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FC Bayern gewinnt Laureus World Sports Awards

Jetzt ist es amtlich. Wir haben ja mitgefiebert, denn der FC Bayern musste gegen das Red Bull Team antreten und hat die Jury überzeugt! Laureus World Sports Awards wurden in Kuala Lumpur (Malaysia) verliehen. Der frischgebackene Deutsche Meister FC Bayern München wurde mit dem Laureus World Team of the Year Award gewürdigt, nachdem es ihm als erstem Fußballverein mit dem Gewinn von UEFA Champions League, deutscher Meisterschaft und DFB-Pokal das Triple gelungen war. Paul Breitner kam, nahm den etwas anderen Pokal entgegen und strahlte!

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Paul Breitner holte in Vertretung für den Münchner Fußballclub die Trophäe ab. Fotocredit: GettyImages for Laureus

Fußball-Experte Breitner war eigens aus München angereist. Nämlich um den Laureus stellvertretend für den FC Bayern München, der als ‚Team des Jahres‘ ausgezeichnet wurde, entgegen zunehmen. ‚Einer der ganz großen Momente – wieder einmal – in der Geschichte unseres fantastischen Clubs und ich geniesse es, hier sein zu können. Ich freue mich, heute einen ‚Oscar‘ mitnehmen zu dürfen. Hollywood hat mir nämlich nie einen gegeben – für meinen kurzen Auftritt in dem Film ‚Potato Fritz‘, lachte er.

Die Laureus World Sports Awards gelten als die bedeutendsten Auszeichnungen im internationalen Sportkalender. Die Preisträger werden von der Laureus World Sports Academy gewählt, einer hochkarätigen Jury aus 46 der größten Sportlerinnen und Sportler aller Zeiten. Die Einnahmen aus den Laureus World Sports Awards fließen direkt in die Laureus Sport for Good Foundation und stellen die Grundlage für die Arbeit der Stiftung dar. Seit Gründung der Stiftung konnte Laureus bereits 60 Millionen Euro für Projekte aufbringen, die das Leben von mehr als 1,5 Millionen Kindern und Jugendlichen verbessert haben.

Sebastian Vettel holt als erster Formel-1-Fahrer Laureus World Sports Award

Mit seinem vierten Weltmeistertitel in Folge im Jahr 2013 stieg Sebastian Vettel in die Ränge der Rennsportlegenden Juan Manuel Fangio, Michael Schumacher und Alain Prost auf, die alle mindestens viermal den Titel gewonnen haben. Mit nur 26 Jahren und 116 Tagen war Vettel jedoch der jüngste Formel‑1-Pilot aller Zeiten, dem dies gelang. Seit der Auszeichnung Michael Schumachers im Jahr 2004 ist Vettel der erste Formel‑1-Fahrer, der mit dem Laureus World Sports Award geehrt wurde.

Außerdem wurden drei weitere verheißungsvolle junge Sportstars gewürdigt: Der spanische Motorradrennfahrer Marc Márquez, der sich mit 20 Jahren und 266 Tagen zum MotoGP-Weltmeister krönte, hat den Laureus Breakthrough of the Year Award gewonnen; die US‑amerikanische Schwimmerin Missy Franklin ist mit 18 Jahren die jüngste Gewinnerin des Laureus World Sportswoman of the Year Awards aller Zeiten und die französische Skirennfahrerin Marie Bochet erhielt den Laureus Disability Award, nachdem sie im Alter von nur 19 Jahren fünfmal WM‑Gold holte. Auch Spanien konnte sich gleich zweimal freuen, denn neben Márquez wurde auch Tennisstar Rafael Nadal mit dem Laureus World Comeback of the Year Award ausgezeichnet. Fußball-Europameisterin Nadine Angerer (nominiert in der Kategorie Laureus World Sportswoman of the Year) und Stabhochsprung-Weltmeister Raphael Holzdeppe (nominiert in der Kategorie Laureus World Breakthrough of the Year) gingen leider leer aus.

Die Preisverleihung fand im malaysischen Nationaltheater Istana Budaya in Kuala Lumpur statt und wurde vom britischen Schauspieler Benedict Cumberbatch moderiert. Während der Showeinlage wurde das hochkarätige Publikum von Oscar- und Grammy-Preisträger Jamie Foxx unterhalten. Neben Supermodel und Schauspielerin Du Juan aus China wohnte auch der deutsche Schauspieler Daniel Brühl, der im Film Rush – Alles für den Sieg Niki Lauda verkörperte, der Gala bei.

Folgende Mitglieder der Laureus World Sports Academy nahmen an den Laureus World Sports Awards teil: Giacomo Agostini, Bobby Charlton, Sebastian Coe, Nadia Comaneci, Deng Yaping, Marcel Desailly, Kapil Dev, Mick Doohan, Sean Fitzpatrick, Dawn Fraser, Marvelous Marvin Hagler, Tony Hawk, Michael Johnson, Franz Klammer, Edwin Moses (Vorsitzender), Ilie Năstase, Alexei Nemow, Morné du Plessis, Hugo Porta, Mark Spitz, Daley Thompson und Steve Waugh.

Aus der deutsch-österreichischen Laureus Familie waren Laureus Vorstandsmitglied Sabine Christiansen sowie die Laureus Botschafter Ole Bischof, Stefan Blöcher, Felix Gottwald, Christa Kinshofer, Nico Rosberg, Axel Schulz und Michael Teuber vor Ort.

Die Awards wurden in sieben Kategorien vergeben. Hier die Gewinner:

Laureus World Sportsman of the Year: Sebastian Vettel

Laureus World Sportswoman of the Year: Missy Franklin

Laureus World Team of the Year: FC Bayern München

Laureus World Breakthrough of the Year: Marc Márquez

Laureus World Comeback of the Year: Rafael Nadal

Laureus World Sportsperson of the Year with a Disability: Marie Bochet

Laureus World Action Sportsperson of the Year: Jamie Bestwick

Laureus Spirit of Sport Award wurde an das afghanische Cricket Team

Laureus Sport for Good Award ging an Magic Bus, das sportbezogene Gemeinschaftsprojekt in Indien

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