Mitten im Festzelt, ein wenig abseits vom Trubel: In der Hausbox der Bräurosl trafen sich am 24. September rund 100 Gäste zum Belladonna Lunch. Michaela Aschberger und Franziska Reichert hatten eingeladen – zum Wiedersehen und zum Kennenlernen.

Ein Festzelt ist nicht der erste Ort, an den man für ein gutes Gespräch denkt. Doch in der Hausbox der Bräurosl war der Volksfesttrubel ein Stück weit entfernt. Die Gäste hatten feste Plätze, konnten sich aber jederzeit umsetzen. So blieb Raum, neue Frauen kennenzulernen, alte Bekannte zu begrüßen und ein Gespräch an einem anderen Tisch fortzusetzen.
Warum Belladonna in der Bräurosl zusammenkommt
Den Belladonna Lunch aufd er Theresienwiese gibt es seit 2019, seit 2022 findet er in der Bräurosl statt. Für Michaela Aschberger passt der Ort auch wegen seiner Geschichte: Rosi Pschorr, die Tochter des Wirts, prägte einst das Festzelt. „Diese Tradition weiterzuführen und heute Unternehmerinnen zusammenzubringen, macht den Belladonna Lunch für mich zu etwas ganz Besonderem“, erzählte Aschberger. Um 12 Uhr zapfte sie das Bierfass an. Video und mehr Bilder auf unserem Instagram-Kanal!
Franziska Reichert ist an der Organisation beteiligt. Während des Oktoberfests kommt sie als Wirtin kaum aus dem Zelt. Beim Lunch kann sie Mitglieder wiedersehen und neue Gäste kennenlernen. Weshalb ihr Frauennetzwerke wichtig sind? „Alleine schon der Austausch unter uns Frauen tut gut. Ein weiterer wertvoller Aspekt ist, dass man gemeinsam einfach mehr bewegt.“
Die Gastgeberinnen trugen beide Dirndl des Münchner Designerlabels Talbot Runhof: Michaela Aschberger in Jeansblau, Franziska Reichert in Rot. Auch eine Mitarbeiterin des Labels und einige Stammkundinnen waren beim Lunch dabei.

Alexandra Polzin dirigiert die Band
Für einen Moment verlagerte sich das Geschehen von den Tischen zur Musik: Alexandra Polzin dirigierte wie schon im Vorjahr die Band. Beim ersten Mal habe sie gedacht, das könne sie als Moderatorin locker aus dem Ärmel schütteln, erzählte sie. „Aber man braucht schon durchaus Taktgefühl.“
Polzin war mit ihrem Mann, Moderator Gerhard Leinauer, gekommen. Unter den Gästen waren außerdem Trachtendesignerin Lola Paltinger, Fitness-Unternehmerin Barbara Klein, die Schauspielerinnen Julia Kent und Daniela Kiefer, Unternehmerin Monika Drexel, welche NEM’s für die Goodie Bags beisteuerte sowie die Politikerin und frühere bayerische Staatsministerin Kerstin Schreyer. Als langjährige Belladonna-Schirmherrin schätzt Schreyer, dass es bei den Treffen nicht allein ums Geschäft geht: „Hier kommen Frauen zusammen, die Herz und Business miteinander verbinden.“

Auch Gernot Mang, Präsident des TSV 1860 München, war dabei. Er freue sich, wenn sich Unternehmerinnen vernetzen, sagte er – und wünsche sich mehr Frauen in der Führungsetage seines Vereins.
Zwischen Fassanstich, Musik und Gruppenfotos blieb Zeit für das, worum es bei Belladonna geht: neue Menschen kennenlernen und bestehende Kontakte pflegen. Wer Teil des Münchner Frauennetzwerks werden möchte, kann sich auf der Belladonna-Website bewerben.
Text: Exklusiv München · Eventbericht und O-Töne: Andrea Vodermayr