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Größtes Naturkundemuseum Deutschland im Schloss Nymphenburg geplant

Verstreut in den Magazinen Bayerns Naturwissenschaftlicher Sammlungen ruhen 30 Millionen ‚Schätze‘, aber nur ein kleiner Sammlungsteil ist der Öffentlichkeit zugänglich. Das 1990 als Provisorium eingerichtete Museum ‚Mensch und Natur‘ im Nordflügel von Schloss Nymphenburg will man jetzt zu einem modernen Naturkundemuseum um- und ausbauen! 

Im Johannissaal von Schloss Nymphenburg traf sich Ende Januar 2012 der neu gegründete Förderkreis Naturkundemuseum Bayern e.V. Für das Naturkundemuseum soll das bestehende Museum ‚Mensch und Natur‚ im Nordflügel des Schlosses ausgebaut und erweitert werden.
Das im Jahr 1990 gegründete Museum Mensch und Natur zählt mit über 200.000 Besuchern jährlich schon jetzt zu den meist frequentierten Museen in Bayern und vermittelt auf höchstem Niveau naturkundliche Bildung für alle Alterstufen. Wissenschaftsminister Heubisch steht zusammen mit einem breiten Kreis von Unterstützern aus Politik, Wirtschaft, Kultur und der bayerischen Bevölkerung hinter dem Projekt. Förderkreis-Vorstandvorsitzende: I.K.H. Dr. Auguste Prinzessin zur Lippe betont: ‚Unsere mehr und mehr naturentfremdete Jugend wieder an die Natur heranzuführen und sie von klein auf für Natur und Wissenschaft zu begeistern, sollte eines unserer Hauptanliegen in Bayern sein.‘
Der Zeitpunkt für eine Erweiterung des Museums Mensch und Natur ist optimal. Mit der Umsiedlung von zwei Instituten der Ludwigs-Maximilians-Universität nach Martinsried wurden in unmittelbarer Nachbarschaft des Museums im Schlossareal Nymphenburg geeignete Flächen frei. Erster Realisierungsschritt für das Bauprojekt, dessen Kosten mit 70 Millionen Euro angesetzt sind, ist ein Architektenwettbewerb. Der Förderkreis hat es sich zum Ziel gesetzt, die dafür erforderlichen Mittel in den nächsten Monaten einzuwerben. Noch 2012 soll der Wettbewerb stattfinden.

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