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Immobilienpreis ‚Jung, schön und noch zu haben – die besten Immobilien Münchens‘ ging an …

Bereits zum siebten Mal wurde der Immobilienpreis ‚Jung, schön und noch zu haben – die besten Immobilien Münchens‘ in den Clubräumen des Kaufmanns-Casinos München e. V. am 16.11. 2011 vergeben! Gastgeberin des Abends und Herausgeberin der beiden Online-Magazine muenchenarchitektur.com und REAL ESTATE selected: Regine Geibel, feierte mit über 160 Gäste! Idee und Ziel des Preises ist es, das Bewusstsein für qualitätvolle Architektur zu schärfen und Beispiele aufzuzeigen, bei denen Ästhetik, Qualität und Rendite erfolgreich Hand in Hand gehen. Die vier Siegerprojekte 2011 sind …

Wohnen auf den PASING ARCADEN (Neubau Wohnen). Bauherr: mfi Management für Immobilien AG, Architekt: Allmann Sattler Wappner Architekten Fertiggestellt 2011

Vier gleichwertige Preise gingen an:

BÜROGEBÄUDE SUNYARD (Sanierung Gewerbe) – Fertiggestellt Dezember 2010

Bauherr: Deka Immobilien GmbH

Architekt: Nickl & Partner Architekten AG

Mit dem Revitalisierungs-Projekt ‚Sunyard‘ wurde ein bestehendes auf dem Immobilienmarkt nicht mehr vermittelbares Bürogebäude aus dem Jahr 1990 komplett bis auf den Rohbau entkernt und anschließend in den Zustand eines hochwertigen Neubaus versetzt. Die nähere Umgebung im Münchner Stadtteil Giesing hat sich zu einem innenstadtnahen Bürostandort entwickelt. Die städtebauliche Grundidee sieht vor, die beiden großen Innenhöfe im Erdgeschoß zum öffentlichen Raum hin zu öffnen und eine Durchwegung zur S-Bahn zu ermöglichen. Somit entsteht im Gebäude eine öffentliche Plaza, deren hochwertige Gestaltung in Verbindung mit Serviceeinrichtungen wie Läden und Café zum Verweilen einlädt.

Mit dem durchlässigen Erdgeschoßsockel, in den nur einzelne Glaskörper eingestellt sind, entsteht eine großstädtische Fassadenwirkung: ein Loftgebäude am Park mit bis zu sieben  unterschiedlichen Haupteingängen und bis zu 54 verschiedenen, individuell zusammenschaltbaren Mieteinheiten von 100 bis zu der Gesamtgröße von ca. 20.000 Quadratmetern. Die Büros in der Dachebene der mit LEED gold zertifizierten Immobilie sind als Penthouses mit begrünten Dachterrassen ausgebildet. Direkte Zugänge aus der zentralen Tiefgarage mit ca. 300 Stellplätzen runden das Angebot ab.

NEUE GÄRTEN GIESING, AGFA-PARK – (Neubau Wohnen) – Fertigstellung in 2013

Bauherr: DEMOS Wohnbau GmbH

Architekt: Hierl Architekten BDA DWB

Die Wohnhäuser bilden die mittlere von drei zur Weißenseestraße orientierten Wohngruppen. Ihre Höfe orientieren sich zum verbindenden Quartierspark nach Norden. Der Entwurf sucht Antworten auf aktuelle Anforderungen an den Wohnungsbau wie Barrierefreiheit, Energieeinsparverordnung etc. mit daraus resultierenden Modifikationen von innerer Struktur und äußerer Hülle. Dabei liegt der Schwerpunkt auf der Flexibilisierung des Wohngefüges vor dem Hintergrund des demographischen Wandels unserer Gesellschaft.

Vor allem die größeren Wohnungen ermöglichen durch die klare Trennung von privaten Rückzugsräumen und öffentlichen Wohnräumen ein Raumerlebnis in der Tiefe. Darüber hinaus ermöglicht die Idee der Wohnung in der Wohnung je nach Lebenssituation die Nutzung z.B. als Au-Pair-Wohnung oder auch für Pflege- oder Hilfspersonal, ohne die gesamte Wohnung damit in Beschlag zu nehmen.

Die Außenfassaden sind geprägt durch ein raumhohes, annähernd quadratisches Element – Wintergarten, Erker oder Loggia – und formulieren einen städtischen Maßstab. Im Gegensatz zur Straßenseite ist die hofseitige Gestaltung der Fassaden über offene Balkone und Loggienbalkone informeller und offen für die individuelle Aneignung.

Wohnen auf den PASING ARCADEN – (Neubau Wohnen) – Fertiggestellt 2011

Bauherr: mfi Management für Immobilien AG

Architekt: Allmann Sattler Wappner Architekten

Der multifunktionale Bau in unmittelbarer Nähe zum Pasinger Bahnhof vereint Einkaufen, Gastronomie und Wohnen in einem ganzheitlichen Volumen. Im Rahmen der Entwicklungsfläche ‚Zentrale Bahnflächen Hauptbahnhof-Laim-Pasing‘ nimmt die Neugestaltung des Pasinger Bahnhofsareals und seinem erweiterten Umfeld eine Schlüsselposition ein.

Integriert wird die bauliche Großform in ihr Umfeld durch einen Grünzug, der als Nahtstelle zum Stadtteil Pasing und dem angrenzenden neuen Terminalgebäude fungiert. Zur Brechung des Großvolumens wird das Gebäude, welches mit einer hellen metallischen Haut überzogen wird, mehrfach leicht abgewinkelt.

Zusammen mit dem denkmalgeschützten Bürklein-Bahnhof, der nach der Renovierung gastronomisch genutzt werden wird, entsteht ein lebendiger öffentlicher Raum. Der Eingang zur Mall direkt am neuen Bürkleinplatz vernetzt das Gebäude mit dem öffentlichen Raum. Über einen inneren, partiell tagesbelichteten Spannungsbogen mit Bezug zum südlichen Außenraum führt der Weg durch die Mall über einen ‚turn around‘ wieder zurück zum Platz.

Das Wohndeck auf dem Dach des dreigeschossigen Gebäudes wird jeweils über begrünte Erschließungshöfe mit Öffnung nach Süden erschlossen. Zur neuen Umgehungsstraße im Norden und den Bahngleisen bilden die mit dem DGNB-Zertifikat Gold ausgezeichneten Pasing Arcaden eine markante städtebauliche Kante.

BÜRO- UND GESCHÄFTSHAUS WELFENHÖFE – (Neubau Gewerbe) – Fertigstellung in 2012

Bauherr: Bayerische Hausbau International GmbH & Co.KG

Architekt: Hild und K Architekten BDA

Auf einem der letzten unbebauten, innerstädtischen Grundstücke Münchens erhebt sich ein neues Stadtquartier. Zwischen dem Tassiloplatz und der zur Innenstadt führenden Regerstraße erschließen sich drei grüne Höfe, die den Mittelpunkt der nach innen orientierten Gebäude bilden. Eingeflochten in eine vielfältige Architektur, bildet der westlich gelegene RegerHof das Gewerbezentrum des neuen Stadtquartiers.

Die technisch hochwertig ausgestatteten, insgesamt ca. 10.500 Quadratmeter großen Büroflächen sind als Einzel-, Kombi- und Großraumbüros ab ca. 155 Quadratmeter individuell teilbar. Bis zu ca. 2.400 Quadratmeter können auf einer Etage zusammengelegt werden. Daneben entstehen auf ca. 3.000 Quadratmeter im Erdgeschoss Einzelhandels­flächen. Neben einem objektbezogenen Innenarchitekturkonzept für die Büroflächen, welches Blickachsen und städtebauliche Bezüge aus der Nachbarschaft aufnimmt, wurde von den Architekten auch ein fein nuancierter Innenausbau aller öffentlichen Bereiche wie Eingangshallen, Zugänge, Treppenhäuser bis hinein in die Tiefgaragenzugänge ausgearbeitet.

Architektonisch gliedert sich der mit dem Vorzertifikat des Deutschen Gütesiegels für Nachhaltiges Bauen in Silber ausgezeichnete RegerHof in die charakteristische Architektur Haidhausens ein. Auch das markante Putzrelief der Fassade orientiert sich an den umliegenden Gründerzeitbauten und stellt so den Bezug zum städtebaulichen Kontext im Viertel her. Bei der Entwicklung des Objekts wurde unter anderem ein starker Fokus auf die Aspekte Nachhaltigkeit und Energieeffizienz gelegt, insbesondere auch bei der Ausarbeitung des Fassadenaufbaus.

Dafür wurde das Thema Wärmedämmverbundsystem völlig neu gedacht: Ein gestaffelter Aufbau der Fassade wird geschossübergreifend übereinander geführt und erzeugt ein Putzrelief, welches die Fassadenöffnungen umfängt. Die Farbigkeit des Hauses orientiert sich einerseits an den traditionellen Münchner Putzfassaden, erhält aber durch einen schimmernden Zuschlag eine Mehrdeutigkeit, die in wechselnden Tageslichtsituationen die Anmutung der Fassade moduliert.

…und zwei Anerkennungen

GEORGENSTRASSE 83 – (Sanierung Wohnen) – Fertiggestellt 2011

Bauherr: Euroboden, Architekt: Muck Petzet

Das bestehende Wohngebäude wurde in einen hochwertigen, einem Neubau entsprechenden Zustand versetzt. Die Fassade ist bewusst als modernes Pendant zur historischen Nachbarbebauung überformt. In der Tradition Münchner Gründerzeitfassaden wird die alte Handwerkskunst strukturierter Putzgestaltung wiederbelebt. Der gestockte Sichtbeton des Sockelbereichs harmoniert mit dem traditionell verarbeiteten Riefenputz und findet seine Wiederholung im oberen Abschluss der Fassade.

Durchgängig französische Fenster sowie große Balkone öffnen das Gebäude zum Stadtraum hin; bronzefarbene Holz-Metall-Fenster tragen maßgeblich zum qualitätvollen Erscheinungsbild des Anwesens bei.

Die Wohnungen sind überwiegend zum ruhigen Innenhof hin orientiert. Die geringe Gebäudetiefe des Bestands ermöglicht eine optimale Belichtung, die durch die großzügigen Fassadenöffnungen verstärkt wird. Die wellenförmige Ausbildung der Balkonflächen zum grünen Innenhof optimiert den Einfall von Tageslicht. Eigens für das Projekt entworfene Sichtbetonmodule mit Glas-Zylindern bilden den Abschluss der privaten Freibereiche und schenken der gesamten Wohnung Licht und Atmosphäre.

Das Spiel des Sonnenlichts setzt sich in den Glas-Zylindern der zum Stadtraum orientierten Balkone fort. Die Neuinterpretation von Materialität und die Wiederentdeckung der Handwerkskultur definieren das Niveau – von den Eingängen des Anwesens bis in die Wohnungen.

ISARGÄRTEN LICHTBLICKE – (Neubau Wohnen) – Fertiggestellt 2011

Bauherr: CONCEPT BAU – VIVICO, Architekt: GKK+ Architekten, Landschaftsplaner: Terrabiota

Städtebauliches Grundkonzept

Die VIVICO REAL ESTATE lobte im Jahr 2005 einen städtebaulichen Wettbewerb aus, um das Areal des ehemaligen Bahnhofs Thalkirchen neu zu definieren. Das Architekturbüro Baehr-Rödel gliederte gemeinsam mit den Landschaftsplanern von Terrabiota den Gesamtkomplex in zwei Bereiche: einen urbanen Bereich im Norden mit Marktplatz und Wohnbebauung (Architekten: Architekten Hilmer & Sattler und Albrecht | Nordteil und Architekturbüro Baehr-Rödel | Mittelteil) sowie einen grünen Parkbereich im Süden mit Sukzessionsflächen und denkmalgeschützten Bahngebäuden. Das Wohnquartier ist kompakt und doch aufgelockert bebaut.

Südteil: GKK+ Architekten

Das Thema des „Versetzens“ spielt beim Entwurf der Einzelgebäude und der Freianlagen eine zentrale Rolle und wird Gestaltungsprinzip der Volumen.

Punktvillen + Westhäuser:

Die Geschossvolumen der Punkt-Gebäude werden regelmäßig in zwei festen Positionen versetzt angeordnet und erzeugen lebendige Gebäudeformate und gleichzeitig großzügige Terrassenzonen im Süd- und Westbereich der Häuser, die von der Idee her dem ‚eigenen Garten‘ entsprechen. im Inneren des Parks prägt das leichte Spiel der Vor- und Rücksprünge den Charakter.

Fassaden:

Großzügige Verglasungen als Fest- und Schiebeelemente wechseln ab mit geschlossenen Feldern. Warme, zurückhaltende Farben an den teils verglasten Brüstungen erzeugen ein poetisches Farbspiel mit dem natürlichen Grün der Belaubung.

Grundrisse:

Die Grundrisse zeichnen sich durch Klarheit und Einfachheit aus und legen besonderen Wert auf die Wasser- und Grünbeziehung. Besonders die Punkthäuser am Maria-Einsiedel-Mühlbach ermöglichen flexible, variable Aufteilungen: Hier wurde auf tragende Innenwände verzichtet und die Lasten nur mit den Fassadenstützen und dem Treppenhauskern abgetragen.

Nachhaltigkeit:

Alle Gebäude erreichen KfW 60-Standard. Die Energieerzeugung für das Heizsystem sowie für die Warmwasserbereitung erfolgt ausschließlich über oberflächennahe Erdwärmenutzung.


Alle Projektpräsentationen findet man ab heute in Bild und ausführlich beschrieben unter www.real-estate-selected.com


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