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Handwerk, Heritage, High Style: Italiens Luxuswelt neu entdeckt

Es gibt Reisen – und es gibt jene seltenen Momente, in denen Italien seine kreativsten Geheimnisse ein wenig weiter öffnet. Die neue Route von PONANT Explorations gehört zweifellos dazu. Sie führt nach Florenz, Capri und Venedig – zu Schauplätzen italienischer Eleganz -, aber ihr eigentlicher Fokus liegt hinter den Türen jener Orte, an denen Luxus nicht präsentiert, sondern erschaffen wird.

Die L’Austral vor der Baie du Rayol an der französischen Mittelmeerküste. Foto: Olivier Blaud / © PONANT
Die L’Austral vor der Baie du Rayol an der französischen Mittelmeerküste. Foto: Olivier Blaud, © PONANT

Italiens Luxuswelt neu entdeckt

PONANT wurde 1988 in Marseille gegründet und gehört heute mehrheitlich zur Groupe Artémis, der Holding der Familie Pinault. Damit bewegt sich die Reederei im selben unternehmerischen Umfeld wie der Luxuskonzern Kering, zu dem Marken wie Gucci und Bottega Veneta zählen.

Für die jetzt vorgestellte Reise bedeutet das vor allem eines: Die Zusammenarbeit entsteht aus einem kulturellen Kontext, in dem Handwerk, Ästhetik und Traditionsbewusstsein seit Jahrzehnten miteinander verwoben sind. Luxus wird hier nicht als Image verstanden, sondern als Ausdruck von Materialkenntnis, überliefertem Können und einem Verständnis für Zeit.

Eine Begegnung mit Italiens kreativem Kern

Die von PONANT kuratierte Route öffnet Türen, die sonst verschlossen bleiben: Zugang zu einem Gucci-Archiv in einem Renaissance-Palazzo, ein Rundgang durch die historischen Räume von Bottega Veneta im Palazzo Soranzo Van Axel, Gespräche mit einem Brioni-Meisterschneider oder ein exklusiver Einblick in die Edelsteinwelt von Pomellato.

Stefano Cortecci, Gem Master und Director of Precious Stone Purchasing, führt die Gäste persönlich in die faszinierende Welt der Schmuckkunst des Mailänder Juweliers Pomellato ein. Fotocredit ©Courtesy of Pomellato
Stefano Cortecci, Gem Master und Director of Precious Stone Purchasing, führt die Gäste persönlich in die faszinierende Welt der Schmuckkunst des Mailänder Juweliers Pomellato ein. Fotocredit ©Courtesy of Pomellato

Hinzu kommt eine private Führung durch die Manufaktur von Ginori 1735, wo Porzellan seit Jahrhunderten in Techniken gefertigt wird, die sich nur geringfügig verändert haben.

An Bord der Le Boréal – bewusst reduziert, bewusst exklusiv

Zwischen den Städten gleitet die Le Boréal beinahe lautlos über das Wasser. Das Schiff fasst maximal 264 Gäste in 132 Kabinen und Suiten. Mehr als 100 Crewmitglieder sorgen für jene Form von Service, der unangestrengt wirkt und deshalb umso präziser ist. Die Reise ist ab ca. 11.930 Euro buchbar – eine Summe, die vor allem die Seltenheit der Zugänge und die bewusst begrenzte Größe des Rahmens widerspiegelt. Details zu Routen und Reisezeiten stellt die Reederei auf ihrer Website bereit.

Hier steht nicht Entertainment im Mittelpunkt, sondern Atmosphäre: mediterrane Küche, die Bewegungen des Meeres, eine unaufdringliche Eleganz, die sich wie ein feiner roter Faden durch den gesamten Aufenthalt zieht.

Eine Reise, die erklärt, wo Luxus wirklich entsteht

Diese Kreuzfahrt lädt nicht nur dazu ein, Italien zu sehen, sondern seine kulturellen Werkstätten zu verstehen. Sie führt an Orte, an denen Spitzenhandwerk nicht als Tradition gepflegt wird, sondern als gelebtes Wissen. Über Generationen verfeinert und in Objekten sichtbar, die weit über die Mode hinausreichen.

Es ist eine Reise für Menschen, die wissen wollen, wie ein Objekt Geschichte speichert, bevor es eine Ikone wird. 

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