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in fashion munich 2012: Green Glamour wächst

Seit sechs Jahren findet die kleine Modemesse während der Münchner Modewoche auf der Praterinsel statt, welche letztes Jahr mit ‚Green Glamour‘ für Schlagzeilen sorgte. 2012 wurde der nachhaltige Bereiche noch einmal ausgebaut und zehn Firmen zeigen ihre Kreationen.

So sexy sehen 'organic clothes' aus: Xess + Baba, alchemist und Mandala (v.l.n.r.)

alchemist: Im dritten Jahr des Modelabels zeigt Gründerin Caroline Mewe, dass High Fashion mit Organic Cotton möglich ist. Die 49-jährige Hamburgerin hat den Namen bedacht gewählt, denn wie ein Alchemist, der verschiedene Elemente miteinander kombiniert, damit etwas Neues, Größeres entsteht, möchte sie mit ihrer Mode inspirieren.

Chapati: Nach Fair-Trade-Prinzipien und aus hochwertigen Materialien hat die Berliner Modefirma mittlerweile drei Labels ‚Chapati Design‘, Alltag Berlin‘ und ‚Saphira Night‘, welche in mittlerweile acht eigenen Stores in der Hauptstadt verkauft werden.

Christina Krämer: Die in Zürich lebende Modedesignerin hat ihr Label nach sich selbst benannt. Ob aus Merinowolle, Cashmere, Eco-Silk und Organic Cotton – alle Kreationen sind einzigartig durch ihre charakteristisch große Masche und eine prägnante Dreidimensionalität, welche nur der Handstrick realisierbar macht. Taschen und Gürtel werden aus vegetabil gegerbten italienischem Rindsleder angefertigt und sind – passend zur Mode – mit groben, von Hand verzierten Zierstichen veredelt.

Mandala: Die Münchner Designerin Nathalie Prieger ist selbst begeisterte Yogaschülerin und wurde durch ihren Sport zu den Kollektionen inspiriert. Mandal ist in erster Linie Wellnessmode, gefertigt aus hochwertigen Naturmaterialien wie Biobaumwolle, Baumwollbatist, Seide oder Leinenjersey. Typisches Erkennungsmerkmal sind die von Hand eingearbeiteten Zen-Glückssprüche und Glücksbringer.

The Baand: Für die Mode wird ökologisch angebaute Baumwolle aus Peru verwendet, welche sich durch eine sehr hohe Qualität und angenehme Weichheit auszeichnet. Die junge Marke wurde 2009 in Kopenhagen von drei Designern gegründet und alle Prints werden von Grafikkünstler Matthew Langille entworfen, welcher auch schon für Marc Jacobs gearbeitet hat.

Xess + Baba: Das Züricher Modelabel stellt alle Modelle aus hochwertiger, natürlicher Merinowolle her und jede Saison hat ihre eigene Identifikation. Tina Grässli entwickelt seit 1996 immer wieder neue Variationen der bereits international berühmten gestrickten Muster. Die Garne stammen aus Italien und die Strickwaren werden in Deutschland produziert.

HempAge: Kleidung aus Hanf weist gegenüber Baumwolle nicht nur eine bessere Öko-Bilanz auf, die natürlichen Eigenschaften sind einmalig: neben einen natürlichen UV-Schutz hemmt Hanf das Wachstum von Bakterien und Pilzen und sorgt für einen guten Feuchtigkeitstransport. So bietet die deutsche Firma vom Hemd über die Hanfjeans auch Socken an.

Julia Starp: Die Hamburger Modedesignerin hat sich nachhaltiger Mode verschrieben und arbeitet seit 2009 mit ihrem eigenen Label. Sie entwickelt auffallend schöne Mäntel und Kleider, mit ergänzenden Teilen als Prêt-á-Porter, was jede Kollektion einzigartig macht. Prominenteste Kundin: Sarah Connor, welche gern die auffällige Eco-Couture trägt. Für die Modelinie ECOREPUBLIC von OTTO wird sie die Kollektion für die Frühjahr/Sommer-Saison 2012 entwerfen.

Re-Bello: Erst 2010 ging das Südtiroler Modelabel mit innovativen Textilien wie Eukalyptus, Bambus und Organic Cotton an den Start. Diese sind nach internationalen Standards zertifiziert. Nach der Umweltkatastrophe in Japan 2011 fertigte Re-Bello die Kollektion ‚Help for Japan‘ und spendete den Gewinn der japanischen Bevölkerung.

Queen and Princess: Das deutsche Modelabel mit der spanischen Designerin Jessica Reyes Rodriguez ist mit seiner Kombimode für Mutter und Tochter, aus hochwertiger, ökologischer Ware im Premium Segment, einzigartig auf dem Markt. 2012 entführt das Label mit GOTS-Zertifizierung in die zweite Hälfte der 40er Jahre.

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