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Fünf Tipps, was man beim Girokonten Check beachten sollte!

Viele Kunden, die jahrelang ein gebührenfreies Girokonto hatten, werden mittlerweile zur Kasse gebeten. Gerade die Sparkasse in München hat ihre Preise angehoben. Bei mehr als 60 Euro Gebühr im Jahr sollte man sich überlegen, das Konto zu wechseln! Doch wer online Preise vergleicht, muss sich oft durch zehnseitige AGBs klicken, um Informationen zu erhalten. Fünf Tipps, was man beim Girokonten Check beachten sollte!

Fünf Tipps, was man beim Girokonten Check beachten sollte. Fotocredit: stokkete - stock.adobe.com
Fünf Tipps, was man beim Girokonten Check beachten sollte. Fotocredit: stokkete – stock.adobe.com

2018 wird es neue Vorschriften geben, welche mehr Transparenz bei den Entgelten versprechen. Eine Art Muster soll für europaweit einheitliche Angaben sorgen. Gerade Sparkassen und Volksbanken geben weniger Informationen als früher heraus. Dafür hat die Stiftung Warentest Bankkonten getestet und ‚adelt‘ einige davon mit der Bewertung ‚gebührenfreies Konto ohne Bedingungen‘!

Jahreslang war das Markenzeichen der Spardabank ihr kostenloses Girokonto. Jetzt verabschiedet sich die Bank in großen Teilen Deutschlands vom kostenlosen Girokonto. Bei der HypoVereinsbank bezahlen Kunden für eine abgespeckte Online-Version 2,90 Euro, für das Normalkonto 7,90 Euro monatlich. Der Trend geht nach oben.  Bei der Sparkasse in München gibt es seit dem ersten Juli drei Konto-Modelle: Das Girokonto „Individual“ für 2,95 Euro im Monat. Abhebungen am Automaten kosten hier 30 Cent pro Vorgang. Beim Komfort Girokonto für 7,95 Euro monatlich ist das Abheben inklusive. Bei allen drei Kontomodellen ist die Online-Überweisung kostenlos. Am Service-Terminal kostet sie für Online-Kontoinhaber 2,50 Euro je Vorgang.

Kostenlose Girokonten sind selten

Die Zeitschrift Finanztest testete 2016 insgesamt 241 Kontomodelle, 33 waren umsonst. Heute sind es 24. Manche Konten haben keine monatliche Grundgebühr, jedoch entstehen zusätzliche Kosten für Überweisungen, Abbuchungen oder Kreditkarten. Der Hauptgrund dafür: Die Europäische Zentralbank hat den Leitzinssatz gesenkt. Damit ist auch die Marge erheblich gesunken. Kreditinstitute erhalten weniger als zwei Prozent effektive Kreditzinsen von Krediten für Immobilien.

Die Banken bekommen für ihre Einlagen bei der Zentralbank keine Zinsen mehr. Die Kunden kaufen nicht immer die Produkte bei ihrer Hausbank. Viele nutzen Vergleichsportale und Ratingagenturen. Durch viele gesetzsmäßige und technische Änderungen entstehen zusätzlich Kosten für die Kreditinstitute.

Gebühren für Privatkunden steigen weiter

Das Beratungsunternehmen EY befragte 120 Banken: 32 Prozent haben in diesem Jahr die Gebühren für Privatkunden erhöht oder planen es bis Ende 2017. Bei 27 Prozent der Banken wird das Girokonto teurer. Die Kosten für Überweisungen, Kreditkarten und Barabhebungen wollen 19 Prozent aller Banken erhöhen. Ob das klappt, ist fraglich: Banken, die die Preise anheben werden von Billiganbietern attackiert. Die Gefahr, Kunden zu verlieren ist groß. Bei Direktbanken gibt es Online-Konten, die kostenfrei sind. Diverse Fachportale zu Girokonto-Konditionen bestätigen das.

Fünf Tipps, was man beim Girokonten Check beachten sollte!

  • Online-Banking, um Kosten zu sparen (Achtung: Auch hier fallen Nebenkosten an!)
  • Bargeldabhebungen einteilen bzw. Gebühren sparen durch weniger Abheben von kleinen Beträgen
  • Viele Banken bieten kostenlose Konten für Kunden unter 26 Jahren
  • Vergleichsportale nutzen
  • Auf Testsiegel achten (Stiftung Warentest, gebührenfreies Konto ohne Bedingungen)

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