Mit „The Me Code“ liefert Jana Schmitt-Gau ein Buch, das Female Health, Hormonbalance, Fasten und Longevity neu zusammenführt – und bei der Buchpremiere in München für viel Resonanz sorgte.
München, Cortiina Hotel. Die Premiere von „The Me Code“ von Jana Schmitt-Gau war weit mehr als die Vorstellung eines neuen Buches. In der „Grapes Weinbar“ versammelte sich eine auffallend weibliche, stilbewusste und meinungsstarke Runde – Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Kultur, Medien und Society. Schnell wurde deutlich: Dieses Buch trifft einen Nerv. Denn im Zentrum steht kein Trend. Sondern ein System.

Der größte Denkfehler: Frauen optimieren alles –
nur nicht ihre Hormone!
Sport, Ernährung, Supplements – kaum eine Zielgruppe ist so diszipliniert in der Selbstoptimierung wie moderne Frauen. Und doch bleibt ein zentraler Faktor oft unberücksichtigt: das Hormonsystem.
„Wir Frauen setzen uns häufig viel zu spät mit unserem Zyklus auseinander“, so Heilpraktikerin Jana Schmitt-Gau bei der Vorstellung ihres Buches.
Die These von „The Me Code“ ist ebenso klar wie wirkungsvoll: Nicht Training. Nicht Ernährung. Sondern Hormone steuern Energie, Ausstrahlung und Alterungsprozesse.
Östrogen beeinflusst Haut und Glow.
Progesteron reguliert Ruhe und Schlaf.
Cortisol entscheidet über Stress – und damit über beschleunigtes Aging.
Wer diese Zusammenhänge ignoriert, optimiert am falschen Hebel, weiß Schmitt-Gau aus eigener Erfahrung.
Warum klassische Konzepte nicht mehr funktionieren
Viele Gesundheits- und Ernährungskonzepte folgen noch immer dem Prinzip: One size fits all.
Doch genau dieses Denken greift zu kurz – insbesondere bei Frauen. Der weibliche Körper ist kein statisches System, sondern zyklisch und dynamisch.
Das bedeutet:
- Ernährung wirkt je nach Phase unterschiedlich
- Training kann fördern – oder erschöpfen
- Fasten kann unterstützen – oder hormonell destabilisieren
„Es ist kein Diätbuch, sondern ein wissenschaftlich fundierter Ansatz für Frauen, die ihren Körper besser verstehen wollen“, betont Heilpraktikerin Jana Schmitt-Gau, die auch als Ernährungscoach ausgebildet ist. Mit „The Me Code“ positioniert sie sich bewusst gegen oberflächliche Trends und für ein tieferes Verständnis von Female Health. Gerade den Themen Perimenopause und Menopause widmet sie viele Seiten und beantwortet Fragen, die viele Frauen erst dann stellen, wenn Beschwerden längst den Alltag beeinflussen. Etwa warum vaginale Trockenheit plötzlich ein Thema wird und was dagegen helfen kann. Oder weshalb Testosteron keineswegs nur ein Männerhormon ist. Auch als Stoffwechsel-Gamechanger nimmt Schmitt-Gau das Hormon in den Blick und beschreibt Anzeichen, die auf einen zu niedrigen Testosteronspiegel bei Frauen hindeuten können.
Damit ist „The Me Code“ eben kein Buch nur für Frauen ab 30, sondern ein ageless Ansatz für Frauen in ganz unterschiedlichen Lebensphasen – auch für jene, die etwa nach einer Chemotherapie plötzlich und unabhängig vom Alter in die Wechseljahre kommen.

Der neue Hebel: Rhythmus statt Disziplin
Ein zentrales Motiv des Buches ist die Idee der Zyklusintelligenz. Nicht mehr gegen den eigenen Körper arbeiten, sondern mit ihm. Das betrifft:
- Timing von Ernährung
- Intensität von Training
- bewusste Phasen von Aktivität und Regeneration
Im Hintergrund stehen Konzepte wie Autophagie und Zellgesundheit. Themen aus der Longevity-Forschung, die zunehmend alltagstauglich werden. Oder anders formuliert: Nicht mehr „höher, schneller, weiter. Sondern präziser, bewusster, smarter.
So kann Fasten falsch eingesetzt das hormonelle Gleichgewicht stören. Die entscheidende Frage ist daher nicht, ob man fastet –
sondern wann und wie. Richtig eingesetzt, kann es:
- Zellreinigung fördern
- Entzündungen reduzieren
- Energielevel stabilisieren
Der stille Faktor: Stress, Cortisol und das unsichtbare Altern
Ein Thema, das sich durch den Abend zog, war Stress – und seine oft unterschätzte Wirkung. „Bei Stress entscheiden sich die Hormone immer fürs Überleben“, lautete eine der pointierten Aussagen aus dem Kreis der Gäste.
Die Folgen sind bekannt . und dennoch oft unterschätzt:
- erhöhter Cortisolspiegel
- schlechter Schlaf
- Gewichtszunahme trotz Disziplin
- beschleunigte Hautalterung
Gerade für leistungsorientierte Frauen entsteht hier ein Spannungsfeld: Erfolg und Gesundheit sind kein Selbstläufer.

Ein neues Verständnis von Ageless
„Es ist ein Buch für Frauen, die nicht weniger werden wollen, sondern bewusster, klarer, kraftvoller“, beschreibt Jana Schmitt-Gau ihren Ansatz. Mit „The Me Code“ gelingt ihr dabei mehr als ein klassischer Ratgeber. Es ist ein Perspektivwechsel.
Ageless ist kein kosmetisches Ziel. Und auch kein Zufall. Sondern das Ergebnis eines Systems, das verstanden werden will. Die eigentliche Erkenntnis dieses Abends – und dieses Buches – liegt im Perspektivwechsel: Weg von isolierten Maßnahmen.
Hin zu einem ganzheitlichen Verständnis des weiblichen Körpers. Oder, auf den Punkt gebracht: Nicht Anti-Aging ist die Zukunft. Sondern Selbstverständnis!
‚Ich habe mich viel zu spät mit meinen Hormonen beschäftigt‘, so Charlotte Gräfin von Oeynhausen, welche den Event mit organisierte. „Heute weiß ich, dass ich mir viel Leid hätte ersparen können. Viele Frauen unterschätzen dieses Thema eben. Dabei kann man, wenn man sich wirklich damit auseinandersetzt, so vieles im Leben vereinfachen – und genau deshalb ist der Titel „The Me Code“ absolut zutreffend.“


