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26. Kitzbüheler Alpenrallye: Erol Sander, Helmut Zierl und Axel Pape starteten in Oldtimern aus dem Volkswagen Konzern

Pünktlich zur legendären ‚Kitzbüheler Alpenrallye‘ verwandelt sich das mondäne Tiroler Alpenstädtchen wieder in einen Treffpunkt für die Stars. Zahlreiche PS-begeisterte Prominente aus Film, Fernsehen, Sport, Wirtschaft und Society waren bei der 26. Ausgabe der Classic Car-Veranstaltung mit von der Partie – in rund 200 prachtvollen und auf Hochglanz polierten klassischen Fahrzeugen aus insgesamt 70 Jahren Automobilgeschichte.

Begeisterte Oldtimer-Fahrer: Schauspieler Axel Pape, Rennfahrer aus Fleisch und Blut Hans Joachim Stuck und Schauspieler Helmut Zierl. Fotocredit: BrauerPhotos

Die meisten VIPs gingen in historischen Fahrzeugen aus dem Volkswagen Konzern an den Start. Der Wolfsburger Autobauer, zum dritten Mal Partner der Kitzbüheler Alpenrallye, hatte über 60 Fahrzeuge ins Rennen geschickt, rund ein Viertel davon aus Werkssammlungen. Schauspieler Erol Sander lenkte einen Golf I GTI BJ 1978: ‚Der Golf GTI war mein Wunschtraumauto als ich 18 Jahre alt war. Ich habe mir dann aber damals zu meinem Geburtstag einen GTD geleistet – weil der damals ein bisschen günstiger als der GTI war‘, erzählte er schmunzelnd. ‚Umso mehr freue ich mich, dass ich den GTI jetzt hier bei der Alpenrallye fahren darf. Ich bin zum dritten Mal mit dabei, zuletzt vor zehn Jahren. Ich habe gerade zwei bis drei Wochen frei, insofern passte es gut. Ich habe meine eigene Foto-Kamera dabei und werde damit die schönsten Momente der Rallye festhalten.‘

Auch Schauspieler Helmut Zierl war in einem echten Kultauto unterwegs. Er legte die Strecke im Käfer 200 Herbie von 1960, einem Original-Fahrzeug aus dem gleichnamigen Film, zurück: ‚Der Wagen ist ein Relikt meiner Kindheit‘, schwärmte er. ‚Ich habe früher alle Herbie-Filme gesehen. Der Wagen hat sogar eine eingebaute Wasserpistole. Es macht riesigen Spaß, damit zu fahren. Ich hatte früher selbst einen Oldtimer, habe ihn aber verkauft. Wenn man einen Oldtimer hat, dann muss man schrauben können, und ich kann nicht schrauben‘, lachte er. Er fuhr zum zweiten Mal bei der Alpenrallye mit: ‚Ich war zuletzt vor 15 Jahren mit dabei‘, erzählte er. Die Route führt die Teilnehmer in drei Etappen rund 550 Kilometer durch die schönsten Bergstrassen Tirols, Salzburgs und Bayerns. Schauspieler Axel Pape war mit seiner Partnerin Gioia Raspé (Kostümbildnerin) nach Kitzbühel gereist: ‚Ich liebe Kitzbühel und komme sehr oft hierher. Allerdings fahre ich zum allerersten Mal die Alpenrallye mit. Nämlich im 1972er Käfer 1302 Theo Decker: ‚Er erinnert mich an mein erstes eigenes Auto: ein Käfer Cabrio, denn beide haben das gleiche Baujahr. Ich habe ihn gebraucht von meinen Eltern zum Abitur geschenkt bekommen.‘

Helmut Zierl fuhr mit einem Käfer Herbie von 1960. Fotocredit: BrauerPhotos

Ex-Rennfahrer Hans-Joachim ‚Strietzel‘ Stuck, der Ehrenpräsident der Kitzbüheler Alpenrallye, legte die Strecke im eigenen Golf GTI I BJ 1983 zurück: ‚Ich habe mir den Wagen vor zwei Jahren gekauft. Ich besitze insgesamt vier Oldtimer.‘ Bei der Alpenrallye ist er Stammgast: ‚Ich bin schon zum 20. Mal dabei. Das Schönste daran ist, dass die Veranstaltung in meiner Heimat stattfindet und ich nachts in meinem eigenen Bett schlafen kann. Nichtsdestotrotz lerne ich jedes Mal wieder neue Strecken und Straßen kennen.‘

Oldtimerfans kamen voll auf ihre Kosten. Gleich zwei Automobil-Jubiläen wurden in diesem Jahr gefeiert: 50 Jahre Lamborghini und 50 Jahre Sportwagenlegende Porsche 911. Wegen der Flutkatastophe gab es allerdings Streckenänderungen bei den Etappen: überschwemmte und gefährliche Gebiete wurden ausgelassen. Zudem wurden im Rahmen der Rallye Spenden für die Hochwassergeschädigten gesammelt. Auch der ‚gemütliche Teil‘ kam nicht zu kurz: am Abend trafen sich die Teilnehmer im ‚Rasmushof‘ – und stärkten sich dort mit Kalbsrahmgulasch mit Spätzle und Marillenknödeln für die nächste Etappe.

Text: Andrea Vodermayr
Fotos: Sabine Brauer Photos

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