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Fesch in Tracht: Lola Paltinger und Frederic Meisner zeigen ihre Kreationen

Um das passende Outfit für das Bierfest der Superlative kann man (und vor allem frau) sich aber gar nicht früh genug Gedanken machen. Denn Aufbrezeln ist Pflicht beim weltberühmten Münchner Schunkelmarathon! Tracht zum Oktoberfest? Die Sky-Moderatoren Karolin Oltersdorf, Birgit Nössing und Gregor Teicher zeigten schon jetzt, worin die ‚Madeln‘ und ‚Buam‘ eine gute Figur machen. Die beiden Ladies präsentierten Dirndl von Designerin Lola Paltinger, und ihr männlicher Kollege führte ein Trachtenoutfit made by Moderator Frederic Meisner aus, welcher uns auch gleich verriet, was es bei den Mannsbildern modetechnisch heuer zu beachten gibt. Lola Paltinger setzt 2015 auf zwei unterschiedliche Trends, die nebeneinander existieren: stilvolle Opulenz und schlichte Eleganz!

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Stilvolle Opulenz und schlichte Eleganz wird man heuer auf dem Oktoberfest in Sachen Tracht sehen. Fotocredit: Mila Pairan

Nachgefragt bei den Experten? Was sind die Modetrends für die Wiesn 2015? Lola Paltinger: ‚Eigentlich gilt: ‚Erlaubt ist was gefällt‘. Allgemein gibt es in diesem Jahr zwei unterschiedliche Trends, die nebeneinander existieren: stilvolle Opulenz und schlichte Eleganz. Die Tendenz geht aber eindeutig hin zur schlichteren und traditionelleren Tracht, aus Materialien wie Baumwolle und Leinen oder – etwas feiner – aus Seide und Brokat. Bei der Länge gilt: wadenlang muss nicht sein, die knieumspielende Länge liegt nach wie vor im Trend. Mein persönlicher Tipp sind Unterröcke, die kess unterm Kleid hervorblitzen – alles andere als ‚old fashioned‘. Bei den Blusen sind neben den klassischen Baumwollblusen in Weiß und aus cremefarbener Spitze auch farbige Modelle angesagt. Vorsicht bei schwarzen Blusen: gerade in Kombination mit einem dunkleren Dirndl kann das schnell duster wirken!‘ Und zum Schluss noch Lola’s Schmuck-Regel: ‚Je schlichter das Dirndl, desto üppiger die Accessoires: dann kommen hübsche Haarblumenkränze, Hüte, Flechtfrisuren oder Statement-Ketten wunderbar zum Einsatz.‘

Und was ist bei den Mannsbildern modetechnisch zu beachten? Laut Moderator Frederic Meisner, der im dritten Jahr gemeinsam mit Lola’s Lebensgefährten Andi Meister eine eigene Trachtenkollektion mit Jankern, Westen und Lederhosen auf den Markt bringt, wird auch hier die Tradition groß geschrieben: ‚Bei den Herren geht der Trend in der Tracht auf jeden Fall wieder in die klassische, traditionelle Richtung. Wir setzen vor allem auf modische Schnitte, hochwertige Stoffe, Liebe zum Detail und auf frische Farben. Unsere Janker und Westen kann man sowohl zur Lederhose als auch lässig mit Jeans und Sneakern tragen. Tracht sollte in meinen Augen aber immer als solche erkennbar sein. Die Trachten No Go’s sind aus meiner Sicht billig verarbeitete Stoffe und Schnitte und zu viel Chi-chi wie zum Beispiel Glitzerapplikationen und Tüll‘, so der Moderator. Er moderiert am 22. September den traditionellen GoldStar TV Wiesn Treff im Weinzelt – und wird da natürlich die perfekte Figur machen.

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So gehen die SKY-Moderatoren heuer auf die Wiesn. Fotocredit: Mila Pairan

Karolin Oltersdorf hatte sich auf Anhieb in ihr Dirndl verliebt…Und sah im wahrsten Sinne des Wortes ’spitze‘ aus: ‚Momentan finde ich Spitze toll. Mein Traumdirndl sollte definitiv eine Bluse und eine Schürze aus Spitze haben, aber ohne viel Glitzer und Bling Bling – so wie bei Lola Paltinger. Ich mag ihre Dirndl vor allem wegen der tollen Muster und Stoffe. Man hat immer etwas Besonderes an, was man nicht in jedem anderen Zelt findet. Bei den Farben darf es gerne kräftig sein. Keine Bluse drunter – das ist für mich ein absolutes No Go, ebenso wie Turnschuhe zum Dirndl!‘ Auch sie ist schon im Wiesn-Fieber: ‚Am meisten freue ich mich auf die leckeren Hendl und auf die Musik. Ich muss zugeben, dass ich es einmal im Jahr sehr lustig finde, zu Schlagern auf den Tischen zu tanzen.‘ Und das als Nordlicht! ‚Zu meiner ersten Wiesn musste ich als Reporterin direkt jeden Tag in die Zelte‘, erinnerte sie sich. ‚Es ging für mich quasi von 0 auf 100. Dafür habe ich mir dann mein erstes Dirndl zugelegt. Es war aus dunkelblauer Baumwolle mit roter Schürze. So hatte ich zumindest farblich einen kleinen Bezug zum Norden. Wohlgefühlt habe ich mich darin sofort.‘

Ihre Kollegin Birgit Nössing hingegen ist quasi im Dirndl aufgewachsen: ‚Ich bin Südtirolerin und in meiner Familie, die wirklich groß ist, wurden die Dirndl unter den Mädels wild getauscht und verliehen. Das Besondere war, dass meine Oma jedes einzelne mit viel Hingabe selbst genäht hat. Leider hat mein erstes Dirndl immer gekratzt, aber der Oma zuliebe hab ich es trotzdem getragen‘, erinnerte sie sich. Das Kratzen hat aber nun ein Ende – dank Lola Paltinger: ‚Abgesehen von der Liebe zum Detail, gefallen mir ihre Motive: Die Wiesnblumen, Berge und Hirsche lösen bei mir sofort Heimatgefühle aus. In so einem Dirndl kann man sich nur wohl fühlen.‘ In Sachen Farben mag sie es kräftig:  „Bei meinem Traumdirndl 2015 sehe ich rot. Blau war im vergangenen Jahr dran, jetzt muss es wieder meine Lieblingsfarbe sein. Die Bluse sollte einen Stehkragen haben und schlicht, aber trotzdem verführerisch sein. Und die Haare bekommen eine Ladung „Flower-Power“. Wirklich rot sehe ich bei kniehohen Stiefeln zum Dirndl.“ Was macht die Wiesn – neben dem perfekten Dirndl für sie so besonders? ‚Es ist eigentlich immer dasselbe, worauf ich mich freue: Rohrnudeln mit Vanillesauce, Sternspritzer am letzten Wiesntag und Hubert von Goisern.‘

Gregor Teicher schlägt sozusagen seine Zelte auf dem Oktoberfest auf: ‚Ich habe mir dieses Jahr extra die komplette erste Wiesnwoche freigenommen. Da sollten schon so drei bis vier Besuche drin sein. In der zweiten Woche werde ich dann kürzer treten, aber allerspätestens zum traditionellen Kehraus findet man mich mit Sicherheit noch ein letztes Mal auf der Theresienwiese. Weil auch „i a Herz hob wie a Bergwerk‘“, lachte er. „Am meisten freue ich natürlich wieder auf den Anstich. Das Da ist einfach immer eine ganz besondere Stimmung: Die Vorfreude, die erste Maß, das erste Hendl, die Musi, einfach das ganze Wiesn-Flair, das man jetzt fast ein Jahr lang vermisst hat. Wir haben mit lieben Freunden einen Tisch im Schützenzelt und werden es gleich zum Start ordentlich krachen lassen.“ Und das natürlich in zünftiger Tracht: „An der Lederhose führt für mich kein Weg vorbei! Und wenn der Tourist sie beim Discounter holt – egal. Zu meinem perfekten Wiesn-Outfit gehört auf jeden Fall schon mal meine kurze Lederhose mit Charivari. Dazu Hemd und Weste, wobei es für mich nicht immer das Karo-Hemd sein muss- Für die Füße hab ich feine Plattlerschuhe vom Samerberg, aber eigentlich tut’s bei dem Getrampel in den Zelten auch der klassische, grobere Haferlschuh“, schmunzelte er. ‚Ein absolutes No-Go für mich sind diese Plüsch-Lederhosen, in denen ja einige unserer internationalen Gäste gerne unterwegs sind. Greislich.‘ An sein „erstes Mal“ in Lederhosen kann sich der gebürtige Rheinländer noch gut erinnern:  „Es war tatsächlich erst vor fünf Jahren bei meinem ersten Wiesn-Besuch, damals noch als Tourist. Ich habe mich gleich pudelwohl darin gefühlt – schließlich hatten ja fast alle anderen Männer auch eine an. Nur mit den Toilettengängen hatte ich anfangs noch so meine Probleme: an die vielen Knöpfe musste ich mich erst noch gewöhnen.‘

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