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Die neue Generation an Heizkörpern: Milano von Tubes wärmt und sieht stylish aus

Der Heizkörper Milano, welcher Teil der Elements-Kollektion von Tubes ist, ist (fast) schon ein Kunstwerk und ein umfassendes Einrichtungsstück, welches in seiner Vielseitigkeit sein Hauptmerkmal hat. Bereits 2006 von AstoriDePonti Associati entworfen, wurde der Heizkörper im ADI Design Index 2008 veröffentlicht. Seine Originalität, sowohl in Bezug auf Design als auch in Hinsicht der Technologie, erstaunt immer wieder aufs Neue! In Deutschlands vier Wänden sieht man den Design-Heizkörper noch nicht oft. Ein Interview mit Nicola De Ponti, Designer, und Cristiano Crosetta, Marketing Manager von Tubes über die Entstehung eines der stylischsten Wohnobjekte, welches obendrein wärmt!

Ein Heizkörper als perfektes Design-Wohn-Objekt: Milano von Tubes

Was ist der Ursprung des Namens Milano?
Nicola De Ponti:
Die formelle Inspiration entsteht durch eine Reihe von historischen Lampen, die im Vorbeigehen in einer kleinen Galerie in Mailand gesehen wurden. Auch der Name wurde diesen Lampen entliehen. Eine nicht unbedeutende Komponente der ‚klassischen Provokation‘, welche von Milano ausgeht, leitet sich wahrscheinlich von einer abgewägten Übertragung der formal-archetypischen Sprache der Welt des Lichts in die der Heizung ab.

Milano kann fast mit einer Skulptur verglichen werden: war es von Anfang an Ihr Ziel, einen Heizkörper mit skulpturalen Formen zu kreieren, oder welcher war der Ausgangspunkt? Was war die Grundinspiration des Projekts?
Nicola De Ponti:
Wenn wir von der formellen Komponente, deren Inspirationsquelle wir bereits geklärt haben, absehen, hat uns seit den frühesten konzeptionellen Skizzen nicht so sehr die Suche nach einem skulpturalen Ergebnis, sondern vielmehr der Wille, ungewöhnliche Wege und Lösungen zu erforschen, geleitet. Die angenehme Verwirrung, die man beim ersten Blick auf Milano fühlt, ist nicht auf seine ungewöhnliche Form, sondern auf seine Anwendung in diesem Bereich zurückzuführen. Die breite Palette an Anwendungsmöglichkeiten – an der Wand, freistehend und an der Decke hängend – vervollständigen schließlich die ursprüngliche Idee mit einer Charakteristik, die wir stets in unseren Design-Projekten zu berücksichtigen bemüht sind: den Räumen, in die sie eingesetzt werden, Leben und Rhythmus einzuhauchen. Letzte und entscheidende Komponente, die immer unter den für ein Projekt festgelegten Zielen zu finden ist, aber nicht immer mit derselben Wirkung erreicht wird, ist der Wunsch ein Objekt mit bedeutsamem emotionalen Gehalt zu erhalten.

Wie gestaltet sich die Geschichte des Projekts und seiner Entwicklung?
Nicola De Ponti:
Die Entwicklung von Milano war aus unserer Sicht eine absolut interessante und spannende Erfahrung. Das Unternehmen hat seit den ersten Skizzen an die Ambitionen eines Projekts geglaubt, das, wie immer bei der Elements-Kollektion von Tubes, ab dem frühesten Stadium gelöst und industrialisiert werden musste. Anfänglich gab es zahlreiche verschiedene Vorschläge, einschließlich der faszinierenden Idee, die ‚Ringe‘ von Milano in Keramik zu realisieren. Jedoch war es sehr wichtig, einen Weg zu finden, um Design, Leistungsfähigkeit und strukturelle Beständigkeit auf den Wasserdruck zu finden, und so wurde schließlich lackierter Stahl ausgewählt. Die Technik-Abteilung war in der Lage eigens für die Herstellung von Milano entwickelte Maschinen abzustimmen, indem sie sich stets mit uns auseinandersetzte und sich strikt an unsere Untersuchungen zu den Formen des Heizkörpers hielt.

Welche unterschiedlichen Beiträge haben die beiden Designer Antonia Astori und Nicola De Ponti geleistet?
Nicola De Ponti:
Es gibt in unserem Fall keine Regel oder eine spezielle Art des individuellen Beitrages, wenn man zu zweit ein Projekt entwickelt. Manchmal entstehen die Ideen unabhängig und werden dann zusammen diskutiert und entwickelt, manchmal sind sie das Ergebnis von gemeinsam geführten Gesprächen. Wieder andere Ideen entstehen unabhängig und bleiben als persönliche Kreation erhalten. Der entscheidende Punkt – abgesehen von der Inspiration natürlich – ist die Fähigkeit, die Ideen unabhängig von ihrem Ursprung in Frage zu stellen. Jene Ideen, die einer solchen Analyse standhalten, sind es meistens wert, weiter verfolgt zu werden.

Milano hat eine ganz besondere Form, die vermuten lässt, dass es ein eher dekoratives als funktionales Objekt sein könnte …
Cristiano Crosetta:
Die dekorativen Tubes-Modelle, die Teil der Elements- Kollektion sind, sind alle Heizkörper von erprobter Leistungsfähigkeit. Milano ist in jeder Hinsicht ein Heizkörper und wird als solcher je nach der Temperaturanforderung der jeweiligen Umgebung bemessen. Die Möglichkeit, ihn frei im Raum stehen zu lassen, bewirkt sogar eine gleichmäßigere Verteilung der Wärme.

Verglichen mit einem herkömmlichen Heizkörper, ändern sich die technischen Eigenarten aufgrund der Form?
Cristiano Crosetta:
Milano ist ein extrem funktionales und technisch fortgeschrittenes Modell. Sein originelles Aussehen lässt es von der Wand weg und als freistehendes Element in die Raummitte wandern. Der Markt bietet eine Vielzahl von Wandheizkörpern. Tubes hat als erster Hersteller diverse Modelle vorgestellt, die frei in den Räumen positioniert werden können – Milano, tbt und Soho, jüngster Zuwachs im Hause Tubes. Diese innovative Eigenschaft ermöglicht es zudem, die Wärme gleichmäßig in alle Richtungen zu verteilen, vor allem in großen Räumen, deren zentrale Bereiche schwierig zu heizen sind. Außerdem erlaubt es Milano, eine Wärmequelle frei an jedem Punkt des Raumes zu platzieren, um so eine konstant gleichmäßige Temperatur beizubehalten.

2010 war das Jahr der neuen Hängeversion. Da die Wärme nach oben steigt, kann die Hängeversion nicht zu Problemen für die Raumheizung führen? Was sind die besonderen Eigenschaften der Hängeheizung?
Cristiano Crosetta:
Tatsächlich neigt die Wärme dazu, sich in den höheren Ebenen zu schichten. Wenn wir das Modell Milano in der Hängeversion analysieren, können wir feststellen, dass der wärmeausstrahlende Teil auf einer traditionellen Höhe, ab. circa 2,20 Meter nach unten, was im Wesentlichen die Position eines traditionellen Heizkörpers ist, angebracht werden kann. Die Hängeversion hat im Hinblick auf den thermischen Wirkungsgrad und die Wärmeverteilung genau dieselben Merkmale der Bodenvariante.

Den Design-Heizkörper gibt es in freistehender Version, als Wand- oder Hängevariante und ist in hydraulischer und elektrischer Version verfügbar. Mit modularen, höchstens 13 cm hohen und 26 cm breiten Elementen, aus lackiertem Stahl und in mehr als 60 Farbtönen ab 2.840 €.

Erhältlich in München bei agape 32, Oberanger 32, 80331 München, Tel. +49 89 72637940

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