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Kunst-Highlight in München: Christian Ude eröffnet erste deutsche Bansky Ausstellung

München im Banksy-Fieber! In der ‚Galerie Kronsbein‘ in der Wurzerstrasse im Herzen Münchens wurde am 14. April 2016 die Ausstellung ‚Banksy – King of Urban Art‘ eröffnet – die erste umfangreiche Banksy-Schau in Deutschland!  Auktionshäuser und Galerien reißen sich nur so um die britische Street-Art-Ikone, zahlreiche Museum haben ihn schon im Bestand und seine Werke werden zu Höchstpreisen gekauft. Eröffnet wurde der die Ausstellung von Christian Ude, dem ehemaligen Oberbürgermeister Münchens, der schon immer zu den Förderern der Street Art zählte. Er kam mit seiner Frau Edith Welser-Ude und beeindruckte mit seiner ausführlichen und spannenden Rede.

Banksy-Kronsbein-BrauerPhotos
v.l.n.r.: Axel Ludwig, Sarah Kronsbein, Christian Ude mit Frau Edith Walser-Ude. Fotocredit: BrauerPhotos

Was macht die Kunst von Banksy in seinen Augen so begehrt und erfolgreich? Christian Ude: ‚Ich glaube, es liegt zum einen an seiner Diskretion und seiner Geheimniskrämerei. Das macht ihn viel geheimnisvoller als einen Künstler, über den alles gesagt wurde. Aber das ist nicht alles: Banksy ist unglaublich originell und einfallsreich, und er hat Witz und Humor. Diese Ausstellung ist zweifellos ein Highlight für München, das zeigt allein schon das enorme öffentliche Interesse vorab.‘

Dass der Brite selbst ein großes Geheimnis um seine Person macht, verstärkt das Interesse zusätzlich. Die Gastgeber, die Galeristen Dirk und Sarah Kronsbein, konnten 500 Gäste, darunter auch zahlreiche Prominente, in ihren Räumlichkeiten begrüßen. Und diese zeigten sich begeistert von den Kunstwerken: Küssende Polizisten, Churchill mit Irokesen-Frisur, Affen und natürlich die Banksy-typischen Ratten …

Hollywood-Schauspieler Ralf Moeller hatte sich die Kunstwerke schon einen Tag zuvor angesehen: ‚Am Tag der Eröffnung habe ich einen Werbedreh in München. Aber ich hatte vorab soviel von der Ausstellung gehört, da wollte ich unbedingt vorbeikommen. Das Interessante an Banksy ist sicherlich, dass man nicht genau weiß, wer der Künstler ist. In einer Zeit der Selfies ist es spannend, wenn jemand nicht alles von sich preisgibt. Für einen Banksy würde glaube auch ich Geld in die Hand nehmen.‘

‚Es handelt sich hier um eine Privatausstellung, die erstmals der Öffentlichkeit gezeigt wird‘, so Sarah Kronsbein, die an diesem Tag mit ihren Gästen übrigens auch ihren Geburtstag feiern konnte. ‚Banksy ist einer der erfolgreichsten lebenden Künstler unserer Zeit, er trifft den Zahn der Zeit. Seine Werke transportieren Aussagen, die, jeder versteht. Und er ist einer der wenigen Künstler, der nicht auf Kommerz ausgerichtet ist. Die meisten seiner Werke sind auf Wänden in der Metropolen dieser Welt entstanden.‘

Circa 45 Arbeiten von Banksy werden in der Galerie gezeigt: Zum Beispiel die ‚Monkey Queen‘ mit der britischen Königin als Schimpansin, der bekannte Hoody-Boy mit Keith-Haring-Hund, genannt ‚Choose Your Weapon‘, ‚Nola Pink to Yellow‘, ‚Girl with a Ballon‘, eines seiner weltweit bekanntesten Motive und das Unikat ‚Double Toxic Mary‘.

‚Urban-Art ist nicht nur plakative Kunst, sondern auch ein kritisches Hinterfragen des aktuellen Zeitgeschehens, meist mit einem Augenzwinkern. Banksy hat Urban-Art etabliert und bekannt gemacht. Durch ihn wurde sie salonfähig und Anlageobjekt zugleich. Die Wiege der Urban-Art in Deutschland liegt maßgeblich in München. Insofern war diese Ausstellung für uns der nächste spannende Schritt‘, sagt die Galeristin.

Weitere Gäste und neue Bansky Fans:

Axel Ludwig (Kempinski ‚Vier Jahreszeiten‘), Schauspielerin Nicola Tiggeler, Musiker Mike Kraus mit Frau Constanze, Musikproduzent Harold Faltermeyer mit PR-Lady Birgitt Wolff, Geraldine Golz (Model), Gastronomin Mary-Ann Wahl, Mode-Designerin Susanne Wiebe, Künstler Johannes Weinsheimer, Maler Mathias Waske,  Unternehmerin Judith Epstein,Werner Makella (Vorstand der Stiftung Sport Chance), u.v.m.

Kunst für den guten Zweck: Der Erlös des Abends aus Eintrittsgeldern und Spenden,  insgesamt 7.150 Euro, kommt der Arbeit der Initiative ‚Sport Chance‘ zugute, die unter dem Dach der Münchner Stadtwerke Jugendliche in schwierigen Situationen über den Boxsport motiviert und unterstützt.

Text: Andrea Vodermayr

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