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Home Office Tipps: Total entspannt mit Barbara Becker

Arbeiten von zu Hause aus liegt derzeit im Trend. Gesundheit und Beauty bleiben dabei aber leider oft auf der Strecke. Mit dem Laptop auf dem Sofa oder am nicht-ergonomischen Küchentisch, dazwischen Home-Schooling mit den Kids, Mittagessen zaubern und dann auch noch ein Video-Call mit dem Chef oder den neuen Geschäftspartnern – auch Barbara Becker kann ein Lied vom Home-Office singen. In Sachen Fitness und Entspannung kennt sie sich bestens aus: Sie hat schon zahlreiche Fitness- und Yoga-Videos herausgebracht, jüngst auch eine Faszien-App gegen Verspannungen. Nun verhilft sie auch anderen zu mehr Wohlbefinden im stressigen Alltag. Für sie sind Organisation und gute Vorbereitung das halbe Home-Office-Leben.“ So sind wir bereits im Thema und beim ersten ihrer Home Office Tipps 🙂

Home Office Tipps von Barbara Becker
In ihrer Wahlheimat Miami arbeitet sie derzeit nahezu ausschließlich von ihrem Zuhause aus – und versorgt nebenher ihren Sohn Elias und einen Haushalt mit tierischen Mitbewohner wie Hunde und eine Ziege im Garten. Fotocredit: Beurer GmbH

„Bitte draußen bleiben!“

Barbara Becker: „Ich verbringe mehr Zeit im Home-Office als je zuvor. Der Business-Lunch, das Meeting im Café oder bei den Geschäftspartnern – das alles fällt jetzt weg. Wer ungestört arbeiten will, muss klare Regeln setzen. Wenn die Tür zu meinem Büro zu ist, dann weiß mein Sohn Elias, dass es ernst ist (lacht) und ich am Arbeiten bin. Er würde es nicht riskieren, vielleicht im Schlabberlook mitten durch ein Panel zu laufen. Und umgekehrt möchte er natürlich nicht, dass ich dies bei seinen Online-Veranstaltungen der Uni tue. Deshalb hat er ein Schild an der Tür: „Bitte draußen bleiben!“

Dafür meditieren wir vor oder nach der Arbeit oft gemeinsam. Familienzeit ist bei mir also vor oder nach dem Business. Wichtig ist es, Prioritäten zu setzen: Arbeit, essen machen, die Kinder, man selbst, Entspannung – was ist jetzt gerade am Wichtigsten? Wenn ich alle fünf Minuten etwas anderes mache, werde ich nervös. Und man sollte für Abwechslung nach der Arbeit sorgen: Mal lesen, mal Sport … Wenn jeder Tag aussieht wie der andere, fühlt man sich schnell wie in einem Hamsterrad. Und das ist es, was einen vereinsamen lässt.“  

„Organisation und gute Vorbereitung sind das halbe Home-Office-Leben.“ 

Barbara Becker: „Ich finde es enorm wichtig, sich auf einen Call oder auf ein Telefonat genau vorzubereiten. Ich bin ein großer Fan von Notizen und auch von Listen, die ich abarbeite. Ich habe immer mehrere Themen und Projekte am Laufen und deshalb auch immer diverse Notizbücher und Stifte zur Hand, damit der Kopf nicht alles alleine bewerkstelligen muss.

Wichtig ist es auch, darauf zu achten, dass alle Geräte funktionieren und aufgeladen sind, vom Telefon bis zum Kopfhörer. Ich nehme mir immer mindestens eine Viertelstunde vorher die Zeit, mich vorzubereiten. Und ich plane auch meine anderen Aktivitäten außerhalb des Home-Office genau: Wann ist Zeit für einen Spaziergang, wann für das Zubereiten des Mittagessens?

Man kann auch beim Essen wunderbar vorausplanen, für den ganzen Tag oder auch für die ganze Woche. Das habe ich von meiner Mutter gelernt, die immer für mehrere Tage vorkocht oder die auch gerne Nahrungsmittel einlegt. So muss man nicht jeden Tag in der Küche stehen.“

Neuestes Trainingstool: eine elektrisch beheizbare Stretchmatte vom Ulmer Familienunternehmen ‚Beurer‘. Diese setzt sie als Yogamatte und zur Dehnung der verspannten Muskulatur nach dem Training oder nur zur Entspannung nach einem langen Arbeitstag ein. Fotocredit: Breuer

Der wichtigste unter den Home Office Tipps: „Ab auf die Matte“

Barbara Becker: „Verspannte Muskeln nach einer mehrstündigen Session am Schreibtisch, wer kennt es nicht? Unser Körper ist wie ein kostbarer Schatz, auf den wir gut aufpassen und mit dem wir achtsam umgehen sollten. In uns stecken ungeahnte Potenziale  wir müssen sie nur wecken. Der Schlüssel dazu ist ein gesunder Lifestyle, zu dem neben Fitness auch Entspannung, guter Schlaf, Loslassen vom Stress und sich selbst etwas Gutes tun gehört.

Normalerweise rufe ich ja immer zu Aktivität auf, aber ab und zu muss man auch einfach nur loslassen und entspannen. Die neue Yoga- und Stretchmatte von Beurer macht das für dich und sorgt zugleich auch für mehr Flexibilität und Beweglichkeit. Sie ist Entspannung pur. Deshalb: Einfach nur hinlegen und genießen. Sie gibt eine angenehme Wärme, die man zuschalten kann. Wenn man von außen aufgewärmt wird, lässt es sich einfacher stretchen und massieren. Und selbst wenn es draußen jetzt wärmer wird, heißt das nicht automatisch, dass die Gelenke und die Muskeln warm sind. Ich benutze diese Matte gerne morgens zur Vorbereitung auf den Tag, es funktioniert aber auch wunderbar für Entspannungsmomente zwischendurch oder nach dem Training. Eine Viertelstunde auf meiner Matte ist wie ein kleiner Wellness-Urlaub.“  

Sich bei Video-Calls ins rechte Licht rücken

Barbara Becker: „Videokonferenzen, d.h. Calls via Zoom oder Face Time, sind unser neues Leben. Aber für viele Frauen nicht immer angenehm. Oft frage ich mich: Warum sieht mein Geprächspartner am andere Ende so komisch aus oder warum versteckt er sich in einer dunklen Ecke? Deshalb immer für gutes Licht bei Calls sorgen. Und noch einen Tipp, um bei Calls zu punkten: Am Abend immer wieder mal eine Maske auftragen: Entweder eine mit Honig oder eine Bananenmaske. Das sorgt für einen strahlenden Teint und gibt der Haut alle Nährstoffe. Gerade dann, wenn man es nicht regelmäßig an die frische Luft schafft.“

Gesunde Snacks und viel trinken: Algen, Mandelmilch und Kaffee mit Pilzen statt Schokolade

Barbara Becker: „Gerade in dieser Zeit geht es darum, den Körper und das Immunsystem zu stärken. Deshalb ist es so wichtig, in sich hinein zu horchen: Muss Schokolade jetzt wirklich sein? Und falls ja, muss es die ganze Tafel sein oder genügt ein Stück? Es ist wichtig, dass man sich gesunde Snacks für die Zeit im Home-Office vorbereitet. Meine Mutter ist darin wie gesagt Expertin. Viel trinken ist ebenfalls wichtig.

Für einen Zoom-Call baue ich mir immer meine kleine Bar auf, mit diversen Tees oder auch Kaffee mit Mushrooms, also mit bestimmten Pilzen wie Reishi, das sind Vitalpilze. Sie sind nicht nur gut fürs Denken, sondern auch fürs Immunsystem. Ich liebe auch meine Mandelmilch, die ich mir selbst zubereite. Ich mixe Wasser immer mit Holundersaft oder mit etwas Zitrone.

Inzwischen experimentiere ich auch viel mit grünen Säften mit Algen und Spinat. Dazu gebe Grapefruit, denn sie neutralisiert den oft etwas strengen Geschmack der Algen. Und ich versuche, zusätzlich Proteine in die Shakes hinein zu zaubern, das macht satt und liefert Nährstoffe. Somit habe ich oft das Gefühl, mit nur einem Drink mein Frühstück zu mir genommen zu haben.“

Text: Andrea Vodermayr

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