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‚The Expendables 3‘ Premiere: Stallone, Banderas, Podolski und Co. zeigen ihre Muckis

Muskelpower in Köln! Eine geballte Ladung Action und Top-Stars erwartete die Besucher am Mittwochabend im ‚Residenz Kino‘ in Köln. Dort fand die stargespickte Deutschland-Premiere des Action-Spektakels ‚The Expendables 3‘ von Regisseur  Patrick Hughes statt – in Anwesenheit der Hauptdarsteller Sylvester Stallone, Wesley Snipes, Antonio Banderas, Jason Statham und Kellan Lutz (Kinostart: 21. August). Riesenwirbel und Fan-Gekreische, als die Stars gegen 19.30 Uhr in schwarzen Multivan und in Phaeton-Limousinen (Volkswagen hatte bereits bei der Präsentation des Blockbusters bei den Filmfestspielen in Cannes für PS-Power gesorgt) vors Kino rollten und dann auf dem Red Carpet Interviews gaben.

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Einen Riesenwirbel um die Darsteller gab es auf dem Roten Teppich! Fotocredit: Sabine Brauer Photos

Nachgefragt bei den Muskelmännern – wie gefährlich waren die Dreharbeiten? ‚Sly‘, der mit Frau und Töchtern zur Premiere gekommen war und mit ohrenbetäubenden ‚Rooockiieh‘-Rufen bedacht wurde, lässig: ‚Verletzungen gehören dazu und sind Teil des Spiels. Mittlerweile nenne ich sie schon beim Namen: ‚Wie geht’s, gebrochener Arm?“, so Stallone, der sich auf dem Red Carpet und auch tagsüber bei der Pressekonferenz im ‚Hyatt‘ in Höchstform präsentierte. Er hatte die Lacher auf seiner Seite: ‚Jeder der Jungs hier hat von den Dreharbeiten Gehirnschäden davongetragen. Deshalb sprechen Sie am besten nur mit mir‘, so Stallone bei der PK. Dass die Premiere in Köln stattfand, das war ganz nach seinem Geschmack: ‚Einer meiner Lieblingskünstler, Gerhard Richter, lebt hier. Eine unglaubliche Stadt. Und es riecht so gut hier‘, so Stallone.

Was erwartet die Besucher im Kino? .’Action, Spannung, aber auch Humor‘, so Antonio Banderas, der erstmals bei den ‚Expendables‘ mit im Boot ist: ‚Man wollte mir am Set die Zunge abschneiden – weil ich so viel rede‘, erinnerte er sich lachend. ‚Aber ich habe freie Hand bei der Gestaltung meiner Figur bekommen – was spannend und unglaublich interessant war‘, erzählte er. Gab‘s bei so vielen Alpha-Männern keine Konkurrenzkämpfe? Er schüttelte den Kopf: ‚Nein. Jeder, der in diesem Film spielt, hat schon einmal den Erfolg geschmeckt. Insofern war das überhaupt kein Problem. Es gab keine Konkurrenzkämpfe. Alles war total entspannt und am Set wurden nonstop Witze gerissen.‘

Auch im Film hatten die Macher des Streifens auf deutsche Autos gesetzt: Harrison Ford fährt im Film einen Amarok als Dienstwagen. ‚Mein erstes Auto war ein Golf GTI. Auch danach bin ich immer deutsche Autos gefahren‘, erzählte Jason Statham.

‚Ich hatte zwar nie deutsche Autos, dafür aber deutsche Freundinnen‘, so beantwortete Antonio Banderas die Auto-Frage. ‚Derzeit fahre ich ein Elektroauto.‘

Für viele Fans wurde an diesem Abend ein Traum war: Sly, Banderas und Co. Quasi zum Anfassen. Aber wer sind eigentlich die persönlichen Helden der Protagonisten? ‚Jay-Z und Mandela‘, meinte Wesley Snipes wie aus der Pistole geschossen, der auf dem Red Carpet von den Fans geduldig Selfie-Erinnerungsfotos schießen ließ.

‚Meine persönlichen Helden? Ich durfte mit ihnen arbeiten – für dieses Projekt. Es war ein echter Traumjob‘, so Kellan Lutz, der der Jüngste im Schauspielerbund war und lässig mit Schiebermütze bei der Premiere auftauchte.

Fast genauso viel Applaus wie die Hauptdarsteller erntete Top-Fußballer Lukas Podolski. ‚Poldi, Poldi‘-Rufe, als er auf dem Red Carpet eintraf: ‚Ich mochte die Rambo-Filme sehr gerne‘, erzählte er. ‚Wahnsinn, wer heute alles in Köln ist. Ich freue mich sehr auf den Film.‘ Er überreichte auf der Bühne den Filmstars jeweils ein Fußballtrikot.

Auch die VIP-Ladies waren Feuer und Flamme: ‚Die Darsteller sind alle cool und man würde jeden einzelnen von ihnen gerne kennenlernen‘, so Michaela Schaffrath. ‚Und heute hat man die Gelegenheit dazu. Ich bin seit meiner Jugend Sly-Fan – und Banderas ist natürlich unheimlich sexy.‘

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Selfie-Time auf dem Red Carpet mit Oliver Pocher und Sylvester Stallone. Fotocredit: Sabine Brauer Photos

‚Aus der Autogrammnummer bin ich raus‘, so Oliver Pocher, der sich zwar kein Autogramm von den Stars holte, aber dafür für ein Erinnerungsfoto mit Stallone in die Kameras lachte. Minderwertigkeitskomplexe aufgrund der anwesenden Muskelmassen hatte er nicht: ‚Es zählt nicht nur die Muskelmasse, Gehirn ist auch wichtig‘, befand er.

Allzulange konnten die Fans nicht mit ihren Stars feiern: noch in der gleichen Nacht jetteten die Stars schon wieder weiter – zur nächsten Premiere. Wiedersehen aber alles andere als ausgeschlossen: ‚Es wird einen vierten Teil der ‚Expandables‘ geben“, versprach Produzent Avi Lerner.

Außerdem dabei: Moderator Wolfram Kons, der die Premiere mit Moderator Jennifer Knäble moderierte und von seiner schwangeren Frau Alexa begleitet wurde, die Comedians Tom Gerhardt und Matze Knop, Sängerin Indira, die bei der Premiere auf ihren Ex, den Münchner Schönheitsdoc Bruce Reith traf, Unternehmer Michele Malenotti (Matchless-Jacken).

Text: Andrea Vodermayr

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