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Der Flughafen München lädt zum 1. Polosport-Turnier

Zum ersten Mal in der Geschichte des Polos und als weltweite Premiere an einem Flughafen findet auf der größten überdachten Freifläche Europas, dem MAC-Forum zwischen den beiden Flughafenterminals des Münchner Fluhafens ein Poloturnier statt. Vom 23. bis 25. April 2010 findet in Kooperation mit Baltic Polo Events täglich ab 12 Uhr das 1. Polosport-Turnier am Münchner Flughafen statt. Wer die Grundregeln kennt, findet sich als Poloneuling schnell ins Spielgeschehen ein. Hier ein paar Polo-Regeln im Überblick!

WEGERECHT

Das Wegerecht (Right of Way) ist die wichtigste und grundlegendste Regel im Polosport. Wenn ein Spieler seinen geschlagenen Ball auf gerader Linie folgt, oder als Erster ohne sichtbare Behinderung anderer auf die Linie des rollenden oder fliegenden Balles einschwenkt, darf er nicht von einem anderen Spieler gekreuzt werden, wenn dadurch der Spieler oder das Pferd gefährdet werden würde. Die Spieler, die nach dem ersten Spiel an die Linie des Balles kommen, müssen entweder mit deutlichem Abstand vorher anhalten oder sich – wie im Verkehr – ‚einfädeln‘.

SEITENWECHSEL

Nach jedem Tor wechselt die Spielrichtung und diese Regel stammt aus der Zeit, als englische Offiziere in der Abendsonne Indiens Polo spielten und die Spielrichtung gegen die untergehende Sonne ein echter Nachteil war. Gerade für Polo-Neulinge ist dies verwirrend, wenn man die Regel nicht kennt.

HANDICAP

Das reguläre Handicap eines Spielers basiert auf den Leistungen einer vollen Polosaison und wird von einer Kommission nach internationalen Maßstäben bestimmt. Fast 90 Prozent der Spieler haben ein Handicap von 0 bis +2. Die Summe der Einzel-Handicaps ergibt das Gesamthandicap eines Teams.

SPIELZEIT

Ein Spiel besteht aus mindestens vier und höchstens acht Spielabschnitten, die Chukker genannt werden. In der Bundesrepublik werden meist vier Chukker gespielt, wobei ein Chukker 5 Minuten plus 30 Sekunden lang ist. Dies ist die reine Spielzeit. Bei Unterbrechung des Spiels wird die Uhr angehalten. Die Pausen zwischen den Chukker betragen etwa drei Minuten, nach dem Chukker etwa fünf Minuten.

FOULS

Im Falle eines Foulspiels (etwa dem Eindringen in das Wegerecht) darf die behinderte Mannschaft am Ort des Geschehens (On the Spot) eine Strafschlag (Penalty) ausführen. Ähnlich wie im Fußball oder im Eishockey kann ein Spieler wegen eines Foulspiels verwarnt und für einen Chukker oder gar vom ganzen Spiel ausgeschlossen werden. Das Eindringen in das Wegerecht eines anderen Spielers wird als Foul gewertet. In der Regel führt dieser Verstoß zu einem Strafschlag.

Die wichtigsten Programmpunkte vom 23. bis 25. April 2010:

Die Spiele finden täglich zwischen 13.30 Uhr und 17.30 Uhr statt, am Sonntag, 25. April 2010, sind die Finale-Spiele von 11.30 Uhr bis 15.30 Uhr eingeplant.

Am 24. April 2010, ab 17.30 Uhr, Versteigerung des Kunstwerks von Anton Fuchs zu Gunsten der Marianne Strauß Stiftung.

25. April, gegen 13 Uhr, etwa 20-minütige Modenschau des Münchner Labels ‘Ophelia Blaimer’, welche auf die bevorstehende Waldfest-Saison ihre neuesten Dirndl und Accessoires präsentiert.

Mehr zum Event und den Polo-Teams finden Sie hier!

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