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Barbara Becker: Bald Hochzeit in Weiß? Ihre Figur-Tipps für Bräute

Barbara Becker in ihrem Element! Beim ‚QVC Design-Gipfel‘ in London drehte sich alles um die bevorstehende Traumhochzeit von Prinz Harry und Meghan Markle – und auch Barbara Becker plauderte munter aus dem (Heirats-) Nähkästchen… Bei den Themen Ja-Wort, Ringetausch und Hochzeitskleid kam die 51-Jährige ordentlich in Fahrt. ‚Ich habe noch nie in Weiß geheiratet‘, erzählte Barbara in der Sendung.

Heiratet Barbara Becker bald in 'weiss'? Fotocredit: Starpress für QVC
Heiratet Barbara Becker bald in ‚weiss‘? Fotocredit: Starpress für QVC

Barbara Becker war einmal bei ihrer eigenen Hochzeit hochschwanger, und das andere Mal hatte sie in einem Puder-Ton geheiratet. ‚Aber ich würde auch nochmal in Weiß heiraten‘, sagt die Powerfrau.

Kommt also bald das Ja-Wort und dürfen wir uns auf eine weitere Traumhochzeit freuen? Für sie wäre es übrigens Hochzeit Nummer 3, nach den Ehen mit Tennis-Legende Boris Becker und Künstler Arne Quinze. Im Interview verrät Barbara Becker, wie es bei ihr und ihrem 17 Jahre jüngeren Lebensgefährten Juan Lopez Salaberry mit einer Hochzeit aussieht. Zudem gibt die QVC-Fitness-Expertin gute Figur-Tipps an alle künftigen Bräute und verrät, wie sie persönlich bei der royalen Großhochzeit mitfiebern wird.

Barbara, Sie haben es vorhin im Talk schon angesprochen: Sie haben bisher noch nie in Weiß geheiratet. Warum eigentlich nicht?

Barbara Becker: „Es hat sich nicht wirklich angeboten, weil ich im neunten Monat schwanger war. Das wollten wir dann nachholen, aber es ist nicht dazu gekommen. Bei dem anderen Mal war es dann mehr eine Beach-Hochzeit, Gipsy-Rock’n’Roll, so hatten wir das genannt. Da hatte ich zwei Kleider. Eins in Gold, ganz toll gemacht von einem Freund von mir – José Benedi. Und dann hatte ich eins in Rosé, ein altes Valentino Kleid, an. Also noch keins in Weiß.

Wenn Sie sich die Hochzeitkleider heute angucken und gerade jetzt beim Hype um Meghan Markle: Kribbelt es da, einmal in Weiß zu heiraten?

Barbara Becker: „Also bei einem schönen Kleid, da kribbelt es bei mir natürlich immer, aber ich würde nicht wegen eines Kleides heiraten. Ich finde diesen Moment zu heiraten wunderbar – auch dieses Hereinführen der Braut, dieser Moment, sich Sachen zu versprechen, in die Augen zu gucken und sich ganz zu öffnen. Ich fühle oft auch bei Leuten mit, die ich nicht kenne und bin wahnsinnig berührt.“

Aber könnten Sie es sich denn vorstellen, nochmals zu heiraten?

Barbara Becker: „Ich weiß inzwischen, dass Sachen manchmal einfach anders kommen als gedacht und leg mich nicht mehr so fest.“

Sie haben einen jüngeren Mann. Worin liegen für Sie die Vorteile?

Barbara Becker: „Ehrlich gesagt fällt mir das immer weniger auf, dass er so jung ist. Natürlich kriegt man das von außen öfter gesagt und ab und zu fällt es einem dann auch wieder ein. Aber man verliebt sich in den Menschen selbst, nicht in sein Alter. Ich glaube, es geht wirklich mehr darum, sich gegenseitig zu respektieren, sich einzunehmen, miteinander zu wachsen, von dem anderen lernen zu dürfen und dass man einen Partner gefunden hat, dem man auf Augenhöhe begegnet. Wenn man einen Mann gefunden hat, sollte man nicht denken „ach, jetzt bist du mir aber zu jung oder zu alt.“ Man sollte das so annehmen, wie es ist.“

Als Sie damals zum ersten Mal geheiratet haben, waren Sie über Nacht weltberühmt. Nicht nur in Deutschland, sondern weltweit, auch dank des Nachnamens Becker. Eine Parallele zu Meghan. Was glauben Sie: Wird Meghan da hineinwachsen und wie schwierig wird das für sie werden?

Barbara Becker: „Ich glaube, diese Zeit, die sie jetzt schon hatte, ist natürlich auch sehr intensiv. Auf die ersten offiziellen Besuche ist sie bestimmt gut vorbereitet worden. Ich war einmal in Winsor Castle eingeladen – gemeinsam mit der Queen, Prinz Charles, da war sogar noch die Königin Mutter am Leben. Da haben wir bei einem Staatsbesucht gelernt, wie man knickst – wie weit runter, was man anziehen und was man sagen darf, wenn man angesprochen wird. Handschuhe Ja oder Nein usw. Meghan musste sich sicherlich auf mehr vorbereiten.

Meine Beziehung mit Boris war nicht von Anfang an öffentlich und ich hatte viel mehr Zeit, in meine Rolle reinzuwachsen. Ich habe das unterschätzt und musste dann lernen mit viel Kritik umzugehen, um dann auch irgendwann zu verstehen, dass du es nicht allen recht machen kannst. Dass du versuchen musst, es dir recht zu machen. Dass du nicht zu sehr darauf hören musst und darfst, was andere Leute über dich denken, sondern wirklich versuchen musst, möglichst mit dir, deinen Freunden und deiner Familie klarzukommen. Und die Kritik nicht zu nah an dich ranzulassen.

Insgesamt wird es viele Leute geben, die ähnliche Sachen schon erlebt haben und die Meghan da führen werden. Ich glaube, sie wird da ihren Weg finden, um mit den Dingen umzugehen. Sie wirkt auf mich sehr lebensbejahend, deswegen glaube ich, dass sie in ihrer Persönlichkeit sehr gefestigt ist – außerdem stand sie durch ihre Schauspielerei bisher auch schon in der Öffentlichkeit.“

Warum sind Sie beim QVC-Gipfel dabei?

Barbara Becker: „Natürlich, um mit meinen lieben anderen QVC-Kollegen über diese bevorstehende und aufregende Hochzeit zu sprechen. Wir sind wirklich alle aufgeregt und freuen uns, über Stil, Mode und Style zu sprechen.“

Sie leben seit vielen Jahren in den USA. Inwiefern ist der Hype um Meghan und die Hochzeit, die Amerikanerin ist, zu Ihnen nach Miami geschwappt?

Barbara Becker: „Ich habe die erste große Hochzeit mit Diana und Prinz Charles noch in Deutschland miterlebt. Ich hätte nicht gedacht, dass es eine ganz große Geschichte in Amerika werden wird. Aber die Amerikaner sind unglaublich verliebt in diese Romantik, in die Geschichte der Familie mit all ihren Höhen und Tiefen. Die Jungs sind auch vor unseren eigenen Augen groß geworden. Dass jetzt auch der Jüngere heiratet, und vor allem eine Amerikanerin, ist eine ganz große Geschichte. “

Sie sind bei QVC der Fitness-Guru. Was glauben Sie, wie sich Meghan körperlich, also fitnessmäßig auf die Hochzeit vorbereitet?

Barbara Becker: „Fit war sie schon immer. Ich glaube, dass es jetzt wichtiger ist, dass sie ihre innere Ruhe behält damit sie diesen Moment genießen kann. Oft ist es ja auch so, dass man sehr aufgeregt ist, durch den Moment rennt und fast alles verpasst, weil man so wahnsinnig nervös ist. Ich wünsche ihr, dass sie die Zeit genießt. Dass sie möglichst viele Bilder von dem Tag im Kopf behält und nicht alles so schnell vorbeigeht.“

Haben Sie einen Tipp an andere Bräute, die nicht so fit und in shape sind wie Meghan? Was kann man zwei Wochen vor dem großen Tag in Sachen Fitness tun?

Barbara Becker: „Zwei Wochen vor der Hochzeit anzufangen, ist etwas zu spät. Insgesamt geht es darum, sich ein gutes Ziel zu setzen. Das finde ich immer ganz wichtig. Es muss aber ein Rundum-Paket geben – Ernährung, Sport, Bewegung. Man sollte sich nicht nur abhungern. Es geht wirklich darum, sich wohl zu fühlen und stark zu sein, gerade für so einen Tag. Der ist sehr anstrengend, schon durch die Vorbereitungen. Der Tipp wäre einfach, möglichst früh damit anzufragen, ganz ruhig reinzugehen und immer mehr Stärke aus seinem Körper rauszuholen. Oft geht es nur darum, dass man schlank und schön aussehen möchte, aber ich denke noch viel wichtiger ist es, dass man sich gut fühlt und stark ist.

Interview: Andrea Vodermayr

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