alpenrallye-Debüt und wird die insgesamt rund 600 kurvigen Kilometer durch Tirol, Bayern und das Salzburger Land in Wagen ‚112‘, nämlich einem blauen Polo G 40 BJ 1992, zurücklegen. Allerdings hatte sie das Steuer Ferdinand Stuck (24), dem ebenfalls rennsportaffinen Sohn von Hans-Joachim Stuck, überlassen: ‚Ich bin als Beifahrerin eingeteilt, denn Ferdinand kann ja super fahren‘, lachte sie. ‚Aber wenn ich die Autos hier alle sehe würde mich das Lenkrad durchaus ein bisserl reizen‘, gestand sie. ‚Ich bin zwar keine Auto-Expertin, aber ich fahre gerne schnell. Schnell, aber vorsichtig‘, lachte sie. ‚Denn beides schließt sich für mich nicht aus.‘ Ich freue mich wahnsinnig, dass ich erstmals hier dabei bin. Ich bin früher selbst einen Polo gefahren, insofern kenne ich das Auto. Auch wenn ich bislang immer neue Autos gefahren bin. Das ist meine erste Oldtimer-Rallye überhaupt.‘ Die Teilnahme an der Rallye hatte ‚Strietzel‘ Stuck eingefädelt: ‚Wir haben uns vor ein paar Jahren bei der IAA in Frankfurt kennen gelernt und er hat sich damals als Stürmer-Fan geoutet‘, lachte sie. ‚Er hat gesagt, dass ich unbedingt einmal mitfahren müsse. Und dieses Jahr hat es endlich geklappt. Ich habe mir diesen Termin schon seit Monaten freigehalten. Der Beifahrersitz von Strietzel war aber leider schon belegt, deshalb dachte ich mir: ,Dann schnappe ich mir eben den Sohnemann‘‘, lachte die Sängerin, die am 15. Mai ihr ‚Best of‘-Album auf den Markt brachte und am 9. Juni in der TV-Sendung ‚Sing meinen Song‘ zu sehen sein wird. Und auch nach dem Zwischenstopp in Kitzbühel geht es beruflich bei ihr rasant weiter: ‚Im Sommer gebe ich viele Konzerte, und außerdem arbeite ich an einem neuen Album, das nächstes Jahr erscheinen wird.‘

Entstehung der Kitzbüheler Alpenrallye

Rennfahrer-Legende und Alpenrallye-Ehrenpräsident Hans-Joachim ‚Strietzel‘ Stuck hatte die Veranstaltung mitorganisiert und gehört fast schon zum Inventar: ‚Von 28 Rallyes habe ich nur vier versäumt‘, erzählte er. ‚Mit 24 Veranstaltungen liege ich denke ich gut im Rennen.‘ Er ist seit Anfang an dabei: ‚Die Idee dazu ist damals in einem Wirtshaus, den ‚Unterberger Stuben‘ geboren worden, am Stammtisch. Daraus ist die erste Ausfahrt entstanden.‘ Und früher ging es dabei auch immer hoch her: ‚Früher waren wir immer sehr spaßig unterwegs. Da wurden zum Spaß die Autoschlüssel versteckt oder die Autos präpariert. Mein übelstes Erlebnis war damals eine tote Forelle, die mir unter den Sitz gelegt worden war. Das Auto hat darunter nicht gelitten, aber ich! Es hat mordsmäßig gestunken‘, erinnerte er sich schmunzelnd. Für ihn ist die Kitzbüheler Alpenrallye ‚einmalig‘: „Mit diesen wunderbare automobilen Schmuckstücken durch diese wunderschöne Berglandschaft zu fahren – da schlägt das Herz eines jeden Oldtimerfans höher‘, so ‚Strietzel‘, der die Fahrt dieses Mal in einem schmucken Porsche 356 B BJ 61 zurücklegte.

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Bei 24 Alpenrallyes war Striezel Stuck dabei. Fotocredit: BrauerPhotos, Goran Nitschke

‚Dieses Mal tue ich mit meiner Teilnahme hier auch Gutes. Mein Beifahrersitz ist nämlich für den guten Zweck bei einer Charity-Veranstaltung versteigert worden und es ist eine ordentliche Summe zusammen gekommen‘, erzählte er. 2015 machen sich vom 27. bis 30. Mai 2015 insgesamt 188 Teams auf große Fahrt über die schönsten Alpenrouten.

Asphalt anstatt Streif: Ski-Ass Romed Baumann kurvte in einem knallgrünen Audi 80 GTE BJ 1976 durch die Landschaft: ‚In der erster Linie verbinde ich mit Kitzbühel natürlich das Skifahren und vor allem das Hahnenkammrennen, bei dem ich schon mehrmals mit dabei war. Jetzt fahre ich zum ersten Mal die Alpenrallye mit.‘ Er hatte eine kurze Anreise gehabt: ‚Ich komme aus Hochfilzen, nur eine halbe Autostunde von hier entfernt‘, erzählte er. Er fuhr allerdings nur die erste Etappe mit: ‚Morgen muss ich schon wieder trainieren‘, erzählte er. ‚Und auch heute vor Start war ich noch beim Laufen‘, so das Sport-Ass.

Außerdem dabei: Tibeau Grühsem (im Porsche 911 S 22 Targa BJ 1997) und Kira Grühsem (im T 1 Samba BJ 1964), die Kinder von Stephan Grühsem (Generalbevollmächtigter der Volkswagen AG), Bernd Rosemeyer, der sich das Rennen mit Tochter Daisy und Enkeln von der Terrasse des ‚Centro‘ aus ansah …

Text: Andrea Vodermayr

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