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Rallye Monte Carlo: Wird Idris Elba der neue James Bond?

Glamour, Stars und viele PS in Monte Carlo! Nicht nur zum weltberühmten Formel 1-Rennen ist Monaco Place to Be für die Schönen, Reichen und Berühmten. Auch im Januar tummelten sich dort zahlreiche PS-affine VIPs! Volkswagen hatte die VIPs zum Start der berühmten ‚Rallye Monte Carlo‘ (bis 25. Januar, gleichzeitig der Auftakt der diesjährigen Rallye-Weltmeisterschaftssaison) geladen. Vor dem offiziellen Start am Donnerstagabend trafen sich die VIPs im legendären ‚Hotel de Paris‘ bei der offiziellen Präsentation der FIA Rallye-Weltmeisterschaft, wo sie bei Taxifahrten schon einmal Renn-Luft schnuppern konnten …

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Schauspieler Idris Elba mit Rennfahrer Sebastien Ogier. Fotocredit: BrauerPhotos für Volkswagen

‚Als Kind war es mein großer Traum, Rennfahrer zu werden‘, verriet Schauspiel-Star Idris Elba (‚Luther‘; ‚Mandela – Der lange Weg zur Freiheit‘ und vielleicht bald der neue James Bond?), der eine Sendung für den Sender BBC über das Rennen drehte und sich dann auch noch von Sébastien Ogier im Renntaxi durch Monte Carlo fahren liess. ‚Es war ein großartiges Erlebnis. Ich bin ordentlich ins Schwitzen gekommen‘, lachte er, als er nach der Fahrt aus dem blauen Polo stieg. ‚Sebastién Ogier ist nicht nur ein Gentleman, sondern auch ein fantastischer Fahrer‘, lobte er. Ob er jetzt der neue Bond-Darsteller wird, durfte er noch nicht verraten, aber dieser Rennanzug wäre perfekt für jede Verfolgungsjagd! 🙂

Moderatorin Andrea Kaiser war – gemeinsam mit ihrer Mutter Brigitte – eigens für ein paar Stunden aus München angereist, um ihrem Ehemann Sébastian Ogier die Daumen zu drücken: ‚Ich wollte meinem Mann gute Energie geben‘, so die Moderatorin. ‚Außerdem wollte ich meiner Mutter die Gelegenheit geben, ihren Schwiegersohn einmal live bei einem Rennen zu erleben, sie ist zum ersten Mal in Monte Carlo.‘ Der Rallye-Sport ist ein gefährlicher Sport. Wie groß ist die Sorge um ihren Mann? ‚Die Angst hält sich in Grenzen, denn Sebastién ist ein großartiger Fahrer und weiß genau, was er tut. Aber dennoch ist mir wohler, wenn ich in seiner Nähe bin. Heute Abend geht es allerdings schon wieder zurück nach München da ich morgen für eine neue Sendung drehe.“ Wie sieht es bei den beiden mit Nachwuchs aus? ‚Ich beschäftige mich lustigerweise gerade in meiner neuen Sendung mit dem Thema Nachwuchs‘, erzählte sie. ‚Mal sehen, ob ich vielleicht auf den Geschmack komme‘, so die Moderatorin, die ihren Ehemann mit einem Kuss ins Rennen schickte. ‚Wenn meine Frau dabei ist, dann bin ich viel entspannter‘, so Sébastien Ogier. ‚Nichtsdestotrotz bin ich aber doch etwas aufgeregt, denn diese Rallye ist eine echte Herausforderung. Aber die Gegend um Gap ist meine Heimat, deshalb bekomme ich viel Unterstützung von meiner Familie und meinen Freunden.‘

Bei der Fahrerpräsentation am berühmten ‚Hotel de Paris‘ schaute auch Pierre Casiraghi vorbei. Der jüngste Sohn von Prinzessin Caroline von Hannover war unter den Zuschauern. Er hat aber ebenfalls Benzin im Blut und auch schon Rennerfahrung gesammelt: im Mai letzten Jahres hatte er beim Volkswagen Scirocco R-Cup auf dem Hockheimring sein Renndebüt gegeben und war dann im Oktober beim Finale noch einmal angetreten. Sein Vater starb bei einem Offshore-Rennen 1990 tragisch vor Monte-Carlo.

Schauspieler François Cluszet (‚Ziemlich beste Freunde‘; kam mit seiner Frau Narjiss) genoss ebenfalls einen Ausflug im Renntaxi: ‚Ich bin zum ersten Mal bei der Rallye Monte Carlo‘, erzählte er. ‚Ich liebe die Geschwindigkeit und bin selbst begeisterter Motorradfahrer. Ansonsten bin ich Schauspieler – und treibe keinen Sport.‘

Ebenfalls nicht fehlen durfte Rennfahrer-Legende Jacky Ickx, der in Monte Carlo lebt. Er selbst ist nie die Rallye Monte Carlo gefahren: ‚In meinen Augen ist die Rallye viel zu schwierig‘, lachte er. ‚Man fährt unter extremen Bedingungen. Die Fahrer hier bewundere ich sehr, sie sind einfach fantastisch.‘

Auch Hans-Joachim ‚Strietzel“ Stuck (mit Frau Uschi) war unter den Zuschauern und fieberte beim Rennen mit: „Ich selbst bin nie Rallyes gefahren, es hat sich nie ergeben. In den 70er Jahren wollte ich damit beginnen, habe aber wegen meiner rasanten Fahrweise keinen Beifahrer gefunden“, lachte er. „Dabei wäre ich gerne einmal die Rallye Dakar mitgefahren“. Was sagt der Ex-Rennfahrer und Volkswagen-Botschafter zu den Rennfahrer-Ambitionen von Pierre Casiraghi? „Ich finde es toll, dass er Rennen fährt. Bekannte Namen im Rennsport sind das Salz in der Suppe. Und er hat beim Scirocco-Cup einen guten Einstand gegeben. Wenn er oben bleiben will, dann muss er allerdings Gas geben und dranbleiben.“

Für Ex Formel 1-Ass David Coulthard war’s ein Heimspiel. Würde er den Beifahrersitz noch einmal gerne gegen das Steuer tauschen? Er schüttelte den Kopf: ‚Ich bin 20 Jahre lang Rennen gefahren und hatte eine tolle Zeit. Ich liebe auch nach wie vor den Motorsport. Aber jetzt sind die Jüngeren dran. Ich kümmere mich um mein neues Business und um meine Familie.‘

Zum dritten Mal in Folge trat das Volkswagen Team bei der Rallye Monte Carlo an. ‚Monte Carlo ist ein historischer Ort und weltberühmt für den Motorsport. Deshalb ist diese Rallye etwas ganz Besonderes‘, so Andreas Mikkelsen, der übrigens in Monte Carlo zu Hause ist. Und Vize-Champion Jari-Matti Latvala meinte ‚Es ist aber zugleich auch die schwierigste Rallye überhaupt, denn die Strecke führt zum Großteil durch die Berge und man fährt unter erschwerten Bedingungen: Eis, Regen und Schnee. Nichtsdestotrotz ist es ein einmaliges Erlebnis. Wenn man am Ende der Rallye vor dem Palast aufs Podium fährt, dann ist das ein unvergessliches Erlebnis und alle Strapazen sind vergessen.‘

Außerdem dabei: FIA-Präsident Jean Todt, Volkswagen Motorsport-Direktor Jost Capito, der Schweizer Immobilien-Mogul Sergio Mantegazza, Hans Mahr, für den es danach zum Hahnenkammrennen nach Kitzbühel ging, Hochsprung-Olympiasieger Renaud Lavillenie.

Text: A. Vodermayr

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