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Märchenstunde mit Wolfgang Joop in München

Da staunten die kleinen und großen Einkäufer nicht schlecht: Star-Designer Wolfgang Joop höchstpersönlich las am Freitagmittag in der ‚Galeria Kaufhof‘ am Stachus weihnachtliche Geschichten wie zum Beispiel ‚Wo bitte geht’s nach Weihnachten‘ vor. Der in Potsdam lebende Stardesigner und vierfache Großvater ist nämlich Kreativpartner der Kaufhauskette und hat in diesem Jahr einen süßen, mit Pralinen gefüllten Adventskalender entworfen.

Die kleinen und großen Zuschauer lauschten bei Kinderpunsch, Plätzchen und Lebkuchen andächtig seinen Geschichten wie zum Beispiel ‚Wo bitte geht’s nach Weihnachten‘. Modekönig Joop, der vierfacher Großvater ist, thronte auf einem roten Sessel und verriet: ‚Ich habe es mir selbst gewünscht, heute hier Geschichten vorzulesen. Ich mag Märchen sehr und habe früher auch immer meinen Kindern welche vorgelesen. Zum Beispiel wenn wir an Weihnachten mit dem Auto von Hamburg, wo ich damals gelebt habe, nach Potsdam gefahren sind. Meine Ex-Frau Karin saß damals am Steuer, ich habe gelesen. Meine Tochter Florentine, die selbst Märchen schreibt, wusste immer genau wann Papa die Stimme bricht. Ich bin sehr sentimental was diese Geschichten angeht und es gibt ja auch traurige Weihnachtsmärchen. Ich wollte meinen Kindern dadurch vermitteln, dass es auch Kinder gibt, denen es nicht so gut geht.‘

Er feiert Weihnachten dieses Jahr zu Hause in Potsdam: ‚Mit meiner Tochter Florentine, ihrem Mann und ihren Kindern sowie meiner Ex-Frau Karin und ihrem Mann. Mein Schwiegersohn kocht, das lässt er sich nicht nehmen. Aber eigentlich koche ich auch gerne selbst. Ich mariniere Enten oder Gänse immer in einem Sud aus Rotwein, Ingwer, Kardamon und Chili. Damit es nicht so typisch nach Federbetten schmeckt‘, lachte er.

Im neuen Jahr sind neben einer neuen Wunderkind-Kollektion (‚Ich arbeite gerade an der Kollektion für Herbst/Winter 2013‘) und einem neuen Buch mit dem Titel ‚Objekt der Begierde‘ auch neue Projekte mit der ‚Galeria Kaufhof‘ geplant wie er erzählte. Schon zum letzten Oktoberfest hatte Joop die weiblichen Trachtenfans mit einem eigens kreierten Dirndl begeistert: ‚Sie waren sofort vergriffen. Leider gab es keines in Grösse 44. Denn Frauen mit Grösse 44 sollten sich nicht in Leggins zwängen. Sie sehen im Dirndl am Besten aus‘, meinte er.

Text: Andrea Vodermayr für exklusiv-muenchen.de

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