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Einbruchsjahr 2018 – München leidet unter dieser Form von Kriminalität

Bereits im Januar registrierte die Polizei in München deutlich mehr Einbrüche als in den Vorjahren. Während zunächst von einem Phänomen von kurzer Dauer gesprochen wurde, konnte sich diese Einschätzung nicht lange halten. Inzwischen ist von einem schwarzen Jahr die Rede, welches vielen Bürgern Sorgen bereitet. Doch woher rührt die Entwicklung und was können Bewohner tun, um sich besser vor Einbruchs Kriminalität zu schützen?

Einbruchs-Kriminalität
Einbrüche nehmen in München zu.

Reiche Münchner im Visier

Je besser es um die finanzielle Situation eines Haushalts bestellt ist, desto eher gerät dieser ins Visier der Täter. In den vergangenen Jahren erarbeitete sich die bayrische Landeshauptstadt immer mehr den Ruf eines luxuriösen Umfelds. Täter versprechen sich auf diese Weise höhere Gewinne, als etwa in der näheren Umgebung. So treibt es viele von ihnen in die Stadt, um dort nach attraktiven Objekten Ausschau zu halten.

Experten weisen außerdem darauf hin, dass sich die Diebe die Anonymität großer Städte gerne zunutze machen. Da die Nachbarn in vielen Fällen einen weniger engen Kontakt zueinander pflegen, ist es hier und da möglich, unbemerkt in Wohnungen und Häuser einzudringen. Natürlich verstärkten sich in der Folge auch die örtlichen Bemühungen um einen guten Einbruchschutz. Direkte Maßnahmen, wie zum Beispiel ein Tresor in München, bieten bereits die Möglichkeit, das persönliche Risiko deutlich zu reduzieren. In der Folge sind viele Einheimische daran interessiert, einen solchen Weg der Absicherung zu gehen.

Münchens geographischer Nachteil

Auf der anderen Seite ist es auch die Geographie der Stadt München, die einen Teil zur aktuellen Beliebtheit in den Augen der Einbrecher beiträgt. Viele gut organisierte Banden agieren aus dem Ausland und sind daran interessiert, ihre Beute so schnell wie möglich außer Landes zu bringen. In München bietet sich ihnen die Möglichkeit, in wenigen Stunden Landesgrenzen hinter sich zu lassen und sich auf diese Weise von den Behörden abzusetzen. Auch auf diese Weise lässt sich erklären, dass München im Jahr 2018 bereits so oft in das Visier der Täter rückte und viele Taten zu verzeichnen waren.

Aufklärungsquoten bleiben gering

Mit sorgenvoller Miene blicken Verantwortliche jedoch nicht nur auf die absolute Zahl der Fälle, die zuletzt registriert wurde. Auf der anderen Seite bleiben auch die Aufklärungsquoten in der Region gering. In weniger als jedem zehnten Fall ist es für die Beamten möglich, den Täter ausfindig zu machen. Und selbst seine Identifizierung ist für die Opfer noch keine Garantie, wieder in den Besitz der Beute zu kommen. So werden etwa erbeutete Schmuckstücke in der Regel sehr schnell veräußert, um sie auf diese Weise vor einem neuerlichen Zugriff in Sicherheit zu bringen. In dieser Position ist es dann für die Behörden kaum möglich, deutliche Erfolge bei ihren Ermittlungen zu verbuchen.

Die Frage der Selbstverantwortung

Natürlich versuchen viele Bürgerinnen und Bürger nun, den Blick auf ihre eigene Verantwortung in dieser Frage zu lenken. Einerseits bietet sich die Möglichkeit, bereits mit mittleren dreistelligen Beträgen einen wesentlichen Beitrag zu einem besseren Einbruchschutz zu leisten. So lassen sich etwa Fenster und Türen verriegeln, um den Zutritt zum Objekt auf diese Weise zu erschweren. Die Sicherheitstechnik freut sich in jedem Fall über eine deutlich gestiegene Bedeutung und macht auf den Nutzen der einzelnen Maßnahmen aufmerksam.

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