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Eva Padberg, Gitta Saxx und Co.: Strick-Charity-Aktion im Ingolstadt Village

Stricken war bei den prominenten Ladies am 18. Oktober groß in Mode! Eva Padberg, Gitta Saxx, Noémi Matsutani und Stephanie Simbeck hatten in ‚Ingolstadt Village‘ zur Stricknadel gegriffen – für den guten Zweck! Pünktlich zum Internationalen Brustkrebsmonat Oktober hatte das Luxus-Outlet gemeinsam mit der Brustkrebsorganisation ‚mamazone – Frauen und Forschung gegen Brustkrebs e.V.‘ ein einzigartiges ‚Charity Knitting‘-Projekt gestartet. Unter dem Motto ‚A TOUCH OF CHIC‘ wurden bereits seit Mitte September rosafarbene Wollknäuel zum Preis von 5 Euro verkauft, um daraus wärmende Wolldecken für Brustkrebs-Patientinnen zu stricken. Der Erlös aus dem Verkauf der Wolle kommt der Organisation mamazone e.V. zu Gute. Ziel ist es, die erkrankten Frauen bestmöglich über ihre Krankheit zu informieren, sie zu stärken und ihnen Mut, Selbstbestimmung und Lebensfreude zu geben. Die rosafarbenen ‚Überlebensdecken“ werden Brustkrebs-Patientinnen in der Chemotherapie in den Kliniken Rechts der Isar in München sowie dem Bethanien Krankenhaus in Frankfurt als Zeichen der Solidarität und Hoffnung geschenkt.

Eva Padberg hat das Stricken von ihrer Großmutter gelernt. Fotocredit: BrauerPhotos

Für Top-Model Eva Padberg war es selbstverständlich, die Besucher des Ingolstadt Village zu ‚umgarnen‘. Wie es ist um ihre Strickkünste bestellt? ‚Meine Oma hat mir das Stricken beigebracht und bei uns zu Hause wurde früher auch viel gestrickt‘, erzählte sie. ‚Vor allem meine Großmutter, meine Mutter und meine ältere Schwester waren immer begeistert bei der Sache und haben viele Sachen gestrickt, die ich und meine Schwester dann auch getragen haben, Pullover zum Beispiel. Ich selbst habe nie so gut gestrickt wie der Rest der Familie, dazu fehlte mir immer die Geduld. Ich habe auch schon fünf oder sechs Jahre lang nicht mehr gestrickt. Zuletzt für meinen Mann einen Schal. Er war allerdings viel zu kurz und er konnte ihn gerade einmal herumwickeln. Aber der Gedanke zählt‘, so das Model.

Als Brand Ambassador des ‚Ingolstadt Village‘ und ‚Wertheim Village‘, in dem die Aktion übrigens am 11./12.10. erfolgreich startete, durfte sie nicht fehlen. Ihr lag natürlich auch die gute Sache am Herzen: ‚Es ist eine wunderbare Idee, um über das Thema Brustkrebs aufzuklären und es wieder ins Bewusstsein zu rufen. Wenn man etwas Gestricktes geschenkt bekommt, dann hat das etwas sehr Persönliches. Ich finde, es ist eine schöne Art und Weise, den Betroffenen Aufmerksamkeit zu schenken.‘

Auch Gitta Saxx hatte sich für die gute Sache gerne als ‚Strickliesel‘ einspannen lassen und war eigens aus ihrer Walhheimat Wien angereist. ‚Ich habe früher eine Hauswirtschaftsschule besucht und dort das Kochen und Stricken gelernt. Stricken verlernt man nicht, es ist wie Fahrradfahren. Ich habe es mir nach dem heutigen Tag vorgenommen, wieder mehr zu stricken: zum Beispiel eine Laptop-Hülle, die sind jetzt groß angesagt‘, so Gitta, der vor allem der gute Zweck am Herzen lag: ‚Ich bin Red Ribbon-Botschafterin für die österreichische Krebshilfe und deshalb sehr gerne gekommen. Aber nach dem Stricken werde ich auf alle Fälle noch ein bisschen shoppen gehen. Ich bin nämlich zu ersten Mal hier.‘

‚Meine Großmutter ist an Brustkrebs gestorben, mit nur 62 Jahren. Und meine Mutter ist 75 Jahre alt und war ebenfalls an Brustkrebs erkrankt, ist aber zum Glück seit fünf Jahren krebsfrei‘, so Stephanie Simbeck (Frau von Schauspieler Florian Simbeck). ‚Ich selbst habe keine Angst vor der Krankheit. Ich ernähre mich gesund und gehe zur Vorsorge. Aber Aufklärung ist wichtig. Deshalb unterstütze ich diese Veranstaltung gerne. Dafür stricke auch heute sogar – obwohl ich schon seit Jahren keine Stricknadel mehr in der Hand hatte.‘

Schauspielerin Noémi Matsutani war ebenfalls mit Feuereifer dabei: ‚Ich habe früher als Kind das Stricken gelernt. Aber ich hatte zu wenig Geduld. Kurz vor dem Ende hatte ich keine Lust mehr und so hatte ich immer zu kurze Schals und Pullover ohne Arm‘, erzählte sie lachend. Für den guten Zweck nahm sie sich die Zeit: ‚Wolldecken sind ein Symbol für Schutz und Wärme. Es ist eine schöne Idee, diesen betroffenen Frauen Schutz und Wärme zu geben.‘

Dr. med. Petra Stieber, die 2. Vorsitzende im Vorstand ‚mamazone – Frauen und Forschung gegen Brustkrebs‘ freute sich über den Einsatz der Damen: ‚Die Solidarität und Öffentlichkeit, die wir mit diesem Projekt erfahren, gibt uns in unserer ehrenamtlichen Arbeit die Möglichkeit all denen zu helfen, die mit der Diagnose Brustkrebs leben. Dass wir dabei noch Freude haben und Frauen zusammenkommen, nimmt dem Thema und der Aufklärung die Angst. Das ist ein wichtiger Schritt zu einem gemeinsamen Dialog.‘

Hahn im Korb war Dr. Marc Mangold (Marketing Director Germany Value Retail): ‚Charity liegt uns immer sehr am Herzen. In der Konsumlandschaft muss man auch eine Balance schaffen. Unsere Hauptzielgruppe sind Frauen, deswegen unterstützen wir das Projekt gerne.‘

Rekordverdächtig, dieser Einsatz der VIPs und der weiteren Strick-Fans, die an diesem Tag betroffene Damen von mamazone e.V., die vor Ort strickten, tatkräftig unterstützen und ihre Solidarität bekunden. Bevor die Decken an die Krankenhäuser verteilt werden, werden sie nämlich zu einer großen, hoffentlich der größten Überlebensdecke der Welt, zusammengefügt, um den Eintrag in das Guinness Buch der Rekorde zu schaffen. Bis zum 12. Dezember kann man in beiden Villages übrigens noch spenden und Wolle erwerben. Außerdem dabei: Charlotte von Oeynhausen (Brand Ambassador Ingolstadt Village)

Text: Andrea Vodermayr, Fotos: S. Brauer Photos

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