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Oktoberfest 2014: In den VIP-Zelten geht es kulinarisch traditionell zu!

Ab dem 20. September ‚zeltet‘ die Society wieder auf der Theresienwiese. Dann schunkeln sich die VIPs wieder fröhlich durch die Zelte. Besonders beliebt bei der Prominenz: die Käfer Wies’n-Schänke, das Weinzelt der Familie Kuffler und das Schützen-Festzelt von Edi Reinbold. Was haben sich die Wirte in diesem Jahr für die illustren Oktoberfestfans ausgedacht? Was gibt’s Neues in den In-Zelten? Eins vorweg: der Trend geht – wie auch in Sachen Tracht – zurück zum Altbewährten. Das heißt: Ente, Hendl und Kaiserschmarren anstatt Wagyu-Beef und Tofu-Burger …

Oktoberfest-Kaeferschaenke-Fotocredit-SchneiderPress
Der Klassiker in der Käferschänke: Traditionsbrettl für 19,90 €

Michael Käfer tischt seinen Gästen in diesem Jahr ‚Brauchtum & Tradition‘ auf. So lautet das Motto der diesjährigen Speisenkarte in der Wies’n Schänke. Neben den Klassikern wie dem ‚Käfer Traditionsbrett’l‘ (mit schwarzgeräuchertem Schinken, Leberwurst, Obazda, Radi und Schnittlauchbrot zu 19,90 Euro pro Person), dem Käfer-Klassiker Ente und dem legendären Kaiserschmarren finden sich aber auch extravagantere Gerichte auf der Karte – aber allesamt mit Geschichte: beispielsweise Tegernseer Räucherfischsuppe aus der Fischzucht Tegernsse, Lammwürstl (von der traditionsreichsten Lammrasse in der Nähe des Schliersees) mit geschwenkten Kürbisnocken (pro Person: 22 Euro) oder Kapaun im Pfister Brotteig mit buntem Gemüse gefüllt, dazu Geflügelrahmsoße mit gemischten Schwammerl (pro Person 29,50 Euro). Getrunken wird Bier, aber auch Champagner im Steinkrügerl. Eine Veranstaltung mit Tradition ist auch der ‚Almauftrieb“ am ersten Wiesnsonntag, zu dem Eventmanager Philip Greffenius (‚Edition Sportiva‘) und Michael Käfer alle Jahre wieder die VIPs einladen. Pflichttermin für alle Promis und die Wiesn-Society!

Allen Grund zum Feiern hat man bei den Kufflers: das ‚Weinzelt‘ feiert 30. Geburtstag. Die Speisenkarte ist deshalb in diesem Jahr eine Hommage an alle Münchner Häuser der Wirtefamilie. Zum Jubiläum schickt man die Gäste auf eine kulinarische Reise durch die eigenen Lokale: aus dem ‚Seehaus‘ kommen beispielsweise Felsenaustern oder gegrillte Jakobsmuscheln, der ‚Haxenbauer‘ steht für die berühmte Kronenente und das ‚Spatenhaus‘ für die Kalbsleber mit Majoranbutter. Das ‚Mangostin‘ inspirierte den Küchenchef zu Thai-BBQ-Spare Ribs. Getrunken wird Wein, wo bei der Fokus auf den Hausweinen liegt. Champagner gibt’s natürlich auch. Wer unbedingt Bier im Glas haben muss: Weißbier wird bis 21 Uhr ausgeschenkt.

Im Schützen-Festzelt trifft sich die Schickeria am ersten Samstag wieder zur Tiffany-Wiesn. Auch hier wird traditionell geschlemmt: Raditeller, Wurstsalat, Gulaschsuppe und Weißwürste, Hirschbraten und gefüllte Kalbsbrust.

Oktoberfest-Wiesnzelt-Marstall-Fotocredit-Marstall-Festzelt
Das ist der neue Look vom Wiesnzelt ‚Marstall‘!

Das ‚Hippodrom‘, in den Vorjahren ein 1 A Promi-Treff, ist mittlerweile Geschichte. Ob auch im neuen Marstall die VIPs einziehen werden, wird sich zeigen. Wirt Siegfried Able setzt ebenfalls auf Tradition: Jungschweinsbraten, Ente und Kaiserschmarren kommen auf die Teller, aber man lockt die Gäste auch mit ‚feinsten BIO-Gerichten sowie vegetarischen und veganen Speisen‘. Gleich am ersten Wiesn-Montag feiert Regine Sixt ihre Damen Wiesn im neuen Zelt auf der Wiesn!

Die Schickeria wird sich in diesem Jahr sicherlich auch im kleinsten Wiesnzelt ‚Fisch Bäda‘ wohlfühlen: Wirt Peter Lingnau lädt gemeinsam mit der Agentur Munich Connnexxxions erstmals zum Hummeressen ‚Hummavaria‘. Denn Tradition hin oder her: es muss schliesslich nicht jeden Tag Hendl oder Haxe sein…

Text: Andrea Vodermayr

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