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Popsurrealist Bernhard Prinz lüftet seine Promigeheimnisse …

TasteparadekleinVom 28.11. bis 9.1. 2010 zeigt die Galerie Richter & Masset in der Würmtalstraße die bildgewordenen Klischees des Ausnahmekünstlers und waschechten Münchners Bernhard Prinz. Er zeigt uns die Welt aus einer anderen Perspektive – ohne Grenzen, ohne Schranken, ohne Anonymisierung. In eine Schublade lässt er sich nicht pressen. Und für die imposanten Gemälde mit viel Liebe zum Detail braucht man viel Zeit.

Ob Bush mit Pinocchio-Nase, Ex-Kanzler Gerhard Schröder mit Heiligenschein, die Müchner Polit-Geister-Bahn mit Stoiber & Co., Karl Lagerfeld mit Dr. House-CD, und und und, sein Bild-Archiv ist voll von gesellschaftskritischen und politischen Karikaturen und er drückt aus, was kaum jemand auszusprechen wagt. Und mit der Überspitztheit, wie er seine Objekte porträtiert, macht er auf unsere ‚Mehr Schein als Sein‘-Gesellschaft aufmerksam. Bewegen wir uns nicht alle in einem Umfeld aus Oberflächlichkeiten, diktierten Statussymbolen und leeren Worthülsen? Bernhard Prinz malt, hält fest und fängt ein. Was ihn fasziniert, ist der Mensch, seine Besonderheiten und Eigenarten. Klar, daß ihn da viele Prominente unter den Pinsel kommen.

Was passt zu einen Popsurrealisten? Natürlich Kabarettisten, welche Bernhard Prinz zur Vernissage am 27.11.2009, 19 Uhr eingeladen hat. Neben Michael Dietmayr und Chris Böttcher wird es jede Menge Live-Musik und natürlich die Prinz-Bilder geben! OB Christian Ude hat für die Vernissage abgesagt, bekommt aber eine persönliche Führung vom Künstler höchstpersönlich in den nächsten Wochen. Mal schaun, was er über sein Tatoo auf seinem Unterarm sagt, denn Prinz hat ihm ein Selbstporträt auf diesem im Bild MAXIWIESN verpasst.

Galerie Richter & Masset, Würmtalstrasse 20, Ecke Kornwegstraße, München, Mittwoch-Samstag 14 – 19 Uhr oder Termine nach Vereinbarung
Ausstellungsdauer: 28.11.2009 – 9. Januar 2010

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Klaus Kinski als Karikatur von Bernhard Prinz


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Neben Berühmtheiten entdeckt man auch gebürtige Londoner wie Charly Chaplin, Sir Peter Ustinov, Alfred Hitchcock oder Christopher Lee auf dem Bild.

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