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Verleihung des 22. Musikpreises ECHO 2013

Berlin rockt! Alles was in der Musikbranche Rang und Namen hat traf sich am Donnerstag in der Hauptstadt. In der Messe wurde zum 22. Mal der ECHO, einer der wichtigsten Musikpreise weltweit, verliehen. Im Sekundentakt brachten die 90 Volkswagen-Shuttles – der Wolfsburger Autobauer war im dritten Jahr Hauptsponsor und Automobilpartner des ECHO – die nationalen und internationalen Künstler zum meterlangen Teppich, der wie in den letzten Jahren lila anstatt rot war. 

Im Blitzlicht stand vor allem Carla Bruni. Die ehemalige Première Dame Frankreichs war gekommen, um ihren Song Mon Raymond aus ihrem brandneuen Album Little French Songs (erscheint am 29. März) zu präsentieren. Ein Lied, das sie ihrem Mann, dem ehemaligen französischen Staatspräsidenten Nicolas Sarkozy, gewidmet haben soll.

‚La Bruni‘ kam als eine der letzten über den Teppich, um 19.56 Uhr. Très charmant, freundlich und gut gelaunt. Carla Bruni sang nicht nur, sondern überreichte zudem den Preis in der Kategorie Newcomer International an Sängerin Lana Del Rey. Diese hatte zuvor schon den ECHO in der Kategorie Künstlerin International Rock/Pop abgeräumt: Ich freue mich sehr zurück in Berlin zu sein. Ich habe hier damals meinen ersten Plattenvertrag unterschrieben und habe viele Freunde hier, so Lana Del Rey. Abräumer des Abends waren die Toten Hosen. Sie waren gleich siebenmal nominiert und nahmen insgesamt vier Trophäen mit nach Hause.

Rapper Cro (der mit der Panda-Maske) war sechs Mal nominiert gewesen und räumte immerhin zwei Preise ab – in der Kategorie Hip-Hop/Urban und als erfolgreichster Newcomer National. Schrill, schriller, ECHO. Auffallen um jeden Preis, so lautete die Devise. In Sachen Outfits war von der Lederhose (Andreas Gabalier, siehe Bild) bis hin zur Abendrobe (Mareile Höppner) alles vertreten.

Auch Scorpions-Mitglied Rudolf Schenker sorgte für Aufsehen: er chauffierte seine Band-Mitglieder im eigenen, schrillen Scorpions-Amarok mit ausfahrbarem, beleuchtetem Stachel zum Teppich. Dieser Wagen ist auf alle Fälle etwas Außergewöhnliches, meinte Schenker. Ich bin damit schon die Rallye Dakar gefahren und habe schon mindestens 10 000 Kilometer damit zurückgelegt. Nur der Schnee und der Lufthansa-Streik hatte den Gästen einen kleinen Strich durch die Rechnung gemacht.

Leslie Mandoki, der mit Tochter Lara und Sohn Gabor gekommen war, erzählte: Ich kam mit dem Auto aus Wolfsburg und hatte deshalb keine Probleme. Aber meine Kinder mussten zweimal umbuchen und vier Stunden lang auf den Abflug warten. Eva Habermann: Ich bin von München nach Hamburg geflogen und bin von dort aus mit dem Zug weiter. Dem Sommer ein Stück näher fühlten sich die VIPs auf dem lila Teppich. Dort parkte nämlich das Beetle Cabriolet Sonderedition 60s in Candy-Weiß, das den Gästen Lust auf Frühling machte. Sängerin Christina Stürmer wäre ihn am Liebsten sofort Probe gefahren: Ein supercooles Auto. Ich würde ihn zu gerne gegen meinen Golf eintauschen – wenn denn endlich Sommer wäre

Stimmwunder Helene Fischer führte zum ersten Mal charmant durch die Show – und durfte zwei ECHOs mit nach Hause nehmen. Sie wurde in den Kategorien DVD-Produktion national und deutschsprachiger Schlager ausgezeichnet. Sie überreichte dann auch noch den Preis an Rocker und Volkswagen-Markenbotschafter Peter Maffay, der als erfolgreichster deutscher Live-Act geehrt wurde.

Weiterer Höhepunkt: Led Zeppelin-Gitarrist Jimmy Page und John Paul Jones wurden mit dem erstmals vergebenen Lifetime Achievement Award International for Outstanding Contribution to Music geehrt und waren extra für diesen Abend nach Berlin gereist. Für sein Lebenswerk wurde auch Liedermacher Hannes Wader geehrt. Nach der Laudatio seines Weggefährten Reinhard Mey trat der Preisträger gemeinsam mit den Toten Hosen auf und begeisterte die Gäste mit einer Version seines Klassikers Heute hier, morgen dort. Für musikalische Unterhaltung war gesorgt: neben Depeche Mode und Carla Bruni traten auch Anna Loos mit ihrer Band Silly, Seeed, Hurts, Santiano feat. Andreas Gabalier sowie ESC-Teilnehmer Cascada auf. Noch mehr Preisträger: Sängerin Lena wurde für den Clip zu ihrer Single ‚Stardust‘ zum Gewinner in der Kategorie Bestes Video National gekürt. Zwei ECHOs gingen an Unheilig: die Band um den Sänger Der Graf lag in der Kategorie Künstler Rock/Alternative National vorne und war zugleich der erfolgreichste deutsche Act im Ausland. David Garrett wurde bester Künstler National Rock/Pop, beste deutsche Künstlerin die Sängerin Ivy Quainoo. Die US-Formation Linkin Park nahm ihren ECHO als beste internationale Band in der Kategorie Rock/Alternative persönlich entgegen, ebenso wie wie ESC-Teilnehmer Roman Lob, der für seinen Song Standing Still den Radio-ECHO bekam. Robbie Williams wurde bester Künstler International Rock/Pop, grüßte aber leider nur per Videobotschaft. Nach der dreistündigen Verleihung wurde bis in die Morgenstunden gefeiert. Besonders dicht belagert war der Volkswagen Currywurst-Stand, wo sich die VIPs mit der Kult-Spezialität für die lange Partynacht stärkten.

Fotos: Sabine Brauer Photos

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