Dienstag , Dezember 18 2018
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Fotografie: Das perfekte Bild in ein paar Schritten

Fotografie fasziniert viele Menschen. Die Ausdruckskraft vieler Bilder nimmt mit und kann bewegen. Bei den ersten eigenen Anläufen sehen Bilder meist normal aus und strahlen meist gar nichts aus. Was machen die Profis also anders, als der herkömmliche Freizeitfotograf? Was machen Instagram-User anders, sodass ihre Bilder atemberaubend schön aussehen? An der Kamera kann das wohl kaum liegen. Und tatsächlich: Die meisten kommerziellen Bilder und professionellen Fotografien wurden nicht in dieser Form geschossen, sondern erst dazu bearbeitet. Das kann aber auch jeder Hobbyfotograf mit dem richtigen Equipment. Ein Computer und ein paar Tools reichen dafür oft schon.

Bildbearbeitung – der Schlüssel zum Erfolg

Das rohe Bildmaterial wirkt noch wenig ansprechend. Das liegt oft auch daran, dass unser Auge Landschaften und Bildmotive schöner erscheinen lässt, als sie es wirklich sind. Beim Auslesen der Speicherkarte oft Ernüchterung. Aber man kann den Bildern ein wenig nachhelfen und sie doch noch zu kleinen Kunstwerken bearbeiten. Meist reicht es schon ein paar Farbanpassungen und Beleuchtungseinstellungen vorzunehmen, um den Bildern ihre Leuchtkraft und Aussage zu verleihen. Dazu gibt es viele gute und kostenlose Programme. Wer es professioneller mag, der kann auch auf Lightroom von Adobe zurückgreifen.

Fotograf Thomas Schweighofer bei der Arbeit. Fotocredit: unsplash
Fotograf Thomas Schweighofer bei der Arbeit. Fotocredit: unsplash

Etwas komplizierter wird es, wenn man den Foto-Hintergrund ändern möchte. Mit den Galerie-Programmen ist das in der Regel nicht nötig. Hier braucht Fotograf anderes Werkzeug. Bildbearbeitungsprogramme mit unterschiedlichen Tools sind hier die richtige Wahl. Auch wenn professionelle Programme, wie Photoshop, es besonders einfach machen, reichen auch kostenlose Varianten für die Freistellung eines Motivs aus. Dazu müssen die Konturen der Person nachgefahren werden oder man nutzt Masken und weitere Tools zum Ausschneiden. Entsprechende Anleitungen hierfür findet man im Internet und auf YouTube. Den Hintergrund zu wechseln ist dann gar nicht mehr so schwer. Man sollte nur darauf achten, dass die Helligkeit des Hintergrunds und die des Motivs ineinander übergehen, sodass es eben nicht bearbeitet aussieht.

Gute Qualität ist entscheidend

Beim Bearbeiten des Bildes ist weniger das Programm entscheidend, sondern die Bildqualität und das Format. Je geringer das Bild aufgelöst ist, desto schwieriger wird es, Konturen nachzufahren oder Effekte einzusetzen. Je mehr Pixel das Bild hat, desto einfacher und detaillierter lässt sich ein Bild nachbearbeiten. Das fängt also schon bei der Kamera an. Ab 4 Megapixeln lassen sich Bilder bereits gut bearbeiten. Die meisten Spiegelreflexkameras liefern heute Bildauflösungen von mehr als 12 Megapixeln, was die Bearbeitung also noch genauer macht. Besonders gut lassen sich dabei Bilder im RAW-Format bearbeiten.

Das liegt daran, dass die Bilddaten quasi unverändert abgespeichert werden. Für jedes Pixel werden die Farbdaten einzeln abgespeichert, sodass sich Effekte besser umsetzen lassen. Bei Komprimierungen in andere Bildformate, wie JPEG gehen diese Daten verloren. Dort wird für jedes Pixel ein fester Farbwert festgelegt. Während das Bild fürs Auge weiterhin hochauflösend wirkt und man die Komprimierung so nicht merkt, wird sie spätestens beim Bearbeiten spürbar und sichtbar. Wer also Bilder schießt mit der Intention sie nachher zu bearbeiten, der sollte in den Kameraeinstellungen das Format von JPEG auf RAW ändern.

Bildqualität durch Perspektive ändern

Die Qualität der Bilder aus künstlerischer Sicht kann auch durch die Art und Weise, wie Bilder aufgenommen werden verändert werden. Dazu muss man sich mit der Materie der Kamera auseinandersetzen. Entscheidend für die Qualität eines Bildes ist das Objektiv der Kamera mit seinen spezifischen Eigenschaften. Vor allem die Lichtstärke, die z. B. in f/2.8 angegeben wird, entscheidet über das Bild. Je höher die Lichtstärke, desto besser kann das Motiv vom Hintergrund abgehoben werden. Je kleiner man die Blende einstellt, desto schärfer sind Hintergrund und Vordergrund. Meist wird die höchste Schärfe bei f/9 bis f/11 erreicht. Das schaffen alle Objektive problemlos. Darüber hinaus zählt, wie der Fotograf das Bild aufnimmt. Nicht immer ist die stehende Position zu bevorzugen.

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