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Ladies Salon im Bodos: Kunst, Kontakte und überraschende Lebenswege

Über 100 Frauen kamen zum ersten Ladies Salon ins Bodos. Julia Nikoleyczik und Birgit Freller hatten zum Frühstück mit Kunst und Networking eingeladen. Wir waren dabei – und erfuhren bei Cappuccino und Frühstücksetagere auch von überraschenden Berufswechseln.

Birgit Freller und Julia Nikoleyczik in Dirndln im Bodos, im Hintergrund die Gäste des Ladies Salon.
Birgit Freller und Julia Nikoleyczik brachten beim ersten Ladies Salon im Bodos ihre Netzwerke zusammen. Foto: @forstermartin_foto

Julia Nikoleyczik und Birgit Freller lernten sich vor gut einem Jahr bei einem Frauenevent kennen. Aus der Bekanntschaft entstand eine gemeinsame Idee: die eigenen Netzwerke zusammenzubringen. Am 28. September 2026 luden die Gründerin von SALT FUSION und die Macherin von highlife.blog zum ersten Ladies Salon ins Bodos.

Zum Frühstück kamen Unternehmerinnen, Künstlerinnen, Juristinnen und Frauen aus Medien, Mode und Design zusammen. An unserem Tisch ging es schnell über die berufliche Vorstellungsrunde hinaus: um neue Geschäftsideen und darum, wie sich Pläne manchmal ändern.

Designerin Ute Nonnenmacher neben ihren großformatigen Illustrationen im Bodos.
Designerin und Illustratorin Ute Nonnenmacher vor ihren Arbeiten im Bodos Cafézelt auf der Theresienwiese. Foto: @forstermartin_foto

Wie Ute Nonnenmachers Kunst ins Bodos kam

Julia Nikoleyczik hatte die Künstlerin und Illustratorin Ute Nonnenmacher, die unter dem Namen „UN_ARTIG“ arbeitet, mit den Verantwortlichen des Bodos zusammengebracht. Daraus entwickelte sich eine Zusammenarbeit, die heute das Erscheinungsbild des Cafézelts mitprägt.

Nonnenmachers humorvolle Illustrationen finden sich im Eingangsbereich, an den Wänden, auf Kissen und Tischdecken. Beim Ladies Salon konnten die Gäste ihr beim Zeichnen zusehen: Eine Frau im Dirndl hatte bei der Verlosung ein Porträt gewonnen und wurde nun selbst zum Motiv.

Ute Nonnenmacher hatte viele Jahre in einem Konzern gearbeitet, bevor sie sich als Designerin selbstständig machte.

Fünf Gäste in Dirndln an einem Frühstückstisch mit Etagere beim Ladies Salon im Bodos.
Frühstück in großer Runde: Über 100 Frauen kamen beim Ladies Salon im Bodos zusammen, um neue Kontakte zu knüpfen und bestehende Bekanntschaften zu vertiefen. 2.v.l.: Zum Beispiel Münchner Keramik-Künstlerin Coco Pelger. Foto: @forstermartin_foto

Julia Nikoleyczik veranstaltet ihren SALT ART SALON normalerweise im privaten Showroom SALT HOME in München-Bogenhausen. Beim Ladies Salon zeigte sie das Konzept erstmals außerhalb dieser Räume – mit Ute Nonnenmacher, die vor den Gästen zeichnete.

Zwei Gastgeberinnen, unterschiedliche Netzwerke

Die Mischung der Gäste hatte auch mit den Lebenswegen der Gastgeberinnen zu tun. Julia Nikoleyczik arbeitet im Interior Design und Home Staging und ist zugleich Rechtsanwältin. Kontakte aus ihrem juristischen Umfeld trafen deshalb auf Künstlerinnen und Kreative. Birgit Freller ergänzte die Runde um Menschen aus ihrem Medien- und Lifestyle-Netzwerk.

Zu den Gästen gehörten unter anderem Schauspielerin Vanessa Eichholz, Autorin Patricia Renoth, BR-Moderatorin Birgit Kappel-Ackbarow, Kim Averweg von Voyage PR und Katharina Upmeyer vom Auktionshaus Lempertz. Auch zahlreiche Künstlerinnen waren dabei, darunter Mariya Naydis, Valerie Cee und Annette Payr.

„Wir wollten unsere Kontakte ganz bewusst miteinander teilen“, erklären die beiden Gastgeberinnen.

Veronika Löwen, Gründerin von SOAPSISTER, mit Birgit Freller und Julia Nikoleyczik beim Ladies Salon im Bodos.
SOAPSISTER-Gründerin Veronika Löwen (links) mit den Gastgeberinnen Birgit Freller und Julia Nikoleyczik. Mit ihrer Beauty-Marke unterstützte die Architektin den ersten Ladies Salon im Bodos. Foto: @forstermartin_foto

Von Hochhäusern zum eigenen Beauty-Startup

Neben uns saß Veronika Löwen. Als Architektin hatte sie Hochhäuser entworfen. Mit der Bauflaute kam die Idee, beruflich etwas anderes zu beginnen: Sie gründete SOAPSISTER.

Als eine der Sponsorinnen hatte sie für jede Teilnehmerin ein Shower Mousse in die Goodie-Bag gepackt – einen „Snack für die Haut“. Beim Frühstück erzählte sie uns von ihrem Wechsel in die Selbstständigkeit.

Bei unserem Frühstück ging es auch um den Mut, beruflich noch einmal etwas anderes anzufangen. Veronikas Geschichte blieb uns besonders in Erinnerung.

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