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Willy Bogner goes Winter-Olympiade 2018

8. Dezember 2009 | Von | Kategorie: München exklusiv, News

Muenchen-goes-OlympiaMünchen, Garmisch, Oberammergau und Berchtesgadener Land haben sich offiziell als Bewerberstadt beim Olympischen Komitee angemeldet. Erst am 6. Juli 2011 fällt in Südafrika die Entscheidung des IOC, wer das Rennen macht. Doch jetzt hat sich die Bewerbungsgesellschaft München 2018 GmbH neben Sportpromi Kati Witt auch noch Willy Bogner ins Boot geholt, welcher nach einstimmigen Beschluss gleich der Geschäftsführer der Bewerbungsgesellschaft wurde. Kein schlechtes Omen für München, kennt Bogner nicht nur 20. der IOC-Mitglieder persönlich – selbst Olympiateilnehmer und über lange Jahre Ausstatter des deutschen Sportler-Teams mit seiner Firma Bogner kann man von einem wahren Olympia-Insider sprechen. Außerdem ist Olympia für Bogner mehr als eine Herzensangelegenheit. Es ist ein Liebesbekenntnis für den Sport.

So wie Bernhard Langer, Franz Beckenbauer und Boris Becker für den RyderCup 2018 kämpfen, damit dieser nach Deutschland kommt, so kämpft jetzt Willy Bogner für die Winter-Olympiade 2018 in München. Zwei gigantische Sport-Ereignisse im selben Jahr – dies würde Deutschland wieder einen Schub wie bei der Fußball-WM 2006 geben. Willy Bogner hat auf jeden Fall die wichtigsten Voraussetzungen für den Bewerbungsjob. International bestens vernetzt, erfolgreicher Unternehmer, aktiver Olympiateilnehmer – dass Bogner sich für den Job nicht bewerben mußte, ist wohl klar. Doch die Winter-Olympiade ist auch ein Teil der Bogner-Geschichte.

Willy-Bogner-klein

Denkt man an Bogner, denkt man an Ski. Willy Bogner bedeuten heute noch die Bretter die Welt.

Denkt man an Bogner, denkt man an Ski. Bereits 1932 gründet Willy Bogner sen. mit einem Freund einen Skivertrieb, allerdings waren ihm die sportlichen Erfolge damals noch wichtiger. 1933 Deutscher Meister der Nordischen Kombination, 1935 Dritter bei den Weltmeisterschaften, 1936 schwört Bogner sen. den olympischen Eid. Während der Olympischen Winterspiele 1936 in Garmisch-Partenkirchen trägt Willy Bogner sen. und die deutsche Olympiamannschaft die legendäre Windbluse von Maria Lux. Frau Lux wird Frau Bogner und zwischen 1939 bis 1942 gab es gleich dreimal Nachwuchs im Hause Bogner. Nach dem Zweiten Weltkrieg baut Bogner sen. die Firma mit seiner Frau Maria erfolgreich auf. Mit der Königin der Keilhose erlangte Bogner weltweiten Ruhm und als sie 1952 den ersten dehnbaren Stoff exklusiv aus Frankreich für die Keilhose einsetzten, konnte niemand den Erfolg mehr aufhalten.

Willy Bogner jun. konzentriert sich auf Skisport und wird mit 16 Jahren (1958) dreifacher deutscher Jugendmeister in Slalom und Kombination. Drei Jahre später gewinnt er den Abfahrtslauf in St. Moritz. Seine sportliche Karriere zieht sich durch die Jahre, parallel macht er das Abitur. 1964 startet er noch einmal bei den Olympischen Winterspielen in Innsbruck, nachdem er in Madonna die Campiglio zuvor den Abfahrstlauf gewonnen hatte. 1967 zieht er sich vom internationalen Sport zurück. Er studiert Bekleidungstechnik und entdeckt sein Talent als Regisseur, Kameramann und Modefotograf. So lernt er auch seine Frau Sonja kennen, welche er 1972 heiratete und welche mit ihm komplett ins elterliche Unternehmen eintrat.

Die olympische Idee immer unterstützend, wird Willy Bogner Mitglied des NOK und 1980 Attachée während der Olympischen Winterspiele in Lake Placid. Als 1977 sein Vater starb, übernimmt der 35jährige das Unternehmen BOGNER, welches heute mit eigenen Vertriebsgesellschaften in Europa, USA und Schweiz, vertreten in Asien, Australien und weltweit insgesamt 37 Ländern einen dreistelligen Mio. Euro-Umsatz macht.

Über 80 Prozent der Deutschen kennen die Firma Bogner und damit Willy Bogner und wir drücken die Daumen, daß der die Winter-Olympiade 2018 nach München bringt!

Informationen über die Bewerbungsgesellschaft München 2018 GmbH findet man unter: www.muenchen2018.org

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Ein Kommentar auf "Willy Bogner goes Winter-Olympiade 2018"

  1. Günter Müller sagt:

    Winter Olympiade 2018

    Ich bin leidenschaftlicher Wintersportler. Disziplinen nach Innsbruck zu vergeben oder in Garmisch Wiesen verschandeln das ist doch absurd.
    Man muß sich schon die Fragen stellen, ob die Herren im Organisationsteam sich noch im Klaren sind das doch der Olympia- Veranstalter Deutschland und der Ausrichter in Bayern ist. In Ostbayern werden zur Zeit für die Austragung von Weltmeisterschaften ein Eisschnellaufstation in Inzell und ein neues Stadion in Ruhpolding für Biathlon gebaut. Das alles wird finanziert, mit viel Geld aus der Steuerkasse die der Bürger bezahlt. Wenn solche neu gebauten Stadien für Weltmeisterschaften geeignet sind dann doch sicher auch für Olympia . Nicht zu vergessen ist, in diesem Ostbayerischen Umfeld ist auch die Bob und Rodelbahn für Olympia vorgesehen.
    In die Garmischer- Landschaft und zu dieser Infrastruktur passend, können die Sportarten Alpin Ski, Skispringen, Eis Kunstlauf und Hockey ausgetragen werden. Man muß nicht für zwei Wochen die schöne Wiesenlandschaft um Garmisch verschandeln wo im anderen Bayern passende Sportstätten vorhanden sind. Übrigens für die nordischen Wettkämpfe wäre Oberstdorf doch geeignet da dort bereits vor Jahren die WM statt fand. Das alles in Bayern und sicher mit weniger Steuergelder als wie bisher geplant.
    Herr Bogner und unsere Politiker sollten sich wirklich einmal darüber Gedanken machen und bedenken, Bayern bietet bereits eine passende Struktur an. Es gibt auch keine Ausrede die Orte liegen zu weit auseinander oder die Anfahrten zu den Wettkampfstätten wären nicht möglich. Betrachtet man die Olympischenspiele der Vergangenheit, die hatten zu diesen Thema schlechtere Bedingungen.
    Man muß sich schon die Frage stellen, welche Leute sind an der Macht um in der heutigen Gesellschaft noch vernunftgerechte Entscheidungen zu treffen dazu braucht man nur nach Bayreuth schauen zu den Wagnerfestspiele jetzt mit Ratten auf der Bühne ein Skandal.

    Gez. G. Müller

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