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Jazz in München: Der Münchner Tom Reinbrecht ist eine Institution

Der Münchner Saxophonist und Arrangeur Tom Reinbrecht ist eine Institution in Sachen Jazz und steht wie kein anderer für ausgezeichneten Jazz in München. Er hat mit den Größen der Jazz-Musik gespielt und sucht vor allem das intime Spiele zwischen zwei Instrumenten. Sein neues Album ist es bei einem Live-Konzert im April entstanden. Ende Oktober lädt er zu einem feinem Jazz-Konzert im Kontrapunkt Klavierwerkstatt. Das neue Album nimmt er als Konzertgrundlage, doch weil Jazz nicht nur Musik ist, sondern ein Lebensgefühl, wird der Improvisation freien Lauf gelassen.

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Münchner Tom Reinbrecht

Jazz ist nicht nur Musik, Jazz ist ein Lebensgefühl: Zusammensitzen mit Freunden, ein paar Takte spielen und der Improvisation freien Lauf lassen. Das neue Live-Album The Duo: We, The Night And The Music vermittelt genau das. Auf der Scheibe hat Saxophonist und Komponist Tom Reinbrecht seine langjährigen Weggefährten – wie Helmut Kagerer und Joe Kienemann – zu einer intimen Jazz-Session gebeten. Herausgekommen sind 16 Musikstücke – instrumental und begleitet von der weichen Stimme Paulo Alves. Bekannte Jazzstücke und Eigenkompositionen haben die Musiker ihrer Stimmung angepasst. Das spontane Arrangement gibt die Atmosphäre während des Live-Konzerts wieder. Nur 50 Gästen begleiteten die Künstler in der Münchner Kontrapunkt Klavierwerkstatt.

Den Jazz-Sound liefern die Instrumente Saxophon, Kontrabass, Piano, Rahmentrommel und Gitarre. Miteinander kombiniert und angereichert mit den Pop- und Brasilian-Vocals von Paulo Alves ist ein Live-Album entstanden, das auch Nicht-Jazz-Fans in seinen Bann zieht. Die Aufnahme fand während eines Konzerts am 26. April 2015 im Kontrapunkt Klavierwerkstatt München statt. Um Wohnzimmer-Atmosphäre zu garantieren hatten die Musiker nur 50 Gäste zu ihrem Auftritt gebeten. 16 der gespielten 20 Stücke haben es letztendlich auf die CD geschafft.

‚Es lag nahe, diese Stimmung einmal aufzunehmen,‘ erklärt Tom Reinbrecht seine Album-Idee.
Neben den Duets gibt es nur zwei Stücke – u.a. No(v)elle mit größerer Besetzung. Mit No(v)elle beginnt auch The Duo. Es entstand zufällig beim ersten Treffen von Stefan Noelle und Tom Reinbrecht. Noelle spielte auf der Riq, einer einfelligen arabischen Rahmentrommel, Reinbrecht ließ sich von seinem Groove inspirieren und fügte Melodien hinzu, die ihm gerade einfielen. Das Ergebnis gefiel Tom Reinbrecht so sehr, dass er es mit allen Duopartnern gemeinsam spielen wollte – also goss er den Song in eine Form und suchte noch schöne Harmonien dazu. Ohne zu proben, erlebte das Konzertprublikum No(v)elle – damals noch als letzte Live-Performance, die sofort auf CD gebannt wurde. Heute ist es das imposante Eröffnungsstück für das Duo-Album. Das Publikum forderte Zugabe. In einem unvorbereiteten Jam ließen die Musiker Autumn Leaves von Joseph Kosma zum Ausklang des Abends funky umher wirbeln. Ebenso der perfekte Ausklang der 76 minütigen CD.
• In Another Weaver of Dreams nutzt Tom Reinbrecht intuitiv die Harmonien von ‚There Never Be Another You‘, aus dem Victor Young den Song ‚A Weaver of Dreams‚ schrieb.
Take 5 war ein One-Hit-Wonder und die weltweit meist verkaufteste Jazz Single aller Zeiten.
• Melancholisch und zugleich funky ist Louco por Você vom brasilianischen Songpoeten Caetano Veloso – dank der einfühlsamen Interpretation von Paulo Alves (Vocals).
Paul McCartney schrieb Here, There and Everywhere entspannt am Swimmingpool John Lennon’s, während er darauf wartete, dass dieser aufwachte. Sie beendeten den Song gemeinsam.
Este Seu Olhar ist ein Bossa Nova des weltberühmten brasilianischen Komponisten Antonios Carlos Jobim.
• Am vielbesungenen Mond kommen auch Joe Kienemann (Piano) und Tom Reinbrecht nicht vorbei – er inspirierte sie zu Moonlight in Vermont.
• Einst gesungen vom großen Nat King Cole ist Sweet Lorraine mit ihren fast 100 Jahren wohl der älteste Song auf diesem Album.
Swedish Pastry ist ein Blues, der Jazz-Gitarren-Legende Barney Kessel – und ein Wunsch von Helmut Kagerer (Gitarre).
Chris Gall (Piano) hat die charmant-minimalistische Komposition Moran geschaffen.
 ‚You and the Night and the Music‘ ist ein viel gespielter und interpretierter Song aus dem Jahr 1934 – komponiert von Arthur Schwartz.
Loverman, ursprünglich geschrieben für Bille Holiday, war einer der ersten Meilensteine von Sarah Vaughan. Ein Popsong, ein Jazzsong, eine Blues-Ballade? Der Zuhörer entscheidet selbst.
• Die Duos beginnen mit Gall’s einfühlsamen Klavierspiel des Stücks Emily, einem Walzer aus ‚The Americanisation of Emily‘, den Johnny Mandel der Hauptdarstellerin Julie Andrews auf den Leib schrieb und enden mit dem Nachhall Moran.
Die CD (14,99 €) erschien bei nasswetter music group. Release: 18.09.2015. Sie ist erhältlich im CD-Handel und über www.nasswetters.de.

Jazz in München

Konzert von Tom Reinbrecht The Duo am 25. Oktober 2015 ab 19 Uhr im Kontrapunkt KlavierwerkstattKarten für 18,20 € auf 50 limitiert.

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