Wenn in Bayreuth die Richard-Wagner-Festspiele stattfinden, steht die Musik im Mittelpunkt – und manchmal entstehen auch abseits der Opernbühne besondere Momente. Regisseurin Astrid Bscher präsentierte jetzt ihre neue Dokumentation über Wagner-Tenor Klaus Florian Vogt. Zur Premiere kamen unter anderem Harald Schmidt, Margarita Broich und natürlich der gefeierte Tenor selbst.

Neue Dokumentation über Wagner-Star Klaus Florian Vogt feiert Premiere – mit prominenten Gästen und Blicken hinter die Kulissen der Opernwelt
Wenn in Bayreuth die Richard-Wagner-Festspiele stattfinden, richtet sich der Blick der internationalen Klassikszene auf den Grünen Hügel. Doch abseits der Opernbühne sorgte jetzt eine Filmpremiere für Gesprächsstoff: Regisseurin Astrid Bscher präsentierte im Cineplex Bayreuth ihre neue Dokumentation „Hier kennt einer das Fürchten nicht – Backstage mit Wagner-Star Klaus Florian Vogt“. Zu den Gästen zählten Entertainer Harald Schmidt, Wagner-Tenor Klaus Florian Vogt, Schauspielerin Margarita Broich sowie zahlreiche Vertreter der Kultur- und Opernszene.
„Die Musik ist hier der Glamour – nicht das Hotel oder das Kleid“, beschrieb Regisseurin Astrid Bscher den besonderen Zauber Bayreuths. Kaum ein Satz bringt die Atmosphäre der Festspielstadt treffender auf den Punkt.
Harald Schmidt: „Bayreuth ist weltweit einmalig“
Für Harald Schmidt war es bereits die dritte Vorführung des Films. Besonders beeindruckt zeigte er sich nicht nur vom Porträt des Ausnahmetenors, sondern auch von der besonderen Atmosphäre der Festspiele. Bayreuth sei weltweit einzigartig – nicht zuletzt wegen der außergewöhnlichen Akustik des Festspielhauses und der besonderen Nähe zur Musik.

Ein Blick hinter die Kulissen der Opernwelt
Die 65-minütige Dokumentation begleitet Klaus Florian Vogt durch seinen Alltag zwischen internationalen Opernhäusern und den Bayreuther Festspielen. Neben Bühnenproben und seltenen Backstage-Momenten zeigt der Film auch private Einblicke – etwa gemeinsam mit seiner Familie oder beim Fliegen seines Privatflugzeugs.
Regisseurin Astrid Bscher begleitet den Tenor bereits seit mehr als zwei Jahrzehnten. Entsprechend persönlich fällt das Porträt aus. Es zeigt nicht nur den gefeierten Wagner-Interpreten, sondern auch den Menschen hinter der Bühne – inklusive der Zweifel und Herausforderungen, die ein Leben auf Weltniveau mit sich bringt.
Klaus Florian Vogt: „So ist mein Leben wirklich“
Auch der Tenor selbst war bei der Premiere anwesend und zeigte sich zufrieden mit dem Ergebnis.
„Es ist natürlich nur ein kurzer Ausschnitt, aber dieser Ausschnitt trifft die Realität schon sehr genau. So ist mein Leben wirklich.“
Seit fast zwei Jahrzehnten gehört Bayreuth für ihn zum festen Bestandteil seines künstlerischen Lebens. Sein Debüt bei den Festspielen bezeichnete er rückblickend als einen der prägendsten Momente seiner Karriere.
Film jetzt auf Prime Video verfügbar
Nach der Premiere diskutierten Astrid Bscher, Klaus Florian Vogt und Harald Schmidt gemeinsam mit dem Publikum über den Film, Richard Wagner und die Faszination der Oper. Anschließend klang der Abend bei einem Flying Dinner in der Franz & Gloria Bar aus.
Die Dokumentation „Hier kennt einer das Fürchten nicht – Backstage mit Wagner-Star Klaus Florian Vogt“ ist ab sofort bei Amazon Prime Video verfügbar und bietet Klassikfans seltene Einblicke in das Leben eines der bedeutendsten Wagner-Tenöre unserer Zeit.
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Text: Andrea Vodermayr/ExklusivMünchen


