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München Guide: 10 Dinge, die man in München vermeiden sollte

Wenn man als Tourist in eine fremde Stadt kommt, sollte man einige Gepflogenheiten ihrer Bewohner kennen, damit man nicht ins Fettnäpfchen tappt! Restaurant – Shopping – Lifestyle – aus allen Bereichen haben wir ‚No Go’s‘ gefunden! Unser etwas andere München Guide!

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Das Bild haben wir vom Dach des ‚Mandarin Orientals‘ gemacht. Im Sommer gibt es hier eine Dachterrassen-Bar, genannt ‚China Moon Roof Terrasse‘. Der HotSpot, wenn die Tage wieder wärmer und länger werden! Bild: EM
  1. Bitte den Münchner nicht zu persönlich nehmen: Münchner gelten oft mal schnell als unhöflich und unfreundlich, doch eigentlich meinen sie es gar nicht so und man sollte es keinesfalls falsch aufschnappen. Das ’geschert’ daher Reden und ’granddln’ gehört zur bayerischen Mentalität einfach dazu. (Langenscheidts Lilliput Bairisch sagt dazu: ‚Granddln ist beim Bayer nämlich keineswegs ‚Übellaunigkeit‘ oder ‚Unmut‘, sondern vielmehr Strategie. Mit der vermeintlich muffigen Schweigsamkeit äußert er sein Befinden oder er benützt es als Schutzschild, um nicht viel Reden zu müssen bzw. um seine wahren Gefühle zu verbergen.)
  2. Nicht ‚Radeln‘ auf der falschen Straßenseite! In München gibt es noch keine offizielle Radl-Polizei wie in Großstadtmetropolen (z.B. Miami), dafür kassieren Verkehrspolizisten sehr gerne die Fahrradfahrer ab. Wer hier mal kurz in falscher Fahrtrichtung fährt, darf schnell mal mit einem Bußgeld von 20 € rechnen! Es kann aber auch teurer werden, denn die Höhe liegt oft im Ermessen des Polizisten, da es noch keinen richtigen Radl-Bußgeld-Katalog à la Flensburg gibt.
  3. Einen FC Bayern-Fan niemals auf 1860 Fußballclub ansprechen oder sich in ein Gespräch über Fußball verwickeln lassen, denn diese Fehde zwischen Fußball-Fans ist unerklärlich und hat so manchen bereits ein blaues Auge beschert. Beste Antwort: ‚Mit Fußball kenn ich mich nicht aus!‘
  4. Keinesfalls eine Maß (1 Liter) Bier in einem normalen Restaurant bestellen. Man wird sofort als Tourist enttarnt. Lieber auf ein Volksfest oder in den Biergarten gehen und dort ein kaltes Bier genießen.
  5. Weißwurst nur bis halb 1 Uhr essen ist Irrglaube, welcher noch aus den Zeiten stammt, wo es keine Kühlschränke gab. Heutzutage kann man Weißwürste essen, wann immer man Appetit darauf hat! Stilvoll isst man Weißwürste mit einer Brezn und süßem Senf! Bitte nicht mit scharfen Senf, wo wir dann auch bei dem Thema wären, wie man eine Weißwurst richtig isst! Auf jeden Fall ohne Haut, denn viele setzten die Weißwurst mit Bratwürsten gleich!
  6. ‚Brötchen oder ein ‚Bierchen‘ bestellen: In Minga gibt’s nur ’a Semmel‘ oder ’a Bier’!
  7. Niemals ein Pseudo-Trachtengewand tragen: A fesche Tracht ist für jeden Münchner das Nonplusultra und gehört in jeden Kleiderschrank. Bitte kein Baumwollmix aus Möchtegern-Lederhose und T-Shirt, sonst kommt man mit Einheimischen garantiert nicht in Kontakt! Die traditionelle bayerische Tracht trägt man nicht nur während der Wiesnzeit – Nein! Ob Waldfest, Frühlingsfest, Hochzeiten oder andere Festlichkeiten. Mit einer echten Lederhosen (am besten eine ‚Hirschlederne‘) und einem traditionellen Hemd ist man in der südlichsten Großstadt Deutschlands zu fast jedem Anlass passend angezogen.
  8. Nicht zu wissen, wer der Monaco Franze war: In München ist er daheim ‚der ewige Stenz‘, es ist die Münchner-Kult Sendung vom Bayerischen Rundfunk: Franz Münchinger alias Monaco Franze wie er liebevoll genannt wird (ganz nach der italienischen Bezeichnung für München Monaco di Bavaria) gehört zum Münchner Urgestein! Kurzum die Münchner lieben ihn! 1983 wurde die Sendung zum ersten Mal bundesweit ausgestrahlt. Heute sitzt Helmut Fischer in seiner Rolle als Monaco als Bronze-Statue vor seinem Lieblings Café ’Münchner Freiheit’.
  9. Die Schickeria suchen oder nach vermeintlichen Lokalen fragen, wo sich die Schickeria aufhalten soll! Nach Filmen wie ‚Kir Royal‘ oder ‚Rossini‘, Musik-Hits von der ‚Spyder Murphy Gang-Hits‘ wie ‚Schickeria‘ meint die ganze Welt, dass es in München eine Art ‚Schickeria‘ gibt. Die Zeit von Türstehern oder Private Member Clubs ist definitiv vorbei!
  10. Auf keinen Fall behaupten, dass Hochdeutsch älter wäre als die bayerische Sprache. Die ältesten bairischen Texte stammen aus dem 8. Jh. während die deutsche Schriftsprache erst im 15./16. Jh. entstanden ist

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