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Gastrotest Refettorio: Münchens neuer Italiener

Das ‚Eisbach‘ am Marstallplatz ist Geschichte. In dem Gebäude zwischen Oper und Staatskanzlei ist mittlerweile das italienische Restaurant ‚Refettorio‘ eingezogen. Mit einem für die Stadt neuen Gastro-Konzept versuchen die Macher, die Münchner zu begeistern: schon das Interieur ist ziemlich ungewöhnlich und genau das Gegenteil von cool und minimalistisch: Farben, wohin das Auge blickt, angefangen von den Stühlen in allen Farben des Regenbogens bis hin zu quietschbunten Pfeffermühlen. An den Wänden römische Mosaiken, hinter der Bar ein Regal mit üppig gefüllten Brotkörben. Schlechte Laune hat hier theoretisch keine Chance.

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Die Terrasse ist bei Sonnenschein natürlich die erste Wahl auch im REFETTORIO. Fotocredit: exklusiv-muenchen.de

Die Kellnerin erklärt bereitwillig das neue Konzept des Lokals. Mittags (bis 15 Uhr) gibt es fünf Gerichte zur Wahl: zwei Pastagerichte (an diesem Tag hausgemachte Bigoli mit Venusmuscheln und ‚Paccheri‘ mit Artischocken und Ricotta) , ein Risotto (‚ai Funghi‘) sowie ein Fleisch- und ein Fischgericht (Kalbsbraten an Thymian mit Maispolenta und Gemüse der Saison und Lachsfilet an Weißweinsauce mit Bohnen und Reis). Neu ist auch das ‚Ankreuz‘-Prinzip (bislang eher in italienischen Urlaubshotels mit Halbpension an der Adria verbreitet): Auf einem separaten Zettel kreuzt man an, welches Gericht man gerne hätte, Wasser und Brot sowie vorab ein Antipasto gibt’s automatisch dazu. Die Preise sind für Innenstadt-Verhältnisse völlig okay: 11 Euro kostet das Mittags-Special mit Pasta, 17 Euro muss man für die Fisch-/Fleischvariante hinlegen. Außerdem kann man das Ganze noch um das Vorspeisenbüffet bzw. Dessert erweitern. Wer mag, der setzt auch beim kleinen oder großen Käseteller (7 bzw. 20 Euro) oder ‚Prosciutti und Salami‘ (13 bzw. 25 Euro) sein Kreuzchen. Getränke werden ebenfalls gleich mitangekreuzt: frisch gepresster Saft (0,3 l 5,50 Euro) oder ein Glas Hauswein (Weiß oder Rot, 5 Euro). Der Wunsch nach einer Cola wurde allerdings nicht erfüllt. Die gäbe es hier nicht, erklärt die Kellnerin. Den Grund dafür bleibt unklar, sie bietet stattdessen eine selbstgemachte Limonade an. Für den Koffein-Kick sorgt dann aber ein leckerer Cappuccino (3 Euro): typisch italienisch, mit perfektem Schaum, da gibt es nichts zu meckern. Beim Verlassen des Lokals fällt der Blick auf den großen Obstkorb auf der Theke, und ein Schild lädt zum Zugreifen ein. Nette Idee, der gesunde Snack als Take away. Exoten wie Ananas seien dort allerdings nicht zu finden, erklärt die Kellnerin. Man setzt im Refettorio nämlich auf regionale Produkte. Brot, Nudeln, Soßen etc. werden in dem Lokal noch per Hand hergestellt. Die Abendkarte schlägt übrigens ebenfalls diverse Menükombinationen vor, und Frühstück gibt es auch. Pluspunkt: die schöne Sonnenterrasse (ebenfalls bunt bestuhl), die auch schon zu Eisbach-Zeiten die Sonnenanbeter anzog.

Fazit: An das bunte Interieur muss man sich erst gewöhnen. Wer keine Farb-Phobie hat und italienische Küche ohne viel Schnickschnack mag, der ist im ‚Refettorio‘ an der richtigen Adresse.

REFETTORIO, Marstallplatz 3, 80539 München, Tel. +49 89 228 016 80, www.refettoriomuenchen.de, Öffnungszeiten: Mo-So 8.30 bis 24 Uhr

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