Bei einer exklusiven Monza Viewing Party von Moët & Chandon in der F1 Exhibition Munich nahm der ehemalige Formel-1-Pilot und langjährige TV-Experte Christian Danner die Gäste mit hinter die Kulissen der Königsklasse – und machte aus einem Grand-Prix-Sonntag in München fast ein kleines Stück Monza.

Formel-1-Masterclass
Danner war erst kurz zuvor selbst beim Grand Prix in Monza gewesen, hatte ehemalige Kollegen getroffen und, wie er augenzwinkernd erzählte, sein Formel-1-Wissen wieder auf den neuesten Stand gebracht. Aus dem gemeinsamen Rennnachmittag wurde so ganz nebenbei eine ziemlich unterhaltsame Formel-1-Masterclass.
Dann erzählte Danner von einem dieser Momente, die man als Zuschauer nur schwer nachempfinden kann: der Startaufstellung beim Großen Preis von Brasilien in Rio de Janeiro. Die tobende Menge und dieses schwer zu beschreibende Gefühl unmittelbar vor einem Rennen. „Gibt’s was Besseres?“, fragte Danner. Seine eigene Antwort folgte sofort: „Nein.“
Monza ist noch einmal eine Welt für sich. Die 1922 eröffnete Rennstrecke ist einer der großen historischen Orte des Motorsports – und natürlich Ferrari-Land.

Und plötzlich war Danners Rennwagen weg
Eine der kuriosesten Geschichten des Nachmittags hatte ausgerechnet mit einem Exponat zu tun, das man heute in der F1 Exhibition nicht mehr sehen kann.
Während des Rundgangs blieb Danner an dem Bereich stehen, in dem zuvor sein eigener Rennwagen gezeigt worden war. Der Bolide sei inzwischen verkauft worden, erzählte er den Gästen: Ein Sammler habe das historische Rennauto gekauft.
Der Platz in der Ausstellung ist deshalb heute leer. Geblieben ist Danners Helm.
Rennsieg in Pau – und der Champagner danach
Auch beim Thema Champagner hatte Danner eine persönliche Geschichte parat. Er erinnerte sich an seinen Sieg beim Grand Prix im südfranzösischen Pau. Nach dem Rennen stand er auf dem Podium, bekam Champagner – und fing erst einmal an zu trinken. Und offenbar hörte er nicht sofort wieder damit auf. Bis sein Chefmechaniker einschritt: Jetzt sei genug, der Rest sei für das Team.
Damit passte seine Geschichte ziemlich genau zum Motto, unter dem Moët & Chandon den Münchner Nachmittag gestellt hatte: „Victory is better when shared.“

Die Geschichte der Champagnerdusche
Katja Borgwardt von Moët & Chandon erinnerte an eine Geschichte aus dem Jahr 1967, die den Motorsport bis heute prägt.
Nach seinem Sieg bekam der US-amerikanische Rennfahrer Dan Gurney eine Jeroboam – eine Drei-Liter-Flasche Champagner – in die Hand. Statt einfach nur anzustoßen, schüttelte er die Flasche und spritzte den Champagner über die Menschen um ihn herum. Die Champagnerdusche war geboren.
Moët & Chandon blickt selbst auf eine lange Verbindung zur Formel 1 zurück. Bereits 1950 wurde nach dem Sieg von Juan Manuel Fangio beim Großen Preis von Frankreich gemeinsam mit dem Champagnerhaus angestoßen. Seit 2025 ist Moët & Chandon wieder offizieller Champagner der Formel 1.
Bei der Viewing Party in München wurden Brut Impérial, Brut Impérial Rosé und Grand Vintage 2016 ausgeschenkt.
Formel-1-Geschichte mitten in München
Für den Monza-Sonntag hätte die Kulisse kaum besser sein können. Gefeiert wurde mitten in der F1 Exhibition im Pineapple Park, der ehemaligen Paketposthalle an der Arnulfstraße.
Auf rund 3.000 Quadratmetern erzählt die Ausstellung Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der Formel 1. Historische und moderne Rennwagen treffen auf Originalexponate, Archivmaterial, audiovisuelle Inszenierungen und interaktive Elemente.
Vor dem Rennstart führte Danner die Gäste selbst durch Teile der Ausstellung. Anschließend ging es zurück nach Monza – zumindest auf der Leinwand. Gemeinsam wurde der Grand Prix live verfolgt.
Unter den Gästen waren unter anderem die Schauspieler Artjom Gilz, Svenja Jung, Lary Müller, Justus Riesner und Laurence Rupp sowie Münchner Kreative, Unternehmer und Formel-1-Fans.

Mehr als eine klassische Viewing Party
Natürlich gehörten Champagne Tower, Drinks und das gemeinsame Rennen zum Nachmittag. In Erinnerung blieben aber vor allem Danners Geschichten – über Startaufstellungen, 340 km/h, seinen Rennsieg in Pau und einen Rennwagen, der plötzlich aus der Ausstellung verschwunden war.
An diesem Nachmittag waren es gerade seine persönlichen Geschichten, die hängen blieben. Denn Danner kennt die Formel 1 nicht nur aus der Kommentatorenkabine, sondern aus dem Cockpit. Für ein paar Stunden war Monza damit tatsächlich ziemlich nah an München.
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