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Neue Designer-Edition Porzellan Manufaktur Nymphenburg

‚Lightscape‘ heißt die neue Designer-Edition von Porzellan Nymphenburg, welche in der Küche, am Tisch, im Wohnraum universell einsetzbar ist. Mit viel Liebe und mittels einer einzigartigen Technik mit hauchdünnen Papiermodellen kreierte die in Paris lebende argentinische Designerin Ruth Gurvich außergewöhnliche Geschirrformen. Grüne Landschaften, welche an klassische Vorlagen chinesischer Porzellankunst erinnern, passen zu jedem Wohnstil und insgesamt 28 exklusive Objekte haben die Nymphenburger Porzellanmeister geschaffen.


Mit der neuen Kollektion aus Vasen und Tafelgeschirr führt Nymphenburg die Serie freier Projekte mit bedeutenden zeitgenössischen Künstlern und Gestaltern von internationalen Rang fort. Für ‚Lightscape‘ fiel die Wahl auf die aus Argentinien stammende und in Paris lebende Künstlerin Ruth Gurvich. Weltbekannt wurde sie durch ihre dreidimensionalen Arbeiten aus Papier, welche eine ganz besondere Ästhetik haben. Und genau diese Ästhetik haben die Porzellanmeister umgesetzt, weil die delikaten Objekte bis in die Faserstruktur dem Originalentwurf entsprechen. Möglich macht diese Umsetzung eine Philosophie der reinen Handarbeit, für die Nymphenburg seit über 260 Jahren berühmt ist.

Ruth Gurvich führte ihre Skizzen für das Dekor auf den Papiermodellen aus: Zarte, wie im Nebel verschwindende, asiatische Berglandschaften. Die endgültigen, nach zahlreichen Vorentwürfen und Farbversuchen in den Meisterwerkstätten entwickelten Motive werden mit einem sogenannten ‚Malmuster‘ dokumentiert. Es dient jedem Maler als Vorlage bei seiner Arbeit und erlaubt doch eine individuelle Interpretation, welche in jedem einzelnen Stück eine persönliche Handschrift erkennen lässt: Jedes Objekt ist ein Unikat. Im eigenen Farblabor werden nach streng gehüteten Rezepturen die Farben selbst hergestellt und gemischt. Rund 20.000 Nuancen umfasst heute das Farbspektrum von Nymphenburg. Anders als symmetrische Teller werden die Teller der Lightscape-Serie nicht gedreht, sondern von Hand gegossen. Nach dem Entformen wird nach oben ausgetretene Porzellanmasse manuell mit einem Skalpell entfernt und die Kante mit einem tropischen Elefantenohrschwämmchen (lat. agelas clathrodes) gesäubert.

Nachdem die gegossenen Porzellanrohlinge getrocknet sind, werden sie bei 950 Grad Celcius gehärtet. Anschließend werden sie von Hand mit einer dünnen Glasurschicht überzogen und in einem bis zu 36 Stunden dauernden Brennprozess bei Temperaturen von maximal 1.400 Grad Celcius erneut gebrannt. Hier verschmilzt die Glasur mit dem Porzellan. Das Ergebnis ist die reinweiße, besonders glatte und harte Oberfläche, für die Nymphenburg Porzellan bekannt ist. Nach der Bemalung wird das Porzellan letztmalig gebrannt.

28 Porzellanobjekte ‚Lightscape‘ (frei übersetzt: Lichtlandschaften) kann man im hauseigenen Laden am Odeonsplatz einzeln kaufen (Preise ab 69 € für ein kleines Schälchen bis zur 39 cm hohen Vase für 1.798 €): Porzellan Manufaktur Nymphenburg, Odeonsplatz 1, 80539 München, Tel. +49 89 282428

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