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Spanische Restaurants in München: Don Quijote

Der älteste Spanier Münchens – das Don Quijote in Altschwabing – ist wieder zu neuem Leben erwacht. Nach langer intensiver Renovierungsphase hat Andreas Fritzen seit dem 12. Dezember den Gewölbekeller in der Biedersteiner Straße gegenüber der alten Schwabinger Kirche wieder aufgesperrt und bietet echte spanische Kost mit Tapas und Pinchos, Paella und Pata Negra, erlesenen Weinen und San Miguel vom Fass. Das Don Quijote ist sowohl eine Bodega, in der Wein getrunken und probiert wird, als auch ein Restaurant das original spanische Speisen von hervorragender Qualität serviert. 

Im Don Quijote ist das Essen ganz wie in Spanien auch und vor allem eine gesellschaftliche Sache. Die Tapas sind für Alle da. Die kleinen Tellerchen stehen in der Mitte des Tisches und jeder bedient sich.

Wenn man die Haimhauser Straße von der Münchner Freiheit kommt und runter bis an ihr Ende geht, steht man vor einem denkmalgeschützten Schwabinger Altbau mit den Palmen im Gastgarten und entdeckt das Kupferschild mit dem markanten Schriftzug des alten Don Quijote, das hier bereits seit Anfang der 60er Jahre existierte.  Gleich rechts bei der Schanktheke stehen die Gäste zusammen und essen Pinchos, kleine kalte Häppchen wie sie vor allem im Baskenland bekannt sind. Dazu passt ein gut gekühltes San Miguel vom Fass – einmalig in München – oder ein Hauswein 0,2l 2,80. Hier geht es wie in einer Bar in Barcelona zu.

Durch einen kleinen Gewölbebogen kommt man in den nächsten Raum und steht vor der offenen Küche.  Tapas sucht man aus der Vitrine aus. An der Wand hängt ein echter Stierkopf aus Pamplona. Franz Ferdinand hat ihn Andreas Fritzen getauft. Links vom Eingang sind die beiden Räume des Restaurants. Hier hat Andreas Fritzen, wie im ganzen Don Quijote, antike Baumaterialien zu einem gelungenen Mix zusammengestellt. Ein Jugendstilfenster und alte Kirchenbänke passen mit den Lampen aus Conquistadores Helmen und anderen Möbeln aus dem Historismus, auch aus Spanien, gut zusammen. Das ist kein Shabby Chic, sondern Erfahrung und Leben. Hinter der antiken Fassade verbirgt sich modernste Technik. Unter den echten Terrakottafliesen im Restaurantboden und unter den portugiesischen Zementfliesen im Barbereich befindet sich die Bodenheizung, sowie an den Wänden spanische Fliesen aus Jerez. Gut versteckt, aber mit kräftigem Sound ist auch die Bose-Anlage. Im neuen Don Quijote steckt viel drin. Zeit und Arbeit vor allem.

Andreas Fritzen hat in seinem Leben schon unzählige Lokale erdacht, erbaut und eröffnet. Zuletzt in Hamburg das Taberna Flamenca und in Palma de Mallorca das Golden Door. Seine ganze Erfahrung, die er in Deutschland und lange Jahre in Spanien in der Gastronomie gemacht hat, ist in sein jüngstes Projekt, das neue Don Quijote eingeflossen. Im Don Quijote arbeiten, außer Andreas Fritzen viele Spanier. In der offenen Küche bereiten sie die Tapas wie Chorizo al vino (spanische Paprikawurst in Wein), Pulpo a la Gallega (Octopus mit Paprika und Meersalz), Boquerones fritos (frittierte Sardellen), Tortilla und Pata Negra mit Mandeln immer frisch zu. Über 20 Tapas stehen auf der Karte, darunter auch eigene Kreationen, wie Pulpo Andres (Oktopus mit Kürbiskernöl), Pechuga de Pato (Entenbrust mit Sojasauce und Wasabi) oder Cornejo al miel (Kaninchen mit Wein/Honigsauce) und kosten von 3,50 bis 12,50 €.

Neben den Tapas gibt es auch gute spanische Hausmannskost wie Fabada, einen Bohneneintopf mit Blutwurst und Speck 12,50 €. Die klassische Paella Valenciana mit Fisch und Fleisch gibt es ab 2 Personen 15,50 € p.P. Aber wer kennt Fidua? Die ist wie Paella, nur mit Nudeln. Also mal probieren!

Auf Vorbestellung bereitet das Don Quijote auch Kaninchen, Fisch und dry aged Steaks zu. Bis 22 Uhr gibt es warme Küche. Wer danach noch Hunger hat greift bei den Pinchos zu. Die Weinkarte bietet 15 Weiß- und Rotweine aus Spanien in der Flasche an. Unter anderem auch Rotwein aus Mallorca, den Tinto Anada Binissalem 2011, Macia Batle für 34,50 oder den Stairway to Heaven, einen Cabernet Sauvignon 2011, Castell Miquel für 54,50. Für die erlesene Auswahl sorgt Freiherr von Seefried von Schloss Buttenheim

Wer gerne einen der Flaschenweine probieren möchte, kann das seit dem 20. Januar an der Bar machen. Das Don Quijote schenkt in jeder Woche jeweils einen Flaschenwein auch glasweise aus. Ein Gläschen 0,1l mit einem Pincho zusammen für 5,80.

Die hausgemachte Sangria gibt es auch als weiße Sangria, als ‚Sangria de cava‚ mit Sekt. Zur Crema Catalán gibt es einen Café solo von der Murnauer Kaffeerösterei. Dann genießen wir noch einen Brandy und sind glücklich in Spanien bei…

DON QUICHOTE, Biedersteiner Straße 6, 80802 München, Tel. +49 89 219 30105, Di – So ab 18 Uhr – warme Küche bis 22 Uhr – Mo Ruhetag

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