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Was wird aus dem Rodenstock-Areal?

Nach Umzug des Brillenherstellers Rodenstock starten ab Mai Entkernung und Abbruch der Industriegebäude. 284 Eigentums- und Mietwohnungen im neuen Münchner Quartier ‚Rodenstock Garten‘ sind für 2014 geplant. Bau-Highlight: der bis dato unterirdisch verlaufende Westermühlbach wird freigelegt und in den 4.000 Quadratmeter großen Innengarten des Quartiers integriert. Ein Wasserspielplatz steht mit auf dem Bauplan.

Das Berliner Architekturbüro Ortner & Ortner Baukunst erhielt den Zuschlag für das neue Wohnareal im Dreimühlenviertel.

Nach dem Umzug des Brillenherstellers Rodenstock aus der Isarvorstadt nach Laim in der vergangenen Woche wird ab Mai 2012 inmitten des Dreimühlenviertes gebaut! Bis Ende 2014, Frühjahr 2015 entsteht auf dem 13.000 Quadratmeter großen Grundstück das neue Stadtquartier ‚Rodenstock Garten‘ mit 284 Wohnungen, sieben Läden, einer städtischen Kindertagesstätte sowie zwei Tiefgaragen mit insgesamt 336 Stellplätzen.

Seit 1886 wuchs die Firmenzentrale von Rodenstock, welche heute noch zu den weltweit führenden Herstellern für Brillengläser und Brillenfassungen zählt. Damals noch außerhalb der Stadt gelegen, wurde das ursprünglich bestehende Wohngebäude zunächst zum Handwerksbetrieb umgebaut und über die Jahre entstanden entlang der Isartalstraße mit Blick auf die Isar weitere Gebäude.

Im Frühjahr 2010 dann der Schock für viele Anwohner, denn Rodenstock verkauft das Areal an den Münchner Bauträger Baywobau. Nach den Plänen des Berliner Architekturbüros Ortner & Ortner Baukunst entsteht entlang von Isartalstraße, Roecklplatz und Auenstraße eine nach Außen relativ geschlossene und nach Innen großzügig geöffnete riegelförmige Bebauung.

‚Das Dreimühlenviertel und insbesondere die Isartalstraße sind stark durch denkmalgeschützte Häuser geprägt. Uns war es daher wichtig, bei der Fassadengestaltung sehr feinfühlig vorzugehen‘, erklärt Albert Hofmann. Das Herzstück des Quartiers ist die großzügige, halböffentliche Grünanlage mit Wegen, kleinen Hügeln, einer berankten Pergola und den Privatgärten für die Bewohner der Erdgeschosswohnungen. Highlight dabei wird der im Zuge der Baumaßnahmen wieder freigelegte Westermühlbach sein.

Nahezu ringförmig umrahmt wird der Garten von insgesamt 20 sechs- bis siebengeschossigen Gebäuden. In ihnen entstehen auf zirka 25.000 Quadratmeter Wohnfläche 174 Eigentumswohnungen für Kapitalanleger und Selbstbezieher sowie 110 reine Mietwohnungen. Letztere wurden bereits an zwei Münchner Institutionen verkauft. Die 1,5- bis 5-Zimmerwohnungen werden raumhohe Fenster und besodners helle Räume haben. Alle Wohnungen verfügen zudem über Balkone/Loggien, Terrassen mit Privatgarten oder Dachterrassen. Alle Häuser der Wohnanlage werden nach Energiestandard KfW 70 errichtet. Bereits vor Beginn der Abbrucharbeiten auf dem einstigen Firmenareal sind über 90 Prozent der künftigen Wohnungen verkauft. Nur einige 4- bis 5-Zimmer-Wohnungen im Innenbereich des Ensembles sind noch zu haben.‘

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