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Lilly Prinzessin zu Sayn-Wittgenstein: München-Shopping-Stop für elegante Herbst-Mode

T-Shirt, roter Thermo-Overall und eine coole Pelzmütze … So sah die Garderobe von Lilly Prinzessin zu Sayn-Wittgenstein in den letzten sechs Wochen überwiegend aus. Die Adelige nahm mit ihrem Sohn Donatus alias ‚Teddy‘ an der ‚Mongol-Rallye‘ zugunsten von ‚Save the Children‘ und ‚interhelp‘ teil. 15.000 Kilometer durch Bosnien, Bulgarien, den Iran und die Türkei bis in die Mongolei und nach Sibirien. Erste Amtshandlung nach der wochenlangen Tour im Rallye-Outfit: In ein elegantes Kostüm schlüpfen!

Der neue Look von Lilly Prinzessin zu Sayn-Wittgenstein: lässig-schickes Mantelkleid mit Prints im chinesisch-mongolischen Stil, dazu coole Fransen-Jeans und Shirt sowie stylishe Fell-Mules. Geshoppt im Konen Kaufhaus!
Der neue Look von Lilly Prinzessin zu Sayn-Wittgenstein: lässig-schickes Mantelkleid mit Prints im chinesisch-mongolischen Stil, dazu coole Fransen-Jeans und Shirt sowie stylische Fell-Mules. Geshoppt im Konen Kaufhaus! Fotocredit: Johann Sturz

Im Münchner Modehaus Konen kleidete sich Lilly Prinzessin zu Sayn-Wittgenstein mit den neuen Must Haves für den kommenden Herbst ein. und tauschte Overall gegen einen eleganten Look!

‚Das Outfit ist superschick und trendy und erinnert mich dank des Mantelkleides total an die Rallye-Tour‘, so Lilly begeistert. Sie freute sich auch schon auf den ihren nächsten Laufsteg-Auftritt: denn Prinzessin Lilly wird am Mittwoch bei der ‚Maison Chic‘ Fashionshow von Konen wieder die strahlend schöne Prinzessin auf dem Catwalk sein. Gemeinsam wird sie mit zahlreichen VIPs wie Stephan Luca, Rebecca Mir, Marie Nasemann und Riccardo Simonetti im Münchner Traditionshaus die neusten Kollektionen für die kühleren Tage des Jahres präsentieren. Wir haben sie nach dem Einkleiden zum Interview getroffen und mit ihr über die aufregende Reise und ihre Lieblingsstücke für den kommenden Herbst für den Kleiderschrank gesprochen.

Wie fühlt man sich nach einer Mongol-Rallye?

Lilly Prinzessin zu Sayn-Wittgenstein: ‚Es fühlt sich ehrlich gesagt noch total ungewohnt an. Ich war noch gar nicht zu Hause in Mailand. Wir sind am Sonntag in Bückeburg angekommen und mein Ex-Mann Alexander hat einen tollen Empfang für uns mit Blaskapelle organisiert. Meine Eltern und viele Freunde haben uns begrüßt. Meine Mutter mit Tränen in den Augen, da sie sich vorab immer Sorgen gemacht hat, ob es Teddy und mir auch wirklich gut geht. Es war ein wahnsinnig schöner Empfang, obwohl wir nach der 16-stündigen Rückfahrt von Sibirien über Moskau und Berlin wirklich am Ende unserer Kräfte waren.

Aber die Tour war ein absoluter Traum. Jetzt lege ich hier einen Zwischenstopp in München ein und freue mich wahnsinnig über den Besuch bei Konen und auf die neue Herbstmode. Ich sehne mich wahnsinnig nach etwas Frischem und Neuen. Besonders cool finde ich diesen edlen Pyjama-Look, den ich heute trage. Vor allem weil er chinesisch inspiriert ist. Das passt wie die Faust aufs Auge. Und Jeans habe ich ebenfalls wochenlang nicht tragen dürfen.‘

Wie sah denn Ihre Garderobe in den letzten sechs Wochen aus?

Lilly Prinzessin zu Sayn-Wittgenstein: ‚Meine Garderobe war wirklich sehr spärlich: Sie bestand lediglich aus einem Paar Turnschuhen, Sandalen, zwei Paar venezianischen Slippern, einem Schal für den Iran, zwei langen Kleidern, einer leichten Strickjacke und zwei Leggings. Teddy hatte noch einige Militärjacken eingepackt. Und ich hatte noch einen uralten Kaschmir-Rollkragenpullover dabei. Zum Glück, denn in Sibirien hatten wir Temperaturen unter dem Nullpunkt. Dafür hatten wir anderswo bis zu 53 Grad Grad Celsius. Das war’s aber in Sachen Kleidung. Halt, ein Paar Socken waren noch mit dabei. Ich hatte eigentlich noch eine Jeans, ein weiteres Paar Turnschuhe und zwei T-Shirts eingepackt, aber die hatte mein Sohn bei unserem Zwischenstopp in Österreich aus dem Auto verbannt, da wir sonst zu viel Gepäck mit an Bord gehabt hätten. Wir mussten uns einen Koffer teilen.

Ich hatte eine Tube Handwaschmittel mitgenommen und habe die Sachen immer wenn ich irgendwo Wasser hatte ausgewaschen. Ich bin durch die gesamte Wüste in nur zwei Kleidern gereist. Später, als es dann kälter wurde, kamen die Leggings zum Einsatz. Wenn es zu kalt wurde habe ich die beiden Leggings sogar übereinander getragen. In Sibirien habe ich von anderen Rallye-Teilnehmern aus Norwegen eine Pelzmütze bekommen. Und die habe ich auch getragen. In Usbekistan habe ich noch ein antikes besticktes Hochzeitscape ergattert, wirklich ein einzigartiges Stück.‘

Lilly Prinzessin zu Sayn-Wittgenstein Foto mit Seltenheitswert

Lilly zu Sayn-Wittgenstein
Lilly zu Sayn-Wittgenstein hatte sichtlich Spaß bei der Mongo-Rallye

Hat der Luxus Ihnen nicht gefehlt?

Lilly Prinzessin zu Sayn-Wittgenstein: ‚Ganz ehrlich: Wenn man zwei Tagen campt ohne zu duschen, wenn man sich gerade einmal die Zähne putzen kann und fünf Flecken auf seinem Kleid hat, dann seht man sich schon nach einer warmen Dusche. Wir haben aber gelegentlich auch in Hotels – besser gesagt in Hostels – übernachtet und konnten dort duschen, wenn auch in Gemeinschaftsduschen. Oder aber wir sind irgendwo schwimmen gegangen. Wir haben oft draußen übernachtet.

Aber gerade in Sibirien, wo es wahnsinnig kalt war und uns die Russen erklärt haben, was mit Menschen passiert ist, die von den Bären auseinander genommen wurden, haben wir uns dagegen entschieden, draußen zu campen. Was mir am meisten gefehlt hat war ein ordentliches Bett und ein Vernünftiges zu essen. Ich habe mich die meiste Zeit nur von Erdnüssen, Weißbrot mit Olivenöl und Nescafe ernährt. Deshalb bin ich etwas schmaler als zuvor zurückgekommen. Das habe ich mir aber schon wieder draufgefuttert (lacht).‘

Was bringt für Sie der Mode-Herbst? Haben Sie sich schon einige Trends für sich herausgepickt?

Lilly Prinzessin zu Sayn-Wittgenstein: ‚Ich muss gestehen, dass ich genau aus diesem Grund hier bin: Dass man mir hier bei Konen die Trends erklärt. Ich habe in den letzten Wochen weder Zeitung geschweige denn ein Mode-Magazin gelesen. Insofern lasse ich mich hier nur zu gerne inspirieren. Ich bin hier in guten Händen um mich modisch beraten zu lassen, Konen steht für menschliche Wärme, eine tolle Energie und sehr viel kreative Ideen. Man schafft dort perfekt den Spagat zwischen Tradition und Moderne. Viele Sachen sind wirklich tragbar.

Ich liebe mittlerweile einen sehr klassischen Look: Seidenoberteil, schwarzer Blazer, Jeans und coole High Heels. Bei Konen kommen zu den Klassikern immer zeitgemäße Sachen dazu, so wie dieser Mantel, den ich heute trage. Das gefällt mir. Ich trage gerne Anzüge, den ganzen Herbst und Winter durch, in Grau oder in Schwarz. Das ist immer kompatibel, egal ob tagsüber oder abends. Ich liebe auch Kleider in Kombi mit Stiefeln, Für den Herbst darf ein schöner Woll- oder Kaschmir-Mantel nicht fehlen.‘

Lilly Prinzessin von Sayn-Wittgenstein im Konen Maison
Lilly Prinzessin von Sayn-Wittgenstein im Konen Maison. Fotocredit: G. Nitschke, BrauerPhotos

Sie werden auch bei der Konen Fashion Show auf dem Catwalk mitlaufen. Vom Lenkrad auf den Laufsteg … wie wird sich das anfühlen?

Lilly Prinzessin von Sayn-Wittgenstein: ‚Ja. Ein absolutes Kontrastprogramm. Aber ich freue mich wahnsinnig auf die Show heute abend. Ich bin Sternzeichen Waage und brauche immer den Ausgleich. Ich war schon letztes Mal mit dabei und es ist eine Art Familientreffen. Nach sechs Wochen am Lenkrad und absoluter Einfachheit freue ich mich wahnsinnig darauf, auf dem Laufsteg zu stehen und mich glamourös zu fühlen.

Ich habe sechs Wochen lang kein Make-Up mehr benutzt. Meine Kosmetik ist mir im Kosmetikbeutel ausgelaufen. Das Einzige was mir noch blieb war meine Sonnencreme. Ich habe mir zurück in Deutschland erst einmal einen Kajal besorgt und musste erst einmal üben, denn der Lidstrich ist mir immer verrutscht. Sich endlich wieder glamourös zu fühlen, das empfinde ich als großes Geschenk.‘

Welche Erinnerungen behalten Sie von der Reise?

Lilly Prinzessin von Sayn-Wittgenstein: ‚Es war ein unvergessliches Erlebnis. Anfangs war diese Reise mit Angst besetzt und ich hatte Alpträume. Die Menschen haben gesagt: ‚In Ländern wie dem Iran, da kann dir was passieren, Diese Angst hat sich aber wahnsinnig schnell abgebaut. Vom Moment an als wir im Iran über die Grenze gefahren sind war diese Angst verschwunden. Die unglaubliche Großzügigkeit, Hilfsbereitschaft und Herzlichkeit der Menschen hat und schier überwältigt.

Meine persönlichen Highlights waren der Iran und Usbekistan, das war wie im Märchen. Wir waren ja für den guten Zweck unterwegs und haben zahlreiche Camps gesehen. Diese Kinder zu sehen, das war sehr berührend. Wir wussten wofür wir es tun. Wir wussten vorab, dass es kein Make-up, keine schönen Klamotten und keine hohen Schuhe geben würde und wir auf ein warmes Bad und ein gemütliches Bett verzichten müssen. Das war aber für uns okay.‘

Autor: Andrea Vodermayr

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