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Exklusiver Politik-Talk im Literaturhaus: Kienzle trifft Islamwissenschaftler Abdel-Samad

Der Politikwissenschaftler Hamed Abdel Samad beschreibt in seinem gerade erschienenen Buch ‚Der Untergang der islamistischen Welt – Eine Prognose‘ das Religion keine adäquate Antwort mehr auf die Herausforderungen der Moderne sein kann. Doch im Westen herrscht nach wie vor die Vorstellung, der Islam sei übermächtig und befinde sich auf dem Vormarsch. Der Politikwissenschaftler Abdel-Samad prognostiziert der Islamistischen Welt das Ende und beweist in seinem neuen Buch seine Thesen akribisch, daß die islamischen Staaten bald zerfallen und der Islam als politische und gesellschaftliche Idee untergehen wird. Am Mittwoch, 13. Oktober 2010 ab 20 Uhr präsentiert der Politikwissenschaftler Hamed Abdel-Samad in München sein gerade erschienenes Buch und moderiert wird dieser exklusive Buch-Islam-Politik-Talk vom renommierten TV-Journalisten Ulrich Kienzle.

Politik-Journalist Ulrich Kienzle trifft auf Politikwissenschaftler Hamed Abdel Samad, dessen Buch 'Der Untergang der islamistischen Welt - Eine Prognose' gerade erschienen ist.

‚So gründlich, so radikal, so konsequent wie Hamed Abdel-Samad hat in den letzten Jahren kein Moslem den Islam kritisiert‘, sagt Henryk M. Broder, Deutschlandradio. Die Islam-Thematik hat kein anderen so real beschrieben und in der westlichen Welt wird so mancher über den Inhalt des Buches überrascht sein. Die Perspektiven für die Länder von Marokko bis Indonesien sind bedrohlich, da eine innovationsfeindliche Kultur, eine rapide wachsende und arme Bevölkerung, zur Neige gehende Erdölvorkommen und dramatische klimatische Veränderungen ein hochexplosives Gemisch ergeben.

Doch im Westen herrscht die Vorstellung, der Islam sei übermächtig und befinde sich auf dem Vormarsch. Die demographischen Entwicklungen in der islamischen Welt und in Europa sowie die blutigen Anschläge und schrillen Töne des fundamentalistischen Islam scheinen die Annahme zu bestätigen. Tatsächlich, so der Politikwissenschaftler Abdel-Samad, ist es jedoch so, dass sich die islamische Welt in die Defensive gedrängt fühlt und gegen die in ihrer Wahrnehmung aggressive Macht- und Wirtschaftspolitik des Westens heftig protestiert. Das, was der Westen als Re-Islamisierung wahrnimmt, ist in Wirklichkeit nur ein Vorhang, der das Verschwinden der Religion kaschieren soll. Die islamischen Staaten werden zerfallen, der Islam wird als politische und gesellschaftliche Idee untergehen.

Hamed Abdel-Samad, geb. 1972 bei Kairo, arbeitete für die UNESCO, am Lehrstuhl für Islamwissenschaft der Universität Erfurt und am Institut für Jüdische Geschichte und Kultur der Universität München. Im Jahr 2010 wurde er in die Deutsche Islam Konferenz berufen und am Mittwoch, 13. Oktober 2010 stellt er ab 20 Uhr exklusiv sein neues Buch vor.

‚Der Untergang der islamischen Welt‘ (240 Seiten, Droemer Verlag, 18 €), Moderation: Ulrich Kienzle im Literaturhaus München, Saal, Salvatorplatz 1, 80333 München

Eintritt: 8 € / ermäßigt: 6,- €

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