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Patrick Broome: Wer ist noch kein Fan vom neuen Yoga-Luitpold-Lifestyle?

Seit den 80ern zählt Yoga zu den Top 10 der guten Vorsätze, welche sich Deutsche fürs Neue Jahr vornehmen! Patrick Broome ist der populärste Yogalehrer Deutschlands, welcher nicht nur die Nationalmannschaft trainiert, sondern jetzt auch Managern in der Lunchpause im exklusiven Yogastudio im Luitpoldblock den Yoga-Lifestyle lehrt! Für den perfekten Start ins Neue Jahr hat Christiane Wolff dieses Mal Patrick Broome für ein Interview getroffen. 

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Auch Autorin Christiane Wolff ist jetzt Yoga-süchtig!

Die einen nennen Dich Yoga-Guru, die anderen Yoga-Gott – wie bezeichnet Du Dich bzw. siehst Du Dich?

Patrick Broome: ‚Also, meine Eltern haben mich Patrick genannt (lacht). Und ich bezeichne mich als Yogalehrer, das ist ja auch meine Aufgabe. Menschen auf den Weg mitzunehmen, der mir 20 Jahre gut getan hat und den ich jetzt einfach gerne teile.

Du hast 2014 Dein zweites Yoga-Studios im exklusiven Luitpoldblock eröffnet, zuvor warst Du im kreativen Schwabing – warum der Umzug in zwei solch unterschiedliche Stadtteile?

Patrick Broome: ‚Ja, das sind zwei ganz unterschiedliche Klientel, die wir erreichen können. In Schwabing sind es Studenten, Freiberufler – da ist auch tagsüber richtig was los und auch in den Spätstunden. Und hier – da wollten wir eigentlich gar nicht her (lacht). Wie durch ein Wunder sind Räume hier im Luitpoldblock frei geworden und die Vermieterin hatte tatsächlich Lust auf ein Yogazentrum und hat mich kontaktiert. Das fand ich natürlich großartig! Ich wollte schon immer in die Nähe vom Odeonsplatz. Das war für mich die Chance, jetzt Menschen zu erreichen, die so ganz intensiv im Leben stehen und denen Yoga näher zu bringen halte ich für sehr wichtig. Das Center hier strahlt auch eher eine Ruhe und Tiefe aus. Schwabing ist eher quirlig und lebendig.‘

Das Time Magazin bezeichnete Jivamukti-Yoga als eine Form des Hatha-Yoga und erklärte damit auch die Popularität. Welche Art von Yoga lehrst Du jetzt hier, denn Deine Schwabing Yogaadresse war 100 Prozent Jivamukti?

Patrick Broome: ‚Ich nenne es Freestyle Jivamukti. Das ist natürlich in mir drin. Ich bin 20 Jahre hauptsächlich von  meinen zwei Lehrern ( den Gründern der JIvamukti Yoga Methode) unterrichtet worden. Jetzt ist es weniger die äußere Form, aber alle Lehrer bei uns haben eine ähnliche innere, sehr offene Haltung. Das finde ich schön! Ich freue mich, wenn jeder Schüler hier bei uns am Amiraplatz verschiedene Formen von Yoga ausprobieren kann – mal Power, mal ruhiger.‘

Treibst Du denn selber noch anderen Sport außer Yoga?

Patrick Broome: ‚Nein, dazu bin ich viel zu faul (lacht). Ich mache ein 7-Minuten Zirkeltraining, das bieten hier jetzt im Studio auch an und ich spiele ab und an mit meinem Sohn Fußball!‘

Als Yoga-Lehrer hat man doch bestimmt besondere Rückzugsorte in einer Stadt – wo meditierst Du in München bzw. hält Dich wegen der Energie gerne auf?

Patrick Broome: ‚Der Englische Garten ist toll und den Rosengarten mag ich sehr gerne. Da kann man auch mal ganz alleine sitzen. Mein täglicher Kraftort ist die Götterspeise im Glockenbachviertel – da trifft man mich täglich und da ist quasi mein Sohn groß geworden. Im Sommer ist es auch am Opernplatz toll – an der Mauer sitzen, Augen zu und die Sonne genießen!‘

Yoga und Ernährung – Hast Du Lieblingslokale, kochst Du mehr (und was?) bzw. wie suchst Du Dir Restaurants generell aus?

Patrick Broome: ‚Ich koche tagsüber fast gar nicht und gehe auch selten abends essen. Tagsüber gehe ich gerne in die Orange Box, da gibt es so einen leckeren Salat mit Austernpilzen. Das Max Pett mag ich auch sehr gern und natürlich auch das Piknik. Und ich esse manchmal auch ganz gerne eine Pizza. Und einmal im Monat muss es die vegetarische Currywurst im Bergwolf sein – das ist aber auch kein gutes Beispiel für yogische Ernährung (lacht). Ich selbst ernähre mich überwiegend vegan mit ab und zu Fisch – und das seit 30 Jahren!‘

Golf sollte man nicht zu spät lernen – welches Alter ist das Beste für Yoga? 

Patrick Broome: ‚Es gibt für jedes Alter einen Yoga, das ist das Schöne! Du kannst auch noch am Sterbebett mit Yoga anfangen wenn du magst. Für mich selbst war Yoga die ersten 15 Jahre auspowern, auspowern, auspowern. Und da habe ich jetzt überhaupt keine Lust mehr drauf und mache lieber ein ruhigeres, länger gehaltenes Yoga mit viel Meditation. Und so gibt es für jedes Alter, für jeden Fitnessstand, für jedes Level das passende Yoga.‘

Kommen noch Lahm oder Schweinsteiger in Deine Yogastunden – Du hast ja in Brasilien die Nationalmannschaft Yoga-fit gemacht – wie kam es dazu?

Patrick Broome: ‚Die Beiden kommen nicht in die öffentlichen Stunden, dazu sind sie einfach zu exponiert. Die Fußballer hier in München sehe ich eher zu Hause. Oliver Bierhoff ist seit über 10 Jahren mein Privatschüler und über ihn kam es zum Kontakt mit dem DFB. Das war eine tolle Zeit mit Klinsmann, Jogi und Co. Pep Guardiola habe ich noch nicht persönlich kennengelernt, aber ich glaube, er könnte es mögen! Und ich hätte auch Lust dazu, wieder offiziell für den FC Bayern tätig zu werden!‘

Gibst Du denn viele Einzelstunden?

Patrick Broome: ‚Es gibt ganz viele Anfragen, aber mein enger Zeitplan lässt es meistens nicht zu. Es gibt zwei Arten von Yogalehrer. Eine, die gerne mit Menschen individuell arbeiten und andere, die besser für die große Gruppe sind. Ich bin eher der Gruppentyp. Ich mache wirklich gerne die großen Gruppen, das ist eine ganz besondere Energie!‘

Was ist die beste Zeit für Yoga – morgen, mittags oder abends?

Patrick Broome: ‚Das ist ganz verschieden und individuell. Ich persönlich liebe es gegen Mittag. Ganz traditionell in den Schriften ist es in der Zeit um den Sonnenaufgang, das wird empfohlen. In Indien tue ich mir da leichter, hier im Westen schaffe ich es einfach nur schwer im Dunklen aufzustehen. Ich habe es ein paar Mal versucht – aber da fehlt mir die Disziplin!‘

Du hast eine Reihe von YouTube-Videos – welches sollte man sich unbedingt anschauen, wenn man mit Yoga anfangen möchte?

Patrick Broome: ‚Für Anfänger habe ich kein Spezielles! Gute Idee! Jedem Anfänger empfehle ich meine App. Patrick Broome: Yoga für alle. Da sind ganz viele einfache Übungen zum Ausprobieren drin.‘

 Warum hast Du Dich nach Deiner New York-Yoga-Zeit für München und nicht für Berlin oder Hamburg entschieden?

Patrick Broome: ‚Ich bin ja aus München gekommen und wollte dahin wieder zurück. In Berlin war ich eine Zeit lang, aber mit Kind ist es in München für mich einfacher zu leben. Ich träume davon, irgendwann ein Heilcenter im Süden aufzumachen wo ich drei, vier Monate lebe und arbeite. Aber ich war schon oft genug weg um zu wissen, dass mir auf lange Sicht München fehlen würde!‘

Was wünscht Du Dir für 2015?

Patrick Broome: ‚Es gibt einige Projekte im Bereich Yoga die aufgehen sollen. Eine Kleiderlinie aus Norwegen, ein Kopfstuhlhocker und eventuell mit dem Thema Yoga groß zu expandieren. Ansonsten sind natürlich Familie und Gesundheit am Wichtigsten! Und mein Rat für 2015: Seid lieb zu einander!‘

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