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Munichtime 2011: Top 5 der teuersten Uhren

Bei teuren Uhren ist schnell mal eine Million zusammen. Auf der diesjährigen Munichtime, welche bis 6. November im Bayerischen Hof wieder stattfindet, haben wir uns auf die Suche nach den teuersten Uhren gemacht. Gesamtsumme: 1.175.000 €

Diese Uhren sind einzigartig: Die Richard Mille kostet 307.000 €, die Hautlence 250.000 € und die Mont Blanc 230.000 € (v.l.n.r.)

Seit 2008 trifft sich die internationale Elite der Uhrmacherkunst in München. Auf 1.400 qm präsentieren sich im Festsaal des Bayerischen Hofes über 80 Marken im höchsten Qualitätssegment. Eine Sonderausstellung ist dem 190. Geburtstag des Chronographen von Montblanc gewidmet, doch Mont Blanc hat auch eine der teuersten Uhren im Gepäck: Villert 1858 Tourbillon Bi-Cylindrique (rechts im Bild). Aus 284 Einzelteilen besteht die Uhr, welche auf acht Stück limitiert ist und ca. 230.000 € kostet. Gehäuse 47 mm Durchmesser, 18Kt Weißgold. Das Ziffernblatt ist offen, wodurch jedes Detail in der Uhr erkennbar ist. Wasserdicht bis 3 bar und mit Alligatorlederband.

Die teuersten Uhren sind ohne Zweifel von Richard Mille. Anfang des Jahrtausends stellte er seine erste Uhr unter seinem Namen vor. Markante Spline-Schrauben, welche in den Uhren zum Einsatz kommen, ihre Herstellung erfolgt in mehr als 20 Fertigungsschritten. Kompromisslos auch ihr Preis: zwei Millionen Franken kostet das Kilo. Sein Flagschiff: RM oo3-V2 Tourbillon All Black Boutique Special (links im Bild!). In einem DLC-Titangehäuse dreht sich ein Tourbillon auf einer Platine aus Kohlenstoff-Nanofasern, einem Material, welches Mille für seine Uhrenproduktion neu erschließen konnte. Außerdem besitzt die Uhr eine zweite Zeitzone. Ein bedrucktes Saphirglas dreht sich über einem Hintergrundfenster, das bei 3 Uhr die Stunden sichtbar macht. Preis: ca. 307.000 €

Einzigartig bei der Hautlence HL2.0 ist die Darstellung der Stunden auf einer 12-gliedrigen Kette, welche durch eine eigene Feder angetrieben wird. Mit jeder Stunde positioniert sich das Echappement neu und dreht sich so zum Schwerkraftausgleich viermal am Tag um sich selbst. Angetrieben wird dieses Meisterstück aus 552 Komponenten und 92 Lagersteinen, durch ein eigenes Hautlence-Automatik-Uhrwekr. Preis: ca. 250.000 €

Erst 1995 wurde die Uhrenmanufaktur von Roger Dubuis gegründet.

Die Excalibur fliegendes Doppeltourbillon, skelettiert, zeigt das bahnbrechende fliegende Doppeltourbillon mit Differenzial, der Gipfel der zeitgenössischen Haute Horlogerie, als unverwechselbares Markenzeichen der Manufaktur. Gehäuse ein Rotgold, Saphirglasboden, Ziffernblatt skelettiert, antrhazitfarbener Höhenring mit Schrauben aus Rotgold. Alligatorlederband mit Faltschließe aus Rotgold und Wasserdicht bis 5 bar. Limitiert auf 88 Stück. Preis: ca. 222.000 €.

Die teuerste Uhr Nr. 5 kommt aus dem Hause Tutima. Seit 70 Jahren baut das Familienunternehmen technisch-sportliche Zeitmesser mit Instrumentencharakter. 1926 in Glashütte gegründet, fand die Firma 1945 ein neues Domizil im fränkischen Memmelsdorf und ab 1951 in Ganderkesee. Nach über 60 Jahren am 12. Mai 2011 feierte Tutima die offizielle Wiederaufnahme des Manufakturbetriebs in Glashütte mit einem ganz besonderen Meisterstück: Tutima Hommage Minutenrepetition.

Es ist bis heute die erste und einzige Minutenrepetition, welche vollständig in Glashütte konstruiert wurde. Sie verfügt über 42 Lagersteine, davon 4 in geschraubten Goldchatons, die Gestellteile sind prämoriert und vergoldet, Glashütter Dreivierelplatine, handgravierter Unruhkloben mit Reliefgravur, Aufzugsräder mit rückführendem Gesperr und Glashütter Sonnenschliff, sämtliche 550 Uhrwerlteile von Hand finissiert, frei schwingende Brequet-Spirale, Anker mit bombierten Paletten, Gangreserve 72 Stunden. Limitiert auf 25 Exemplare, davon 20 in Rosegold und 5 in Platin. Preis: ca. 168.000 €


Alles zu bewundern während der MUNICHTIME: 4. bis 6. November 2011
Ort: Hotel Bayerischer Hof, 80333 München, Promenadeplatz 2-6

Öffnungszeiten: Fr-Sa 10 bis 20 Uhr, So 10 bis 18 Uhr – EINTRITT FREI

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