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UniCredit Ladies German Open 2013: 10 Fragen an Cheyenne Woods (Nichte von Tiger Woods!)

Als Nichte von Tiger Woods hat sie trotz oder gerade wegen dieses Namens den gleichen Beruf ergriffen und will auch als Profi erfolgreich sein. Zum ersten Mal ist sie nach Deutschland gekommen und startet gleich am Donnerstag im Flight mit Laura Davis und Charley Hull an Tee 1 um 12.30 Uhr. Wir trafen Cheyenne Woods ein Tag vor dem ProAm im Golfpark Gut Häusern.

Ein verborgenes Talent von Cheyenne Woods: Jonglieren. Das hat sie von ihrem Trainer gelernt.

Wie schwierig war es mit dem Namen Woods für Dich Golfprofi zu werden?

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Cheyenne Woods: ‚Natürlich ist meine Entscheidung Golf Professional zu werden als Nichte von Tiger Woods mit größter Aufmerksamkeit verfolgt worden. Und durch den Namen Woods wird immer zusätzlicher Druck auf mir lasten wenn ich Golf spiele. Aber speziell das besondere Interesse der Medien war vorhanden so lange ich mich erinnern kann, deshalb stellt das für mich keine große Belastung dar.‘

Wann hast Du Dich entschieden Golf Professional zu werden?

Cheyenne Woods: ‚Sofort nachdem ich begonnen habe zu spielen, wusste ich: das will ich als Beruf ausüben. Und trotzdem: als es dann vor einem Jahr so weit war und ich Professional wurde, war das ein aufregender und gleichzeitig ein wenig unwirklicher Moment.‘

Wann hast Du begonnen Golf zu spielen?

Cheyenne Woods: ‚Meine ersten Versuche habe ich mit fünf Jahren gemacht – in der Garage! Mein Großvater gab mir einen alten Schläger in die Hand und ließ mich meine ersten Schwünge machen. Von diesem Moment an bereitete er mich auf meine Karriere vor und begleitete mich als Jugendliche. In all den Jahren brachte er mir mehr und mehr das Spiel bei und vor allem eines, dass ich immer Spaß dabei hatte!‘

Ist der Name Woods letztlich von Vorteil oder eher von Nachteil?

Cheyenne Woods: ‚Insgesamt ist er für mich sicher ein Vorteil. Dank meines Namens wurden mir Möglichkeiten geboten, die ich ohne ihn vermutlich nicht bekommen hätte und für die ich sehr dankbar bin.‘

Du spielst in Europa, Dein Onkel meist in den USA, wie oft kannst Du seine Auftritte als Zuschauer vor Ort verfolgen?

Cheyenne Woods: ‚Mein Terminplan ist leider zu eng, um zu Turnieren der PGA Tour in die USA zu reisen. Aber ich hatte das Glück in diesem Jahr erstmals das Masters in Augusta zu besuchen und Tiger während seiner Runden zu beobachten. Das war überwältigend. Ansonsten versuche ich so oft wie möglich seine Starts am Fernsehschirm zu verfolgen.‘

Und verfolgt er Deine Turnierrunden auch?

Cheyenne Woods: ‚Auch wenn ich meinen Onkel nur ein paar Mal im Lauf des Jahres treffe, verfolgt er immer was ich mache und wie ich spiele. Für mich ganz wichtig ist es, dass er immer für mich da ist und ich ihn anrufen kann, wenn ich einen Rat brauche. Deshalb ist das wirklich eine ganz tolle Beziehung und ich bin ihm sehr dankbar dafür.‘

Du spielst erstmals die UniCredit Ladies German Open presented by Audi, was hast Du über dieses Turnier gehört?

Cheyenne Woods: ‚Ich habe bislang nur höchstes Lob über diese Veranstaltung gehört und freue mich deshalb ganz besonders über die Chance hier zu spielen und die Atmosphäre, die vielen Zuschauer und die Stimmung vor Ort persönlich zu erleben.

Mit welcher Spielerin möchtest Du besonders gerne bei einem Turnier abschlagen?

Cheyenne Woods: ‚Ich würde mich ganz besonders über Routiniers von der Ladies European Tour wie Laura Davies oder Helen Alfredsson, die beide hier spielen, als Partner freuen. In der kurzen Zeit als Profi in Europa habe ich gesehen, wie freundlich und hilfsbereit diese erfahrenen Spielerinnen sind und wie viel ich von ihnen lernen kann.‘

Hast Du im Golfsport Vorbilder?

Cheyenne Woods: ‚Bei den Herren ist das einfach: Tiger. Bei den Damen fällt es schwerer; nein: es ist Annika Sörenstam.‘

Welches wären Deine Traumpartner für eine Runde Golf?

Cheyenne Woods: ‚Ich brauche keine bekannten Sportler oder Künstler, sondern einfach nur ein paar Familienmitglieder um Spaß auf der Runde zu haben.‘

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